SMS Archive

  • Rekordmeldung: WhatsApp hat Silvester 18 Milliarden Messages transferiert

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    WhatsApp - 18 Mrd Messages zu Silvester

    Inbound / Outbound: Es sind 7 MRD Nachrichten bei Whatsapp eingegangen, daraus wurden dann 11 Mrd ausgehende, da dabei auch ein „paar“ Gruppen-Nachrichten waren, die an mehrere Empfänger gesendet wurden.

     

    SMS ist ein alter Hut… leider… die CashCow stirbt…

    via WhatsApp mit Rekordmeldung

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  • Airpush-Ads: Das kleine grüne Plus in der Android Statusleiste

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    Hattet ihr auch schon einmal eine seltsame Notification auf euerm Android Handy? Vor einiger Zeit passierte es auf meinem Google Nexus S zum ersten Mal. In der Statusleiste erschien eine Notification, ein kleines grünes Plus-Zeichen wurde angezeigt. Das Öffnen der Notification Bar des Android Handys zeigte mir eine etwas kryptische URL. Mir schwante Böses, doch todesmutig öffnete ich den Link. Weitergeleitet wurde ich auf eine Gewinnspiel-Seite. Wochen-Abo zu je 4,99€. Ok. das lassen wir mal. Einige Tage später, passierte das gleiche noch einmal, allerdings mit einem anderen Ziel – irgendeine kostenpflichtige Spiele-App.

    Zum einen finde ich es persönlich unschön auf diese Weise ständig gestört zu werden, zum anderen war aber auch meine Neugier geweckt: was steckt konkret dahinter. Werbung an sich stört mich ja nicht wirklich. Aber auf dem Handy finde ich diese Art der Werbung nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern empfinde sie auch als störend. Das ist ähnlich, wie unverlangt zugestellte Werbe-SMS und erinnert stark an SPAM

    Nun gut. Da die URL kam nun nicht in einer SMS daher kam und, obwohl ich qua Beruf mit mobilen Diensten, Apps und mobile Payment zu tun habe, hatte ich hiervon bisher noch nichts gehört. Das lässt man ja ungern auf sich sitzen. Es handelt sich um irgendeine Art Push-Werbung, ich begab mich auf die Suche.

    Nach einiger Zeit bin ich auf das hier gestoßen:

    http://www.youtube.com/watch?v=bNQbo8Rao08

    Für den Entwickler einer App klingt dies im ersten Moment alles höchst interessant, da die Umsätze pro Klick sehr hoch sein sollen und auch die Klickraten insgesamt höher liegen als bei herkömmlichen Bannern innerhalb von  Apps. Allerdings kann das auch ganz schön nach hinten losgehen, wie sich am Beispiel der App APNDroid gezeigt hatte. Mit APNDroid lässt sich auf einfache Weise der APN – also der Internetzugangspunkt – verändern, so dass zeitweise kein Zugang zum mobilen Internet möglich ist. Dies dient vor allem den Kunden, die keine Internetflat gebucht haben. Möchte man wieder ins Netz, genügt ein Klick auf die App, um die Einstellungen wieder herzustellen.

    Der Entwickler Martin Adamek hatte ebenfalls auf Airpush gesetzt, in der Folge warf Google die App jedoch aus dem Market, wie Heise berichtete. Es gab schlicht zu viele nehative Bewertungen. Nach Deaktivierung der Airpush Ads, gelang die App wieder in den Market. Inzwischen ist die ehemals kostenlose App jedoch kostenpflichtig.  Auch das ist für mich okay. Eine gute App, die tut was sie soll und verständlich umgesetzt ist, darf auch etwas kosten. Es gibt natürlich kostenlose Alternativen. Diese nutzen dann meist jedoch wieder In-App-Ads zur Monetarisierung.

    Problematisch an den Airpush Ads ist jedoch, dass man nicht direkt feststellen kann, welche App für für die Airpush Werbung verantwortlich ist. Der Nutzer einer App, welche Airpush einsetzt, hat zudem keine Wahl sich vor Installation vor Airpush zu schützen. Die einzige Möglichkeit solche Werbung zu verhindern besteht darin sich aktiv bei Airpush per „Opt-Out“ auszutragen. Allerdings bekommt Airpush so deine Daten. Andersherum wäre mir lieber, aber aktiv zustimmen diese Werbung zu erhalten werden wohl die wenigsten. Selbst dann nicht, wenn man dies bei Installation einer App mit Airpush abfragt.

