Fritz!Box Archive

  • LTE als DSL Alternative?

    Als im letzten Jahr die Meldung eintraf, dass es hier in Schaalby ein LTE-Standort der Telekom geben werde, war ich nicht nur überrascht, sondern freute mich auch wie Bolle. Zunächst. Warum?

    Nun, wenn man in der Stadt lebt und Breitband ordert, kann man sich so ziemlich alles aussuchen was das Herz begehrt. Geschwindigkeiten von denen ein Landbewohner nur träumen kann. Hier in Schaalby kann man froh sein, wenn man vom rosa Riesen eine 2.000er Leitung bekommen kann. Viele meiner Nachbarn haben grad mal dreihundert-nochwas kBit/s. Kein Spaß, nur surfen.

    Durch meinen Kollegen, der bei uns im Unternehmen das Thema LTE betreut, habe ich nun seit einiger Zeit die Möglichkeit einen Speedport LTE und eine Fritz!Box 6840 LTE testen zu können. Beide ebenfalls mit einer SIM-Karte des rosa Riesen Telekom. Vermutlich bin ich zur Zeit ein Kunde von vielleicht einer Handvoll weiteren, die auf dem LTE-Anschluß unterwegs sind. Mein Kollege meint, ich sei sogar der einzige. LTE macht Spaß. Es ist schnell wie ein Ferrari im Vergleich zum meinem DSL2000 und Filme via Youtube, Vimeo und Co sind ein Genuss – HD sei Dank!

    Nun gut. Schnell kam der Gedanke auf, ich könne ja selbst einfach von DSL zu LTE wechseln. Hier taten sich jedoch zwei Gegenargumente auf:

    • Wir haben ein monatliches Surf-Volumen von weit über 15 GB, dem Sohn sei Dank (Youtube als Playlist und Lieferant neuer Folgen der Lieblings-Serie). Dies ist in Verbindung mit den LTE-Tarifen und einer Drosselung ab 5GB auf 1Mbit/s leider nicht vereinbar.
    • Auf Anfrage bei den per Twitter sehr aktiven Support Kollegen der Telekom unter @Telekom_hilft, ob für mich überhaupt ein Wechsel auf LTE möglich wäre – eine Online-Abfrage bezüglich eines LTE-Anschlusses wurde bis dahin leider immer negativ bewertet, auch jetzt noch – bekam ich leider eine Absage.

    Die LTE-Tarife sind für eine sehr online-aktive Familie eher nicht nutzbar. Es bleibt zu hoffen, dass die Telekom, genauso, wie auch Vodafone, hier an den Tarifen noch einmal arbeitet. Sicherlich ist eine Drosselung in einigen Tarifen sinnvoll, aber wer Breitband nutzen möchte, der wird auch sehr schnell volumen-intensive Dienste nutzen wollen.

    In der letzten Woche war nun zu hören, dass LTE von der Telekom jetzt auch als Alternative zum DSL-Anschluss zugelassen werden soll. Ab dem 28. Juni können DSL-Kunden mit niedriger Bandbreite einen LTE-Anschluß bestellen und erhalten bei Abgabe der Bestellung bis zum 31. Juli einen 30 Euro Startbonus. Ein solcher Anschluß bietet allerdings auch nur 3 MBit/s im Downstream an.

    Trotz der genannten Gegenargumente zu LTE ist es mehr als positiv zu sehen, dass sich im Breitband-Bereich auf dem flachen Land etwas tut. Wenn die Netze ersteinmal „flächendeckend“ ausgebaut sind, dann werden nicht nur die Tarife nutzbarer, sondern auch die zur Verfügung stehende Leistung.

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  • AVM´s Fritzboxen mit WLAN N-Standard

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    Aus dem AVM Newsletter:

    AVM mit neuem Angebot bei WLAN USB SticksWLAN N-Produkte sind doch schon eine ganze Weile auf dem Markt? Stimmt. Aber der entsprechende Standard wurde erst jetzt ratifiziert. Macht nichts: AVM hat von vorneherein auf diesen Standard gesetzt. Sie können WLAN N-Produkte von AVM daher einfach wie gewohnt nutzen.

    Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen
    Ihr AVM-Newsletter-Team

    Gut für die Besitzer von Fritz! Boxen mit dem WLAN N Standard. Aber es gibt auch sehr gute und günstige Router im Markt, z.B. von Linksys.

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  • WLAN USB Stick mit 150MBit/s von AVM

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    AVM mit neuem Angebot bei WLAN USB SticksNeben dem bereits verfügbaren WLAN USB-Stick im N-Standard von AVM, haben die Berliner nun auch eine abgespeckte Version mit nur halben N-Standard am Start. Warum halb? Der N-Standard, der zur Zeit immer noch nicht final ist – weil im WLAN Gremium noch nicht endgültig abgestimmt – funkt normalerweise mit bis zu 300MBit/s.

    Scheinbar gibt es jedoch einen Markt für WLAN-Geräte mit der halben Geschwindigkeit. Es gibt einige Hersteller, die hier bereits Geräte auf dem Markt platziert haben. Warum Hersteller den 802.11n-Standard mit nur 150MBit/s bringen ist mir ein Rätsel. Vermutlich ist dies nur Produktmarketing. Denn ich wüsste nicht, warum ich mir einen abgespeckten USB-Stick kaufen sollte, wenn ich für einen Tick mehr Geld auch etwas ordentliches bekommen kann. Also kann es nur am Preis und der vermeintlich günstigeren verbauten Hardware liegen.

    FRITZ!WLAN USB Stick N

    • das Topprodukt mit WLAN N für maximale Geschwindigkeit bis 300 Mbit/s
    • funkt im 2,4- und im 5-Gigahertz-Bereich
    • 2 integrierte Antennen für maximale Reichweite (MIMO)
    • unterstützt WLAN-Standards 802.11n (Draft 2.0), a, b und g

    Aber AVM bietet eben auch den kleinen:

    FRITZ!WLAN USB Stick N 2.4

    • WLAN N mit bis zu 150 Mbit/s Geschwindigkeit
    • funkt im 2,4-Gigahertz-Bereich
    • kompaktes Design mit integrierter Antenne
    • unterstützt WLAN-Standards 802.11n (Draft 2.0), b und g

    Laut AVM ist die Preisempfehlung für den kleinen Stick 49 Euro, für den „großen“ Stick 69 Euro. Der dritte WLAN USB-Stick im Bild, ist der bereits bekannte AVM-Stick mit den  WLAN-Standards 802.11b und g und einem Speed von bis zu 125MBit/s und kostet in der Preisempfehlung 39 Euro.

    Empfehlung:

    Wenn der Kauf eines neuen Routers ansteht, sollte man sich auf jeden Fall für den noch im Draft befindlichen N-Standard entscheiden. Auch wenn der Standard noch nicht 100% final ist, so ist doch klar, dass sich die Hardware-Hersteller hier demnächst festlegen. Zudem sollte man 300MBit/s wählen und sich nicht mit „Halbgas“ zufrieden geben.

    Ob es denn dann ein Gerät vom Marktführer AVM sein muß, lasse ich hier offen. Meiner Meinung nach gibt es auch sehr gute Hardware von andern Herstellern. Besorgt Euch einen aktuellen Router-Test und entscheidet danach.

    [via]

    Bildquelle: Pressefoto AVM

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  • Winziger WLAN-Adapter mit N-Standrad

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    Hercules: Mini WLAN USB-AdapterWenn man am Laptop keinen integrierten Bluetooth-Adapter hat, kann man sich ja bekanntlich einen USB-Adapter besorgen. Sinnvoll ist, sich dann am Besten einen Mini-Bluetooth-Adapter zu kaufen. Vorteilhaft an diesen Mini-Dongles ist, dass sie fast gänzlich im USB-Port verschwinden und man so nicht immer an irgendwas hängen bleibt. Es wäre fatal, wenn man ständig dagegen stößt und sich den USB-Port ruiniert.

