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  • Per NFC Tag einfach Zugang zum privaten WLAN gewähren

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    Neulich schrieb ich vom Einstieg in die NFC Welt und gab Tipps, wo man ein NFC Starter-Kit mit einigen Tags her bekommt, wie man diese beschreiben kann und welche Möglichkeiten man mit NFC noch so hat.

    Near Field Communication (zu Deutsch in etwa Nahfeld-Kommunikation) wurde entwickelt, um einen schnellen und unkomplizierten Weg zum Datenaustausch auf kurze Distanz zu haben. Ziel dabei war, einen international etablierter Übertragungsstandard, bei dem Daten kontaktlos über maximal bis zu 4cm übermittelt werden können. Die NFC Technologie ist nah verwandt mit der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification), die z.B. von „gechipten“ Hunden und Katzen oder der Kantinen- und Zutrittskarte bekannt ist.

    NFC kann also eine ganze Menge. Aktuell, wie bereits neulich erwähnt, ist NFC immer wieder im Gespräch bei mobilen Bezahlverfahren über Smartphones. Hier wird neben dem aktivem NFC Chip im Gerät, eine Software Wallet (ein digitales Portemonnaie)  auf dem Smartphone genutzt, um Geldtransaktionen im stationären Handel zu ermöglichen und so noch einfacheres Bezahlen, ohne Karten und Bargeld nutzbar machen. Die nötige Sicherheit soll nach dem Willen der Netzbetreiber ein auf der SIM-Karte hinterlegtes Secure-Element bieten. Wir werden sehen, ob wir in wenigen Jahren tatsächlich so einkaufen.

    WLAN einfach freigeben per NFC

    Im privaten Umfeld kann NFC aber auch so einiges. So können Android-Nutzer mit dem NFC Smartphone und der App InstaWifi auf sehr einfache Weise Zugang zum eigenen WLAN gewähren, wenn der Besuch eben auch ein NFC-fähiges Smartphone hat.

    Schwierig ist ja meist nicht das herstellen der WLAN-Verbindung, sondern die Eingabe des hoffentlich sicher erstellten WLAN-Passwortes. Dies ist das Pfund der NFC-Technik. Mit InstaWifi kann man einen NFC-Tag komplett mit allen Daten des WLANs inklusive aller Zugangsdaten beschreiben. Der Besucher kann mit seinem Smartphone den Tag einlesen und das Gerät baut direkt ohne weitere Eingaben die Verbindung zum  Internet auf. Schon ist man drin!

    Das Video zur InstaWifi App zeigt noch einmal anschaulich die einzelnen Schritte.

    Im Video ist noch ein zweites Feature der App zu sehen. Analog zur Weitergabe der WLAN Daten per NFC, ist es hier auch möglich das ganze auch per QR-Code zu erledigen. NFC ist eben nur ein Weg, der zum Ziel führt. Meiner Meinung nach aber auch der galantere Weg. Wer also bei mir mit einem NFC-Smartphone aufschlägt, darf gern ins Netz 😉

     

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  • Der Einstieg in die NFC-Welt

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    Update: Die App „NFC Task Launcher“ heisst inzwischen „Trigger“ – am Ende des Artikels ist der Link zum Play Store.

    NFC basiertes Mobiles-Bezahlen ist seit Monaten in aller Munde. Es soll das Bezahlen am Point-Of-Sale revolutionieren und zudem Heilsbringer der Netzbetreiber sein, die so ein Stück vom Kuchen der Geldtransfers abbekommen. Doch NFC kann noch so einiges mehr, als lediglich als Übertragungstechnik im Payment zu agieren. Mit NFC ist es auch im privaten Umfeld möglich, Aufgaben zu steuern und sich so das Leben ein wenig leichter zu machen.

    Um NFC einmal ausgiebiger zu testen, habe ich mir zu Meinem Samsung Galaxy SIII ein NFC Starter-Kit geordert. Das Kit

    besteht aus 12 NFC Tags, genauer gesagt 10 Aufkleber und 2 Schlüsselanhänger. Je 5 Aufkleber und die beiden Schlüsselanhänger haben eine Speichergröße von 1024Byte, die übrigen 5 haben eine Größe von 164Byte. Die unterschiedlichen Speichergrößen werden später noch interessant.

    Apple hat ja leider im iPhone5 kein NFC eingebaut. Leider muss man sagen, denn ich glaube Apple hätte mit dem Einbau, der Technik einen Push verschafft. Schade. So konzentrieren wir uns also auf Android.

    Neben den Tags, wie man die Aufkleber/Chips nennt und dem NFC-fähigen Smartphone, benötigt man noch eine App zum „programmieren“ der Tags.  Hier finden sich im Google Play-Store bereits einige spannende Apps, die entweder ganz allgemein eine größere Bandbreite von Möglichkeiten abdecken, oder aber auch nur auf einen speziellen Anwendungsfall hin ausgerichtet sind.

    NFC Task-Launcher

    Als erstes möchte ich hier die App NFC Task-Launcher ins Feld führen. Diese App bringt bereits eine große Auswahl an Möglichkeiten zur Programmierung der Tags mit. Die Anwendung ist simpel, achten muss man nur darauf, dass man für jeden Anwendungsfall den richtigen Tag nimmt. Wenn man per NFC-Switch lediglich WLAN ein- oder ausschalten will, reicht ein Tag mit geringer Speichergröße. Will man hingegen mehrere Aufgaben nacheinander über einen NFC-Tag im Batch-Verfahren steuern, benötigt ggf. man einen größeren Tag, mit mehr Speicher. Dies gilt auch, wenn man im NFC-Tag seine Visitenkarte ablegen möchte, hier kommt einiges an Bytes zusammen.

