USB Unterputz-Dose: Das Ladegerät in der Wand

Seitdem ich mein erstes eigenes Handy Anfang 1994 in den Händen hielt, gibt es ein immer wieder auftretendes Problem. Noch häufiger tritt dieses Problem auf, seit es Smartphones gibt, die innerhalb weniger Stunden nach neuer Energie schreien. Smartphones saugen den Akku schneller leer, als man eine Dose Cola austrinken kann. Naja, fast.

Das Ergebnis: ich schleppe immer und überall ein Ladegerät mit mir rum, wenn ich irgendwo hin muss. Im Büro, zu Hause und im Auto liegen Ladegeräte, bzw. das Ladegerät für den Zigarettenanzünder. Die Handy-Hersteller wurden bereits im Rahmen einer EU-Verordnung dazu verdonnert, einheitliche Ladegeräte zu liefern, um das Ladegeräte- und Kabel-Gewirr zu minimieren und die Umwelt zu schonen. Die positive Folge: USB-Ladegeräte. Andere Hardwarehersteller für z.B. Kameras, MP3-Player und sonstige Gadgets ziehen nach. Die Kombination Gadget plus USB-Ladegerät schreit geradezu nach weiterer Vereinfachung.

Was also liegt näher künftig eine Steckdose in den häuslichen Stromkreislauf- oder den im Büro zu integrieren?

Fotoquelle: Berker.com - Anbieter hochwertiger Elektroinstallation

 

Die USB-Unterputzdose wird sehr simpel an den L- und N-Leiter des eigenen Stromnetzes angeschlossen. Nun benötigt man nur noch ein passendendes USB-Kabel und dem hippen Gadget steht ausreichend Energie zur Verfügung.

Eine Super-Idee, wie ich finde und dazu sehr einfach. Ein Manko sehe ich allerdings noch: Ladegeräte benötigen immer Strom. Auch ein Unterputz-Ladegerät wie dieses wird Strom verbrauchen, selbst dann, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist. Daher würde ich mir wünschen, dass die USB-Steckdose noch einen Ein-/Aus-Schalter bekommt. Das tut der Umwelt und auch dem Portmonnaie gut. Eine solche USB-Unterputzdose kostet derzeit immerhin rund 50 Euro. hinzu kommt noch die Installation.

Ich würde zuschlagen, sobald ein Schalter integriert ist und der Preis ein klein wenig gefallen ist

6 Comments

  1. Deswegen fand ich den Schalter ganz smart.

    Ja,es lag am spam-Plug-in. Hatte vergessen. Es im Wptouch im Themen einzubinden. Danke!

  2. Der Hersteller gibt den Standby-Stromverbrauch mit 75 mW an. Das heißt, nach 1,5 Jahren im Standbybetrieb verbraucht das Ding so viel Strom wie mein Wäschetrockner in 30 Minuten. 😉 Trotzdem ist Strom, den man gar nicht erst verbraucht natürlich besser als wenig Strom.

    P.S.: Auf der mobilen Seite kann ich nicht kommentieren, kann das am Spamschutz liegen?

  3. Finde ich gar nicht. Wenn man ein Haus oder eine Wohnung plant, setzt man ja eh zig Steckdosen, warum nicht neben eine herkömliche Steckdose eine USB-Ladedose setzen?

    Bei meinen Nachbarn im Haus wurden damals an allen neuralgischen Punkten LAN-Dosen gesetzt. Neben die Steckdosen. Ich war damals etwas neidisch, muß ich gestehen.

    Würde ich heute noch einmal bauen, hätte ich sicher kein LAN im Haus. Eher nur WLAN, wie jetzt auch. Aber ein USB-Döschen hier und da würde ich schon setzen. Obwohl man heute ja auch schon per Induktion laden kann…. Ach Technik!

    Geiles Zeug, oder?

  4. Kann man machen, finde ich aber nicht universeller. Macht auch nicht so viel Spaß und wirkt nicht so nerdy.

    Wenn ich mir überlege, dass bei uns im Büro so ein paar USB-Ladesteckdosen verbaut wären, würde das zudem einiges an Kabel- und Lader-Chaos beseitigen. Unsere Besucher wären auch begeistert!

Comments are closed.