Schaalby Archive

  • Die Wikingerstadt in Füsing [Video]

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    Sensationeller Fund in Füsing: Wikingerstadt ausgegraben betitelte ich einen Beitrag aus dem August des letzten Jahres. Die Aufregung war groß, denn auf einem Feld ganz in der Nähe der Schlei wurden bei Ausgrabungsarbeiten höchst interessante Einblicke in die Wikinger-Siedlung zu Tage gefördert.

    Die Ausgrabungsarbeiten wurden von einem Kamerateam begleitet und die Kurz-Reportage wurde nun im Facebook-Kanal der „Entdecker“  mit dem Gruppennamen „Füsing – the Viking Site“ publiziert.

    Höchst spannend! Tolle Leute und sensationelle Einblicke in die Welt der Wikinger, die dereinst in Wurfweite zu meinem heutigen Zuhause hier in Schaalby gelebt haben.

    Viel Spaß beim schauen!

    soweit ich weiß,kommen die Schatzgräber wohl recht bald wieder. Zur Zeit ist das Feld wieder durch den Bauern bestellt worden, aber im kommenden Sommer, nach der Ernte soll die Suche weitergehen. Wie immer eine Frage der Finanzen.

  • LTE als DSL Alternative?

    Als im letzten Jahr die Meldung eintraf, dass es hier in Schaalby ein LTE-Standort der Telekom geben werde, war ich nicht nur überrascht, sondern freute mich auch wie Bolle. Zunächst. Warum?

    Nun, wenn man in der Stadt lebt und Breitband ordert, kann man sich so ziemlich alles aussuchen was das Herz begehrt. Geschwindigkeiten von denen ein Landbewohner nur träumen kann. Hier in Schaalby kann man froh sein, wenn man vom rosa Riesen eine 2.000er Leitung bekommen kann. Viele meiner Nachbarn haben grad mal dreihundert-nochwas kBit/s. Kein Spaß, nur surfen.

    Durch meinen Kollegen, der bei uns im Unternehmen das Thema LTE betreut, habe ich nun seit einiger Zeit die Möglichkeit einen Speedport LTE und eine Fritz!Box 6840 LTE testen zu können. Beide ebenfalls mit einer SIM-Karte des rosa Riesen Telekom. Vermutlich bin ich zur Zeit ein Kunde von vielleicht einer Handvoll weiteren, die auf dem LTE-Anschluß unterwegs sind. Mein Kollege meint, ich sei sogar der einzige. LTE macht Spaß. Es ist schnell wie ein Ferrari im Vergleich zum meinem DSL2000 und Filme via Youtube, Vimeo und Co sind ein Genuss – HD sei Dank!

    Nun gut. Schnell kam der Gedanke auf, ich könne ja selbst einfach von DSL zu LTE wechseln. Hier taten sich jedoch zwei Gegenargumente auf:

    • Wir haben ein monatliches Surf-Volumen von weit über 15 GB, dem Sohn sei Dank (Youtube als Playlist und Lieferant neuer Folgen der Lieblings-Serie). Dies ist in Verbindung mit den LTE-Tarifen und einer Drosselung ab 5GB auf 1Mbit/s leider nicht vereinbar.
    • Auf Anfrage bei den per Twitter sehr aktiven Support Kollegen der Telekom unter @Telekom_hilft, ob für mich überhaupt ein Wechsel auf LTE möglich wäre – eine Online-Abfrage bezüglich eines LTE-Anschlusses wurde bis dahin leider immer negativ bewertet, auch jetzt noch – bekam ich leider eine Absage.

    Die LTE-Tarife sind für eine sehr online-aktive Familie eher nicht nutzbar. Es bleibt zu hoffen, dass die Telekom, genauso, wie auch Vodafone, hier an den Tarifen noch einmal arbeitet. Sicherlich ist eine Drosselung in einigen Tarifen sinnvoll, aber wer Breitband nutzen möchte, der wird auch sehr schnell volumen-intensive Dienste nutzen wollen.

    In der letzten Woche war nun zu hören, dass LTE von der Telekom jetzt auch als Alternative zum DSL-Anschluss zugelassen werden soll. Ab dem 28. Juni können DSL-Kunden mit niedriger Bandbreite einen LTE-Anschluß bestellen und erhalten bei Abgabe der Bestellung bis zum 31. Juli einen 30 Euro Startbonus. Ein solcher Anschluß bietet allerdings auch nur 3 MBit/s im Downstream an.

