Den Dienst Flattr dürfte vermutlich inzwischen jeder Blogger kennen. Wers nicht kennt kann in meinem Beitrag Flattr inside – oder blogst Du noch oder verdienst Du schon? noch mal nachlesen und sich das Video zur Einführung des Dienstes ansehen. Die Kurzfassung:

Flattr ist ein Dienst aus Schweden, der es Internetnutzern erlauben soll, Contentproduzenten spontan Geld zukommen zu lassen, wenn sie den Content gut finden. Die Idee ist, daß man sich ein Konto bei Flattr holt Geld einzahlt, zum Beispiel 10€ und jeden Monat weist man einen bestimmten Betrag davon einem Budget zu, das man an Autoren senden möchte, z.B. 2€.

Jedes Mal, wenn man einen Artikel ‘flattrt’ merkt sich Flattr dies und teilt dann am Ende eins Zahlungszeitraumes das Budget in enstprechend viele Teile und zahlt jedem Autoren auf seinen Flattr-Account diesen Anteil. Ob sich dies lohnt, muß sich noch zeigen. Zu bedenken ist auch, dass Flattr für diese Dienstleistung jeweils 10% vom Monatsbudget einbehält.

In den etwas über zwei Wochen, die ich den Dienst nun auch hier im Blog integriert hatte, habe ich mir angesehen, wie sich der Dienst entwickelt und welche Verbreitung er findet. Verbreitet hat sich der Dienst rasant. In fast jedem Blog findet man den Flattr-Button. Die Idee an sich ist Klasse. Wenn man die Mühe eines Content-Produzenten belohnen will, kann man dies nun einfach über einen simplen Mausklick.

Heute hat nun jedoch Reto Mantz im Artikel Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen? darauf hingewiesen, welche Auswirkungen vor allem rechtlicher Natur die Einbindung in Blogs hat.

Dies ist für mich, neben der Tasache, das mein kleines Blog eh zu wenig Besucher hat, um relevante Spenden seitens der Flattr-Community zu erhalten, der Aufhänger für die Deaktivierung von Flattr.

via Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen?