#Homeoffice Breitband, Netzwerk, Repeater

#Homeoffice Breitband Netzwerk Repeater

Corona zwingt ins Homeoffice

Ein Virus, sie zu knechten, sie alle zu finden,

Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

frei nach J.R.R. Tolkiens, Ringgedicht

Seit zwei Wochen zwingt der Virus uns nun schon ins Homeoffice. Mein Arbeitgeber hat uns bereits vor der Ansage der Behörden aufgefordert zu Hause zu bleiben. Bei der Dicide ist das auch überhaupt gar kein Problem, da wir ausschließlich in der Cloud arbeiten. Somit hat sich auch die Art, wie wir arbeiten fast nicht verändert, nur der Standort ist ein anderer und die Kommunikation und der soziale Kontakt findet ausschließlich online per Microsoft Teams statt.

Seit etwas über einem Jahr sind wir selbst in der glücklichen Lage, einen Glasfaser-Anschluss hier zu Hause nutzen zu können. Mit 500 MBit/s ist an sich alles Möglich, was man so im Netz anstellen kann. 

Schreibtisch statt Esstisch

Doch wenn man ahnt, dass die Zeit im Homeoffice länger dauern wird, dann ist es doch besser, den Schreibtisch im Büro wieder zu aktivieren. Man sitzt dort nicht nur besser als am Esstisch, sondern kann auch mal die Tür schließen und in Ruhe arbeiten. Zudem stört man die Familie nicht. Viele Onlinekonferenzen steigern sonst ganz leicht das Aggressionspotential in der Familie 🙂 .

Allerdings liegt das Büro im Obergeschoss auf der gegenüberliegenden Seite zum Wohnzimmer im Erdgeschoss. Der Glasfaseranschluss wurde jedoch ins Wohnzimmer gelegt, dort ist also auch die gute neue Fritz!Box 7590* installiert.

Das WLAN reicht locker durchs ganze Haus und auch oben im Büro empfängt man WLAN. Allerdings dachte ich mir, wenn ich da nun arbeite und auf unsere Unternehmensdaten in der Cloud zugreifen möchte, in Microsoft Teams Audio- und Video-Calls stattfinden, dann ist mehr besser als weniger. Die ersten Tage klappte alles ganz gut per WLAN, dennoch war mir das nicht ganz geheuer. Gerade die Synchronisation über OneDrive zum SharePoint läuft halt stabiler und zuverlässiger über eine Kabelverbindung.

Mesh-WLAN machts möglich

Die Fritz!Box 7590 unterstützt keine WLAN Erweiterung mehr per normalem WLAN Repeater. Hier benötigt mann einen Mesh-Repeater. Mesh-WLANs haben einige Vorteile gegenüber herkömllichen:

  • hohe bis komplett flächendeckende Abdeckung
  • kaum Übertragungsratenverluste
  • überall die gleiche SSID im Netz

Allerdings ist der Energiebedarf höher und die Komponenten sind in der Anschaffung deutlich teurer. Zudem muss man Komponenten eines Herstellers verwenden.

AVM setzt bei den Geräten auf Crossband Repeating. Dies hat den Vorteil, dass es zu keiner Halbierung des WLAN Durchsatzes kommt. Die Fritz! Geräte sind so also ideal miteinander zu kombinieren.

Erweitert habe ich mein WLAN mit dem AVM Fritz!Repeater 2400*. Die Entscheidung fiel auf diesen Repeater,weil mir der 3000er einfach zu teuer war und ich vorab nicht wusste, was der Repeater denn genau bringt. Dennoch habe ich es nicht bereut. Die Installation war ein Klacks. Auf der Fritz Box den WLAN Button drücken, gleiches auf dem Repeater. Das wars.

Der Repeater hat einen LAN Ausgang. Daran habe ich nun zunächst mein Surface Book2 per Kabel direkt angeschlossen. Ich hab keine Messungen vorgenommen, dennoch macht es zumindest den subjektiven Eindruck, dass es einen deutlichen Performance-Gewinn ergeben hat. Somit: Klare Empfehlung.

Switch und NAS, das hat doch was!

Schließlich habe ich dann noch das NAS umgestellt. Stand dies eher ungenutzt in der Ecke im Wohnzimmer, weil es meist aufgrund seiner stetigen Geräusche ausgeschaltet war, erlebt es nun ein Revival.

An den Repeater habe ich noch einen DLINK 5Port Switch* angeschlossen. Von dort wird nun das Netz auf Laptop und NAS verteilt. Und das NAS ist nun nicht nur als lokaler Speicher im gesamten internen Netzwerk erreichbar, sondern es dient nun sogar als DLNA Medienserver zum Streaming.

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