    Trotz der genannten Gegenargumente zu LTE ist es mehr als positiv zu sehen, dass sich im Breitband-Bereich auf dem flachen Land etwas tut. Wenn die Netze ersteinmal „flächendeckend“ ausgebaut sind, dann werden nicht nur die Tarife nutzbarer, sondern auch die zur Verfügung stehende Leistung.

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  • Breitband via LTE: Einstiegspreise ab 40€ mit Drosselung!

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    Ende September hieß es Schaalby wird erster LTE Standort der Telekom in Schleswig-Holstein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits als Interessent bei der Telekom registriert. Eine direkte Anfrage bei der Telekom, ob es schon vorab Tests gäbe und man sich als Tester bewerben könne, wurde kurzfristig beantwortet. Leider werde es keine vorgeschalteten Tests geben.

    Inzwischen hat die Telekom nun bekannt gegeben, dass ein LTE-Tarif Call&Surf via Funk mit einem Festnetzanschluß für €39,95 pro Monat zu buchen sei. Start hier in Schaalby soll nun der April sein. Neben den Grundgebühren muß der künftige LTE-Kunde bei der Telekom noch einen LTE-Router erwerben. Die Preismodelle hierfür sind noch nicht bekannt, das Modell selbst wird der WLAN-Router Speedport LTE B390 sein und aus dem Hause Huawei stammen. Allerdings sehe ich bei dem Tarif in dieser Ausprägung noch einige Probleme. Teltarif schreibt:

    Die maximale Datenübertragungsrate der HSPA- oder LTE-Anschlüsse der Telekom wird bis zu 3 MBit/s im Downstream und bis zu 500 kBit/s im Upstream betragen. Zwar entstehen Nutzern auch bei größeren und Datenübertragungen über den Mobilfunk-Internet-Anschluss keine weiteren Kosten für den Internetzugang, allerdings reduziert die Telekom bei intensiverer Nutzung die für den Kunden verfügbare Bandbreite. Sobald die übertragene Datenmenge die Grenze von 3 GB überschreitet, beschränkt die Telekom für die verbleibenden Tage in dem jeweiligen Monat die Übertragungsrate auf bis zu 1 MBit/s. Bei einer Datenmenge von 5 GB wird die Anschluss-Geschwindigkeit weiter auf bis zu 384 kBit/s im Downstream gedrosselt.

    Dies wird die Kunden weniger erfreuen. Jedenfalls in diesem Tarif. Schaue ich mal flugs auf den Datenbedarf meiner Familie in diesem Monat, dann liegt dieser jenseits der 25GB. Damit kommt dieser Tarif für uns schon einmal nicht in Frage. Bleibt die Hoffnung, dass die Telekom noch andere, tragbare, Tarife auf den Markt bringt. So wird das nichts!

  • Schaalby wird erster LTE Standort der Telekom in Schleswig-Holstein

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    Die „Digitale Dividende nimmt endlich Fahrt auf, denn nicht nur die Gemeindevertretung war überrascht von der Nachricht des Telekom-Vertreters Thomas Fannasch. Auch die Leser der shz vom 24.10. dürften von der Nachricht überrascht worden sein – Interesse an Mobilfunk und breitbandigem Internet-Zugang vorausgesetzt.

    Die Telekom will den Silo-Turm der Team AG in Schaalby, der bereits heute als Standort für UMTS-Netztechnik genutzt wird ausbauen und als einen der ersten von knapp 30 Standorten in Schleswig-Holstein mit LTE-Technik (Long Term Evolution) ausrüsten.

    Der Silo-Turm kommt mit seiner Höhe von 50 Metern und der Lage auf einem sehr hohen Punkt (70 Meter über NN) in geradezu idealer Weise als LTE-Standort in Frage. So werden im Umkreis von gut 1o Kilometern Haushalte mit mobilem Breitband versorgt werden können.

    Zu Beginn – etwa 2011, sobald man die ersten LTE-fähigen Endgeräte erwarten darf – wir die Bandbreite mit 2MBit/s noch relativ gering sein. Dies stellt aber allemal mehr dar, als einige Schaalbyer heute mit einem herkömmlichen Internetzugang bekommen können, denn einige Anwohner bekommen noch nicht einmal DSL. Später sollen nach Angaben von Fannasch dann bis zu 50 MBit/s möglich sein. Aber auch dies stellt nur einen Spitzenwert dar. Nutzer de neuen Technik müssen sich die verfügbare Bandbreite im Mobilfunknetz nämlich teilen.

