Update: Die App „NFC Task Launcher“ heisst inzwischen „Trigger“ – am Ende des Artikels ist der Link zum Play Store.

NFC basiertes Mobiles-Bezahlen ist seit Monaten in aller Munde. Es soll das Bezahlen am Point-Of-Sale revolutionieren und zudem Heilsbringer der Netzbetreiber sein, die so ein Stück vom Kuchen der Geldtransfers abbekommen. Doch NFC kann noch so einiges mehr, als lediglich als Übertragungstechnik im Payment zu agieren. Mit NFC ist es auch im privaten Umfeld möglich, Aufgaben zu steuern und sich so das Leben ein wenig leichter zu machen.

Um NFC einmal ausgiebiger zu testen, habe ich mir zu Meinem Samsung Galaxy SIII ein NFC Starter-Kit geordert. Das Kit

besteht aus 12 NFC Tags, genauer gesagt 10 Aufkleber und 2 Schlüsselanhänger. Je 5 Aufkleber und die beiden Schlüsselanhänger haben eine Speichergröße von 1024Byte, die übrigen 5 haben eine Größe von 164Byte. Die unterschiedlichen Speichergrößen werden später noch interessant.

Apple hat ja leider im iPhone5 kein NFC eingebaut. Leider muss man sagen, denn ich glaube Apple hätte mit dem Einbau, der Technik einen Push verschafft. Schade. So konzentrieren wir uns also auf Android.

Neben den Tags, wie man die Aufkleber/Chips nennt und dem NFC-fähigen Smartphone, benötigt man noch eine App zum „programmieren“ der Tags.  Hier finden sich im Google Play-Store bereits einige spannende Apps, die entweder ganz allgemein eine größere Bandbreite von Möglichkeiten abdecken, oder aber auch nur auf einen speziellen Anwendungsfall hin ausgerichtet sind.

NFC Task-Launcher

Als erstes möchte ich hier die App NFC Task-Launcher ins Feld führen. Diese App bringt bereits eine große Auswahl an Möglichkeiten zur Programmierung der Tags mit. Die Anwendung ist simpel, achten muss man nur darauf, dass man für jeden Anwendungsfall den richtigen Tag nimmt. Wenn man per NFC-Switch lediglich WLAN ein- oder ausschalten will, reicht ein Tag mit geringer Speichergröße. Will man hingegen mehrere Aufgaben nacheinander über einen NFC-Tag im Batch-Verfahren steuern, benötigt ggf. man einen größeren Tag, mit mehr Speicher. Dies gilt auch, wenn man im NFC-Tag seine Visitenkarte ablegen möchte, hier kommt einiges an Bytes zusammen.

Im folgenden Video, sieht man den Task-Launcher in Aktion. Hier bekommt man auch schon ein paar Ideen, was man denn nun so mit NFC steuern kann.

https://www.youtube.com/watch?v=Ga8DBbg23eQ

Hier wird nun auch der Vorteil der NFC-Technik klar. Statt jede Funktion einzeln manuell af dem Handy anzuwählen, hält man einfach das Smartphone über den Tag und in sekundeschnelle sind alle Tasks/Aufgaben ausgeführt. Das spart natürlich einiges an Zeit, gerade bei regelmäßig wiederkehrenden Aktionen.

So habe ich zum Beispiel einen Tag am Arbeitsplatz, der WLAN aktiviert und mit dem Firmennetz verbindet, der das Handy in den Lautlos-Modus switched, die App Nightclock startet und dann den Screen ein wenig abdunkelt. Müsste ich das jeden Morgen im Büro manuell so einstellen, würde es alsbald nerven, oder ich würde es komplett lassen, bzw. vergessen.

Viel Spaß beim Herumprobieren! ordert euch ein paar Tags, es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Größen und Formen an NFC-Tags und -Sets zu unterschiedlichen Preisen. Der Einstieg ist, sofern ein NFC-Smartphone verfügbar ist, recht erschwinglich.

Weiter NFC Infos und Tipps folgen 😉 Das Thema ist spannend!

Trigger
Trigger
Entwickler: Coleridge Apps LLC
Preis: Kostenlos+