pebble smartwatch steel

Wer nach „mobile payment“ googelt, der findet eine Vielzahl Links zu mindestens genauso vielen unterschiedlichen Mobile-Payment-Lösungen. Unter dem Begriff werden alle Systeme subsumiert, die auch nur irgendwie ein Fitzelchen mit Mobilen Endgeräten in Kontakt stehen. Dabei muss es sich jedoch nicht zwingend um ein Mobiltelefon handeln, aber es kann.

Die Firma payworks aus München hat bereits ein Mobiles Zahlsystem entwickelt und erweitert dies nun um einen Showcase mit der Pebble Watch. Die Pebble Smartwatch wurde im April 2012 über das Crowdfunding-Portal Kickstarter.com angekündigt und erfreut sich derzeit wachsender Beliebtheit.

Auch wenn im Kurzinterview auf mobile Zeitgeist einige Fragen beantwortet werden, so bleiben bei diesem System doch noch einige Fragen offen. Wie kommen die Daten ins Kassensystem, wie sicher sind Kredit- oder Kontodaten in diesem System, was passiert bei Misbrauch, können Beträge von Kunden einfach zurückgebucht werden, was passiert mit den privaten Daten des Kunden, wenn er nie wieder in das Geschäft kommt..? Und viele mehr.

Ich frage mich bei all den neuen mobile Paymentsystem eh immer, welchen Vorteil bietet mir diese im Vergleich zur Zahlung mit der EC-Karte? Ich sehe kaum welche. Hier, in Verbindung mit der Pebble smartwatch liegt der Vorteil in der Hand, bzw. hängt am Arm. Ich muss nicht erst in die Tasche greifen um Karte oder Handy herauszuholen. Aber hier müssen meine Daten durch die Luft gesendet werden und wer garantiert mir, dass die niemand abfangen kann. Bei den Systemen, wie hier per Bluetooth, oder Beacon, NFC, QR-Code, per App oder über ansteckbare Kreditkartenleser spielt eine Menge Technikverliebtheit mit. Bevor sich aus diesen Systemen tragfähige Businessmodelle ergeben, muss noch sehr viel VC-Kapital fließen oder von den Mobilfunknetzbetreibern investiert werden.