LKA Bayern warnt vor SMS-Spam Betrug

TextingIm aktuellen Fall wurden offensichtlich per Massen-SMS zufällig generierte Mobilfunkrufnummern (MSISDN) per SMS traktiert. Vorgegaukelt wurden den Opfern, dass ein vermeintlicher Kontakt eine neue Handynummer hätte. Sobald die Opfer reagierten und womöglich per SMS antworteten, hätten sie eine Rechnung über 79€ von einem in London ansässigem Erotik-Chat Anbieter bekommen. Angeblich hätten die Opfer an einem solchen Chat teilgenommen.

Das ist ganz klasisches Spamming und offensichtlich ist es noch immer mehr als einfach, potentielle Opfer zu finden, die bereitwillig ihre Daten per SMS oder Telefon herausgeben. Eine einfache Rück-SMS mit irgendeinem beliebigen Text, wird dem Spammer kaum die eigene Anschrift verraten. Um die Anschrift herauszubekomen, braucht es in so einem Fall die Mithilfe des Opfers.

Genauso, wie man auf E-Mail-Spam und Phishing-Mails nicht reagieren sollte, so sollte man auch auf SMS von unbekanntenKontakten nicht reagieren. Wenn es etwas Wichtiges gibt und jemand aus dem Bekanntenkreis den Kontakt sucht, dann wird er sich schon zu erkennen geben.

Sollte man doch einmal in die Falle tappen, gilt es umgehend alle Daten und Beweise zu sichern. Neben SMS und Anrufprotokollen ist es auch gut sich einen EVN (Einzelverbindungsnachweis) vom Mobilfunk- oder Festnetzanbieter geben zu lassen. Zusätzlich noch die vermeintlichen Rechnungen und SChreiben eines solchen Anbieters aufheben und auf keinen Fall irgend eine dieser Rechnungen überweisen.

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