Erfassung von Blog-Beiträgen mit externen Tools

Texterfassung mit Google Docs
Texterfassung mit Google Docs

Gestern Abend habe ich Google Docs getestet. Aufgefallen ist, dass man an sich genauso gut mit Google Docs arbeiten kann, wie mit einem lokalen OfficeSystem. Natürlich bieten letztere schon einen deutlich größeren Umfang an Funktionen, die ich auch bei der Erstellung von Briefen, Lasten- und Pflichtenheften, Projekt-Dokumenten etc. nicht missen will, aber für die reine Texterfassung reicht Google Docs allemal. Vorteilhaft ist Google Docs vor allem dann, wenn ich beginne einen Text zu schreiben, Ideen notiere und erste Formulierungen erfasse, ich jedoch sicher weiß, dass ich später noch an diesem Text arbeiten will, dann aber an einem anderen Arbeitsplatz sitze. Mein Draft liegt dann bei Google Docs wunderbar aufgehoben herum, bis ich später dann von einem anderen Rechner aus weiterschreiben kann. Internet und Web2.0 machens möglich.

Soweit so gut. Beim Test selbst ist mir aufgefallen, dass man nach der Erfassung auch direkt ins eigene Weblog posten kann. Gesagt getan, eine paar Notizen irgendwo kopiert und testweise zum Blog gesendet. Dumm nur, dass man keine Option hat, mit der man den Post zunächst als Draft ins Blog schieben kann. Folglich ist es auch bei mir im Blog zu einem etwas seltsamen Blogbeitrag gekommen, der vermutlich auch in euern Feedreadern gelandet ist. Sorry dafür, aber ich spiele halt gern mal mit verschiedenen Tools herum und da kann das schon mal vorkommen.

Entwürfe erfassn mit Scribefire
Entwürfe erfassn mit Scribefire

Ein weitaus flexibleres Tool, welches eben genau eine solche Funktion hat, den frisch geschriebene Beitrag zunächst als „Draft“ ans Blog zu senden ist das Firefox Add-on Scribefire. Scribefire befindet sich nach der Installation in der Statuszeile des Browser. Von dort aus aufgerufen legt sich ein layerartiges Fenster über das aktive Browserfenster und man kann hier nun auf sehr einfach Weise seinen Blogbeitrag erfassen.

Für mich persönlich ist es sehr wichtig, dass ich Beiträge zunächst als Entwurf posten kann, denn es gibt schon einige Punkte und Optionen, die ich mit Scribefire einfach nicht erfassen kann. Im WordPress-Blogsystem  habe ich einige Plugins, die besonders angesteuert werden müssen. Diese kennt Scribefire nicht und somit kann ich diese Daten auch nicht übermitteln.

Wie geht Ihr bei der Erfassung von Beiträgen vor? Schreibt ihr direkt im Blogsystem, nutzt ihr womöglich auch Google Docs, kennt ihr andere gute Tools, die besser sind?

2 Comments

  1. Hallo Lars,

    Scribefire ist wirklich nicht schlecht, vor allem, wenn Du auf einer Webseite etwas findest, wozu du bloggen willst. Du kannst quasi im Split-Screen mode beides sehen und schreiben. Somit nicht schlecht. Viel Spass beim Testen.

    Gruß
    Mathias

  2. Normalerweise schreibe ich die Texte in einem 08/15 Texteditor und kopiere sie dann in das Blog und füge Links etc hinzu.

    Aber Scribe Fire werde ich mir mal ansehen.

    VG
    Lars

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