Diese Woche geht es in der „Mobilen Woche“ – bereits Ausgabe 06 – kurz und knackig zu. Alles rund um „Schwarzgeld“, Apples eigenes Content Delivery Network und die Android Bertriebssystem-Verbreitung fällt hier mal raus, das habt ihr eh schon gelesen gehört und diskutiert. In diese Woche gehts wieder mal um die NSA, Snowden, Hardware-Sicherheit von Fritz! Boxen, Asus Routern und Blackberry Tresoren, Google mit noch einem Patentabkommen, einer Bücher Flatrate und natürlich um Geister in Verbindung mit LEGO!

Erschreckend: Originaldokumente aus der NSA-Gruselwerkstatt

Dank Snowden sind eine Vielzahl von Dokumenten öffentlich geworden, die zeigen, wie stark uns der amerikanische Geheimdienst, aber auch dessen befreundete Dienste unsere leben infiltrieren. Beim Netnrd gibt es nun einige Dokumente die zeigen, welche Exploits und Hintertüren in von uns genutzten USB-Sticks, Routern, Tastauren, Web-Cams, Smartphones, gar Kabeln und Steckern verfügbar sind, erdacht und verteilt durch die NSA Sonderabtilung ANT.

Snowden will Aussagen

Snowden hat schriftlich bestätigt, dass er vor dem EU-Ausschuß zur NSA-Affäre aussagen werden. Unklar bleibt jeoch, wie die Aussage stattfinden soll. Vor Ort, wird er sich kaum zeigen. Ob eine Video-Übertragung rechtlich aussreichend ist, wird bezweifelt. Snowden hat zudem Angemerkt, dass eine Live-Schaltung unmöglich sei, da man auf diese Weise seinen Aufenthaltsort ermitteln könnte. Der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeite hat jedoch Angst um sein Leben.

Wie sich nun abzeichnet, will auch der deutsche General-Bundesanwalt in der Causa NSA tätig werden

Sicherheitshinweise: Asus, AVM Fritz! Box und Blackberry

Nutzer von Fritz! Boxen sollten sich informieren, wie man die Fernwartung der Fritz! Boxen deaktiviert bzw. einen Patch aufspielt, um unnötig hohe Telefonkosten zu Vermeiden.

Nutzer von Asus Routern sollten ebenfalls fix tätig werden, da man möglicherweise auch ihre Daten inkl. an den Boxen angeschlossener USB-Datenträger auslesen kann. Das Thema hat sich zum #Asusgate entwickelt.

Ein Peinliches Loch in BlackBerrys Geschäftsdaten-Tresor sorgt beim kanadischen Smartphonehersteller für Ärger. In Blackberry 10, der neuesten Betriebssystem Version, ist es möglich auch Android-Apps zu nutzen. Deren Nutzerdatenverwaltung greift jedoch auf den eigentlich getrennt verschlossenem Business-Daten-Tresor zu. Das Thema sei angeblich gefixed, aber die Auslieferung der Updates erfolgt über die Netzbetreiber und die müssen diese neue Version zunächst einmal freigeben.

Google und Cisco schließen Patent-Abkommen

Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, das Google und Samsung ein umfangreiches Abkommen zu Patenten geschlossen haben. Nun haben sich die Googler auch mit Cisco bei der gemeinsamen Nutzung von Patenten geeinigt.

Kurzer Gedankenausflug dazu: Google sichert mit diesen Patentabkommen sein Geschäftsfeld sehr stark ab. Die gegenseitige Nutzug der Patente und unterliegenden Techniken hilft natürlich beiden Seiten. Im Vergleich mit Apple liegt Google nun aber deutlich vorn.

Apple ist unter großem Druck. Der weltweite Marktanteil im Smartphone-Bereich fällt. Die letzte Serie der Apple iOS Geräte brachte wenig Neues. Apple hat den Smartphone Markt verändert, aber wenn sie weiterhin mitspielen wollen, muss was Neues kommen, etwas bahnbrechendes, sonst ist es bald vorbei mit Apples Hype.

Die Bücher Flat ist da

Unser Nutzungsverhalten bei Entertainment-Produkten hat sich durch Streaminig-Dienste bereits stark verändert. Filme werden dank Lovefilm, Watchever, Maxxdome und den amerikanischen Pendants Netflix und Hulu aus dem Netz auf das Smart-TV übertragen – sofern die Bandbreite reicht. Musik-Angebote gibt es ebenso zu Hauf, einige Beispiele sind simfy, napster, Spotify, Google Play All Access, Juke und viele mehr.

Nun hat der Dienst Readfy seinen Launch angekündigt. 5.000 erste Kunden dürfen in einer Testphase schon einmal Probelesen und aus 15.000 eBooks wählen. Das Besondere daran: Readfy gibt es zunächst nur für Android.

Ich glaube Readfy ist der erste App-Anbieter, der nicht als erstes auf die iOS – Welt setzt, sondern sich anhand der Marktanteile der Smartphones für den größeren Kundenkreis entschieden hat.

Extra: LEGO läßt die Herzen der Geisterjäger und Retro-Fans höher schlagen

„Es hat mich voll geschleimt…!“ – Hach war das ein Spaß damals, als Slimer sich an Venkman austobte und ihn vollschleimte!  Hier die spaßige Szene:

LEGO hat nun zum 30 jahrigem Jubiläum der Ghostbusters ein entsprechendes LEGO Ghostbusters-Set auf dem Markt gebracht. Die Minifiguren und der Ecto1 wird es im ersten Set geben. Die Ghostbusters-Basis wird wohl dannin Set 2 folgen.

LEGO Ghostbusters

Entstanden ist das Set auf der Lego-Platform Cuusoo, auf der Fans ihre Ideen für neue LEGO-Sets einbringen können. Wer da gewinnt, bekommt 1% der Umsätze, die aus dem Verkauf des Sets folgen. Nicht so schlecht!