Ende September hieß es Schaalby wird erster LTE Standort der Telekom in Schleswig-Holstein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits als Interessent bei der Telekom registriert. Eine direkte Anfrage bei der Telekom, ob es schon vorab Tests gäbe und man sich als Tester bewerben könne, wurde kurzfristig beantwortet. Leider werde es keine vorgeschalteten Tests geben.

Inzwischen hat die Telekom nun bekannt gegeben, dass ein LTE-Tarif Call&Surf via Funk mit einem Festnetzanschluß für €39,95 pro Monat zu buchen sei. Start hier in Schaalby soll nun der April sein. Neben den Grundgebühren muß der künftige LTE-Kunde bei der Telekom noch einen LTE-Router erwerben. Die Preismodelle hierfür sind noch nicht bekannt, das Modell selbst wird der WLAN-Router Speedport LTE B390 sein und aus dem Hause Huawei stammen. Allerdings sehe ich bei dem Tarif in dieser Ausprägung noch einige Probleme. Teltarif schreibt:

Die maximale Datenübertragungsrate der HSPA- oder LTE-Anschlüsse der Telekom wird bis zu 3 MBit/s im Downstream und bis zu 500 kBit/s im Upstream betragen. Zwar entstehen Nutzern auch bei größeren und Datenübertragungen über den Mobilfunk-Internet-Anschluss keine weiteren Kosten für den Internetzugang, allerdings reduziert die Telekom bei intensiverer Nutzung die für den Kunden verfügbare Bandbreite. Sobald die übertragene Datenmenge die Grenze von 3 GB überschreitet, beschränkt die Telekom für die verbleibenden Tage in dem jeweiligen Monat die Übertragungsrate auf bis zu 1 MBit/s. Bei einer Datenmenge von 5 GB wird die Anschluss-Geschwindigkeit weiter auf bis zu 384 kBit/s im Downstream gedrosselt.

Dies wird die Kunden weniger erfreuen. Jedenfalls in diesem Tarif. Schaue ich mal flugs auf den Datenbedarf meiner Familie in diesem Monat, dann liegt dieser jenseits der 25GB. Damit kommt dieser Tarif für uns schon einmal nicht in Frage. Bleibt die Hoffnung, dass die Telekom noch andere, tragbare, Tarife auf den Markt bringt. So wird das nichts!