    Mein Häuschen steht weniger als 800 Meter vom Turm entfernt. Insofern dürfte mir wohl etwas mit Glück alsbald ein Zugang zu LTE beschert sein. Fraglich sind jedoch noch die Kosten für den mobilen Highspeed-Zugang.

    Spannendes Detail am Rande: Für die Aufrüstung der bestehenden UMTS-Antennen zum LTE-Standort sind keine Baugenehmigungen notwendig. Ob dies im Zusammenhang mit der Digitalen Dividende steht?

    Auf den Seiten der Telekom kann man sich als Interessent schon heute für die neue Technik registrieren.

    Die ersten LTE Standorte der Netzbetreiber waren Kyritz/Telekom, München/O2 und Heilgendamm/Vodafone. E-Plus wird kein eigenes LTE aufbauen, da man sich dort frühzeitig aus der Versteigerung der Frequenzen zur Digitalen Dividende ausgeklinkt hat.

  • Schneetief Daisy sorgt für Unruhe in Schaalby

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    Es gab im Vorwege viele Warnungen und es wurde zu Hamsterkäufen geraten, um bei einer möglichen Schneekatastrophe alles im Haus zu haben. Gut Hamster haben wir auch nicht gekauft und wir haben uns von der Panikmache auch nicht anstecken lassen, aber das Schneetief „Daisy“ hat uns trotzdem bis jetzt einige unruhige Stunden beschert.

    Einige Straßen, vor allem Nebenstraßen waren bereits gestern Abend unpassierbar. Dies mußte auch meine Frau erfahren, als sie nach dem Spätdienst aus Richtung Ostsebad Damp kommend, diverse Umwege in Kauf nehmen mußte. Auf der Strecke: Mehrere Unfälle, hohe und unpassierbare Schneewehen und kein Winterdienst weit und breit.

    Wir waren heute mal draußen unterwegs, um ein paar Fotos zu machen. Als Kind habe ich die Schneekatastrophe 78/79 erlebt und ich muß sagen, dass es mit Daisy nicht annähernd so schlimm ist. Dennoch sind Daisy´s  (Link zu Google News) Wetterkapriolen beeindruckend. Bei uns sind auch jetzt über Tag, nachdem der Winterdienst schon einige Male durch ist (und die sind mit allem unterwegs, was den Schnee an die Seite schiebt) noch viele Straßen unpassierbar. Verrückt daran ist, dass es kaum Neuschnee gegeben hat. Die Schneewehen bestehen überwiegend aus altem, losen Schnee, den der Wind mit Windstärken zwichen BFT 7 un BFT 10 von den Feldern herüber bläst. Deshalb sehen die Schneewehen auch alle etwas schmutzig aus.

    Was mich aber im Besondern beeindruckt ist die Wassermenge, die der steife Ostwind in die Schlei gedrückt hat. Unsere Auwiesen, auf denen ich normalerweise auch gerne einmal mit dem Hund spazieren gehe, sind komplett abgesoffen. Die Wasserhöhe beträgt dort etwa 1,50m über dem Boden. An den Strand unten an der Schlei in Winnigmay kommt man schon  gar nicht mehr heran, da auch dort der Parkplatz unter Wasser steht. Schlimm ist, dass auch die Ferienhäuser dort unten mal wieder in Mitleidenschaft gezogen wurden.

    Sicherlich ist das Tief Daisy, das mich immer an Donald Ducks Flamme erinnert, nicht überall so heftig aufgetreten. Vor allem in Städten und Großstädten dürfte man wohl wenig bis gar nichts von ihr mitbekommen haben, aber es gibt eben auch genügend Gegenden, wo es sehr heftig ist. Bei uns in Schleswig-Holstein im Kreis Schleswig-Flensburg gehts noch gerade so. Fehmarn ist vermutlich inzwischen komplett abgeschnitten, Lübeck´s Altstadt ertringt und Dämme drohen zu Brechen. LKW´s stecken fest auf der A20 und auf Rügen droht ebenfalls der Kontaktverlust zum Festland. Schlimm für die Menschen dies es härter trifft, als uns. Das ist dann kein Spaß!

    Hier ein paar Impressionen aus Schaalby, Füsing an der Schlei und Kahleby:

    Wie sieht es bei Euch aus? Sind Eure Lieben alle heil nach Haus gekommen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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