    Mit meinem Mini-Bluetooth-USB-Adapter von Hama, bin ich sehr zufrieden! Der kann auch im Laptop verbleiben, wenn man den Rechner in die Notebooktasche stecken muß. Da passiert nichts.

    Nun hat sich die Firma Hercules sich diesen Baustil auch für ihren neuen WLAN-Adapter zu eigen gemacht. Hercules hat einen winzigen WLAN-USB-Stick für 802.11n entwickelt. Er soll für etwa 30€ auf den Markt kommen. Der Mini-WLAN-USB-Stick von Hercules ist nicht genauso klein wie der Bluetooth-Stick von Hama, denn er ragt doch noch ganze 22mm aus dem Gehäuse heraus, ist jedoch deutlich kleiner als beispielsweise der AVM Fritz! WLAN USB-Stick. Beide gibt es im WLAN-N-Standard, aber mir wäre die kleinere Variante doch erheblich lieber. Vor allem, wenn ich in den nächsten Wochen auf den N-Standard wechseln werde. Da kommt mir dann nur ein kleines Gadget an den Laptop, denn mein Laptop funkt noch über einen internen Adapter im b/g-Standard.

    Kritiker mögen behaupten, dass der N-Standard ja noch nicht final ist. Das ist auch durchaus korrekt, aber sobald der Standard finalisiert wurde, lassen sich die N-Standard-Geräte per Treiber-Update schnell auf den Standard bringen.

    Die Spezifikationen gibt es bei Hercules.

    via: Golem.de – Winziger WLAN-USB-Stick für 802.11n , Foto: Hercules.com

  • Lesestoff KW 4 2009

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    love read
    Lesestoff

    Heute gibt es mal ein paar Themen im Überblick:

    Google Mail offline

    Gmail kann man jetzt auch offline benutzen. Dazu muß man sich allerdings zunächst Google Gears installieren. Ob offline Gmail wirklich sinnvoll ist? Lasse ich mal dahin gestellt. Das muß jeder selbst entscheiden. Wie seht ihr das?

    Ehemaliger Jamba-Chef als neuer StudiVZ-Chef

    Ex-Jamba-Chef Markus Berger-de León wird die Leitung von StudiVZ übernehmen. Er wird weiterhin bei Abacho bleiben und soweit man lesen darf auch bei MyHammer bleiben, jedenfalls bis Ende Februar 09.

    Vodafone macht jetzt in sozialen Netzen

    Vodafone wird mit Start der Cebit eine neue Synchronisationslösung anbieten. Zyb.com nutze ich schon seiteiniger Zeit zum sync meiner Handys und damit zur Sicherung meiner Kontakte. Das soziale Netzwerk dort habe ich bisher nicht eingesetzt. Die Sync-Funktionalität sucht seinesgleichen. Etwas Besseres ist mir im SyncML-Markt bisher nicht untergekommen. Vodaofone geht hier im Gegensatz zu den anderen Netzbetreibern ganeu den richtigen Schritt. Der Service wird kostenlos angeboten. Verdient wird am Datentraffiic.

    Ubuntu-Ikone lobt Windows 7

    Ubuntu-Vater und Weltraum-Tourist Shuttleworth findet lobende Worte für Windows 7. Dennoch gab es kleine Seitenhiebe 😉

    AVM stellt neues Flagschiff Fritz!Box Fon WLAN 7390 auf der CeBit vor

    die kommende 7390 kommt mit VDSL, ADSL und integrierter DECTBasisstation. Zudem bietet der neue Router den WLAN N-Standard mit bis zu 300 MBits/s. Besonderheit: das schicke Gehäuse hat erstmalig innerhalb des geschlossenen Gerätes innenliegende Antennen. Ob dies ein guter Schachzug ist? Abwarten. Solange die Möglichkeit besteht an die Frirtbox noch externe Antennen anzuschließen, wäre es okay. Dazu jedoch ein ander Mal mehr.

    Das wars für diese Woche. Mal sehen, was in der kommenden Woche folgt. Ich werde mal schauen ob solche Posts künftig öfter in loser Folge erscheinen.

    Meinungen?

    Creative Commons License photo credit: luis de bethencourt

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