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DVB-T als Breitbandlösung auf dem Land

In einem Pilotversuch des FrauenhoferInstituts für Offenen-Kommunikationssyteme (FOKUS) wurde eine Breitbandverbindung aufgebaut, welche via DVB-T einen Downlink mit bis zu 18 MBit/s ermöglicht. Der Uplink ist via DVB-T derzeit nicht möglich, so daß dieser über alternative Wege erfolgen muß. Ähnlich wie bei DSL via Satellit könnte hier zum Beispiel ISDN genutzt werden.

Der Meldung bei Teltarif ist zu entnehmen, dass noch einige Fragen z.B. in Punkto Sicherheit offen sind. Auch ist in meinen Augen noch offenen, wie der Kunden das Breitband via DVB-T empfangen soll. Im Artikel ist die Rede von speziellen Settopboxen für den Empfang. Dies wird aber kaum ausreichen, dann die Anforderung der Daten über den Rückkanal muß ebenfalls gelöst werden. Denkbar wäre, eine Settopbox für den DVB-T Empfang zu entwickeln, die zum einen einen Rückkanal via Fixed-Line aufbaut und andereseits ein WLAN-Signal ausstrahlt. So könnten vor allem auch Laptop-Nutzer zu Hause drahtlos surfen. Da es jedoch heute bereits USB-DVB-T Empfänger gibt, wäre es denn nicht auch denkbar eine gekoppelte DECT-/DVB-T-Lösung für den USB-Anschluß zu entwickeln, die den Uplink via DECT-Modem realisiert?

Wie auch bei DSL via Satellit wird der Rückkanal bei dieser neuen Technik das Bottleneck und verursacher weiterer Kosten. Es sei denn es wird eine gekoppelte Lösung geben. Dennoch ist die DVB-T Technik zur Lösung des Breitbandproblems vor allem in ländlichen Region ein höchst spannender Ansatz.

via Teltarif