Flattr inside – oder blogst Du noch oder verdienst Du schon?

Flattr ist ein Dienst aus Schweden, der es Internetnutzern erlauben soll, Contentproduzenten spontan Geld zukommen zu lassen, wenn sie den Content gut finden. Die Idee ist, daß man sich ein Konto bei Flattr holt Geld einzahlt, zum Beispiel 10€ und jeden Monat weist man einen bestimmten Betrag davon einem Budget zu, das man an Autoren senden möchte, z.B. 2€.

Jedes Mal, wenn man einen Artikel ‚flattrt‘ merkt sich Flattr dies und teilt dann am Ende eins Zahlungszeitraumes das Budget in enstprechend viele Teile und zahlt jedem Autoren auf seinen Flattr-Account diesen Anteil. Ob sich dies lohnt, muß sich noch zeigen. Zu bedenken ist auch, dass Flattr für diese Dienstleistung jeweils 10% vom Monatsbudget einbehält.

Eingebaut habe ich Flattr, um zu sehen, wie sich der Dienst entwickelt, nicht um damit reich zu werden. Vermutlich wird es unter Bloggern eine große Umvertreilung geben und nur wenige werden wirklich davon profitieren. auf jeden Fall wird Flattr selbst profitieren, denn wenn man sich ansieht, wie viele Blogs den Button schon eingebaut haben, dürfte es doch ein ganz gutes Business für die Schweden werden.

Wer sich mit dem Dienst beschäftigen möchte, der kann zum einen auf Flattr selbst einiges erfahren, oder mal auf Rivva vorbeischauen. Dort gibt es eine Menge Beiträge zum Thema.

Wer noch keine Einladung zu Twitter bekommen hat, kann mich kontaktieren. Noch habe ich drei Invites.

P.S.: Für WordPress gibt es bereits ein entsprechendes Plug-In