    Im folgenden Video, sieht man den Task-Launcher in Aktion. Hier bekommt man auch schon ein paar Ideen, was man denn nun so mit NFC steuern kann.

    https://www.youtube.com/watch?v=Ga8DBbg23eQ

    Hier wird nun auch der Vorteil der NFC-Technik klar. Statt jede Funktion einzeln manuell af dem Handy anzuwählen, hält man einfach das Smartphone über den Tag und in sekundeschnelle sind alle Tasks/Aufgaben ausgeführt. Das spart natürlich einiges an Zeit, gerade bei regelmäßig wiederkehrenden Aktionen.

    So habe ich zum Beispiel einen Tag am Arbeitsplatz, der WLAN aktiviert und mit dem Firmennetz verbindet, der das Handy in den Lautlos-Modus switched, die App Nightclock startet und dann den Screen ein wenig abdunkelt. Müsste ich das jeden Morgen im Büro manuell so einstellen, würde es alsbald nerven, oder ich würde es komplett lassen, bzw. vergessen.

    Viel Spaß beim Herumprobieren! ordert euch ein paar Tags, es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Größen und Formen an NFC-Tags und -Sets zu unterschiedlichen Preisen. Der Einstieg ist, sofern ein NFC-Smartphone verfügbar ist, recht erschwinglich.

    Weiter NFC Infos und Tipps folgen 😉 Das Thema ist spannend!

    Trigger
    Trigger
    Entwickler: Coleridge Apps LLC
    Preis: Kostenlos+
  • QR Codes [Infographic]

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    Über QR Codes gibt es im Netz einiges zu finden. Die zweidimensionalen „BarCodes“ lassen sich relativ einfach mit entsprechender Software erstellen. „QR“ steht dabei für „Quick Response“ und genau dies ist das Ergebnis, wenn man die QR Codes mit einem entsprechenden Scanner einliest. Auf Android Handys macht sich im übrigen Google Goggles ganz gut. Eine schnelle Antwort, bzw. ein schnelles Ergebnis.

    Vor allem im mobile Marketing werden QR Codes gern und mit wachsender Häufigkeit genutzt. So lassen sich in einem solchen Code z.B. sehr gut Internet-Links codieren, die dann den Nutzer, der mit einer entsprechenden Scanner-App auf dem Mobiltelefon den Code scannt, direkt auf die Webseite weiterleiten. So lassen sich auf einfachste Weise in Werbekampagnen z.B. „mobile“ Gewinnspiele realisieren. Auch der Download von mobilem Content oder Spielen (aktuell z.B. mit unserem Partner Gameloft) ist so, ohne die „frickelige“ Eingabe eines Weblinks auf dem Handy möglich. Scannen und direkt downloaden – Quik Response!

    Genug der Vorrede. Die Marktforscher von LAB42 haben nun in einer kurzen nicht repräsentativen Ministudie 500 Follower via Twitter zu QR Codes befragt. Hier das dennoch interessante Ergebnis:

    Ministudy - QR Codes LAB42

    Meiner Meinung nach sollten QR Codes noch viel häufiger eingesetzt werden. Nicht nur im Bereich der Werbung, oder des Mobile-Marketing. Eine Idee wäre zum Beispiel der Einsatz in Museen. So würde das Handy zum digitalen Museumsführer. Auch im Mobile Payment sind QR Codes denkbar.

  • NexusOne: Easteregg

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    Als im Dezenber die ersten Gerüchte zum neuen Google Gadget, dem „Phone“, aufkamen, wurden auch einige erste Bilder im Netz gefunden. Eines davon ist das folgende:

    Zu diesem Foto schrieb ich im Artikel Nexus One – das neue Google Handy

    Eine weitere nette Auffälligkeit findet sich auf der Rückseite des Nexus One: Der kleine Android-Roboter hält ein Schild. Auf diesem Schild erkennt der geneigte Beobachter einen QR-Code. QR-Codes sind seid einiger Zeit recht beliebt und sie kommen vor allem beim Mobile Tagging zum Einsatz.

    Da ich mich selbst aktuell beruflich mit dem Thema Mobile Tagging beschäftige und ich mich fragte, was dieser QR-Code auf der Rückseite des Nexus One soll, wo er hinführt, habe ich ihn einfach einmal mit meinem Handy gescaned. Was passiert? Nach dem Scan des QR-Codes führt der 2d-Code-Scanner auf die mobile Android-Webseite. Klar das ist ein wenig “nerdy”, aber in meinen Augen ist das, was die Entwickler und Designer hier tun extrem sympatisch.

    Nun sympatisch ist der mobile Tagg auf dem NexusOne allemal. Dennoch ist es eben nur ein Gag eines Entwicklers, wie auf Engadget zu lesen ist:

    Note: The unit we have in hand is — by all appearances — a production model, save for the QR code imprint on the back, which is likely an employee-only Easter egg.

    Dennoch: ein schöner Gedanke, der zeigt, mit welchen Buzz-Themen Google bzw. HTC sich derzeit beschäftigen und wie sie sie zusammenbringen.

    via: Engadget – Nexus One review

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