SiskoWenn früh am Morgen mein Smartphone-Wecker klingelt, ist der erste, der mich begrüßt unser Hund Sisko. Nachdem wir uns ausführlich  einen Guten Morgen gewünscht haben, stehe ich auf und gehe nach unten ins Bad. Er bleibt oben an der Treppe liegen. Sobald ich im Bad die alte Jeans vom Haken nehme und anziehe, stürmt auch unser Vierbeiner die Treppe runter und beobachtet ab diesem Zeitpunkt jeden meiner weiteren Schritte mit aufmerksamen Blicken.

Nachdem ich dann angezogen bin und es endlich nach draußen geht, gehört die nächste halbe Stunde nur unserem Hund und mir. Wenn das Dorf noch schläft, tigern wir durch die Straßen, machen unsere Runde und spielen und toben. Sisko ist voll auf mich fokussiert. Wir sind für uns und genießen es.

Nach der Hunderunde, dem Frühstück und der morgendlichen Routine, gehts dann unter der Woche für mich zur Arbeit. Er weiß was kommt. Trauriger Blick, einrollen auf seinem Platz – in der Sofaecke, auf seiner Decke.

Steige ich abends nach Feierabend in mein Auto, wird er zu Hause schon unruhig. Selbst wenn der Tag für ihn spannend war und das kleine Herrchen und sein Frauchen mit ihm ebenfalls gespielt, getobt und den Frisbee geworfen haben. Er scheint zu merken, wann Herrchen auf dem Weg ist.

Sisko ist ein Bordercollie-Münsterländer-Mix. Ganz ehrlich: Wir hatten zu Hause eigentlich immer Hunde, nicht durchgehend, aber seit ich denken kann, war ein Hund im Haus. Sisko ist jedoch das aufgeweckteste und schlaueste Fellbündel von allen. Ähnlich, wie der Bordercollie im gleich folgenden Film kann er Dinge unterscheiden und diese auf Zuruf apportieren. Er scheint fast jedes Wort zu verstehen und liest uns unsere Wünsche von den Lippen ab – andersherum ist es ähnlich 😉

Es gibt ein Band zwischen Mensch und Hund eine Verbindung, die mit jedem Tag fester, enger und inniger wird und werden kann, wenn man dies zulässt. Der Hund ist ein Haustier. Man sollte ihn nicht zu sehr vermenschlichen. Das ist oft nicht einfach, weil sie doch so süß und niedlich sind. Aber der Hund ist nun einmal des Menschen bester Freund.

Warum dies so ist, wie es dazu kommt und warum es diese eigenartige Verbindung gibt, darauf versucht diese BBC Reportage Antworten zu finden. Auch wenn es ihr zum Ende nicht gelingen mag, ist dies wirklich sehr spannend und interessant.

http://www.youtube.com/watch?v=nXLVqKVXQl4

Eine Anmerkung: Wie in der gezeigten Versuchsstation in Sibirien die Füchse in Boxen gehalten werden, ist nicht unbedingt tierlieb und machte ein beklemmendes Gefühl. Wissenschaft und Tierschutz kommen sich hier ordentlich ins Gehege.