    Mir persönlich gefällt der Airpush-Ansatz nicht. Zumal jeder Android-Nutzer automatisch, ohne eigenes Zutun, mit Push-Werbung belästigt wird – zwar immer nur einmal am Tag, wie Airpush mitteilte, aber es stört eben. Deswegen habe ich weitergesucht und schließlich wurde ich bei Rowi nebenan auf dem Standardleitweg in seiner Wöchentlichen Android App Vorstellung – kurz WAAV – fündig.

     

    Mit der App Airpush Detector werden alle auf dem Android Handy installierten Apps gescannt. Wird das Airpush Script innerhalb einer App entdeckt, wirft Airpush Detector die betroffenen Apps in Listenform aus. Nun kann der Nutzer entscheiden, ob er die App behalten oder deinstallieren möchte.

    Was haltet ihr von Airpush Ads? Hattet ihr bereits Apps, die diese Werbeform nutzen?

     

  • Wie ändert man die SMSC-Nummer auf einem Android

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    Glowing PhoneBei den bisher bekannten Handys, konnte man auf relativ einfache Weise in den Mitteilungseinstellungen die SMS-Zentralnummer (SMSC) ändern. Nötig wird dies, wenn man seinen Handy-Vertrag nicht direkt beim Netz abschließt, oder eine spezielle SMS-Option gebucht hat, die nur mit einer eigens dafür vorgesehenen SMSC (Short Message Service Center) korrekt abgerechnet wird.

    Smartphones haben hier oft ganz eigene Ansätze.  Denn es ist meist vom Hersteller nicht vorgesehen, oder vom Netz nicht gewünscht, dass der Kunde die SMSC ändert. Dennoch gibt es eben Situation, in denen die Änderung nötig wird.

    ACHTUNG: Bevor man nun jedoch wahllos die SMSC ändert, sollte man sich ganz genau beim Anbieter informieren, ob das überhaupt nötig ist!

    Speziell auch bei Android Smartphones kommt es immer wieder zu der Frage, wo man denn die SMSC ändern kann. Regulär würde man vermuten, dass man die SMSC eben auch in den Mitteilungseinstellungen ändern kann. Bei vielen Androids ist dies auch möglich. Beim Goggle Nexus S ist dies nicht möglich. Und auch bei meinem alten HTC Desire ist dies, soweit ich mich erinnere, nicht so einfach möglich. Hier muß man ganz anders vorgehen.

    Zunächst einmal ruft man sich Online PDU Encoder and Decoder im Internet auf. Dort angekommen gibt man, wie in der folgenden Darstellung zu sehen, die „eigene“ – bitte an obigen Hinweis denken – SMSC ein. Ist dies erledigt klickt man auf „Convert.“

    Im rechten rot markierten „Fenster“ erscheint nun ein etwas längerer String. Aus der zweiten Zeile dieses Strings – siehe grüne Markierung im Bild – entnimmt man nun die ersten 16 Ziffern. Am besten Tab/Browser geöffnet lassen, denn jetzt gehts zu Schritt zwei.

    Auf dem Handy jetzt im Telefonmodus – so als würde man jemanden anrufen – das Folgenden eingeben

    *#*#4636#*#*

    Es erscheint automatisch ein „erweitertes Menü“. Man wählt hier das Menü „Telefoninformation“ aus. Auf der folgenden Seite gibt es dann einige Informationen über das Telefon, so z.B. IMEI, Netzbetreiber, Signalstärken, IPs und vieles mehr.

    Ändert hier nichts an den sonstigen Einstellungen ausser der nun folgenden Eingabe der SMSC-Daten. Denn wer hier unkontrolliert Änderungen vornimmt, kann ggf. nachher weder telefonieren, noch SMS, versenden oder online gehen.

    Scrollt runter bis zum Feld „SMSC“. Daneben gibt es zwei Button. „Aktualsierung“ und „Aktualisieren“. Wenn ich beim Nexus auf den zweiten Button „Aktualisieren klicke, erscheint im SMSC-Feld „00“. Warum auch immer.

    Nun gibt man im SMSC-Feld die oben codierten 16 Ziffern ein. Ihr erinnert Euch, die aus dem grünen Rahmen, die ihr dort selbst codiert habt. Das können durchaus andere Ziffern sein, als bei mir im Bild. Also selbst machen. Nach der Eingabe der Ziffern klickt man auf „Aktualisierung“. Damit sollte die Eingabe abgespeichert sein. Einfach einmal zurück gehen und prüfen, ob die Daten gespeichert sind.

    Wenn die eingegebenen Daten hinterlegt sind, sendet man über die so codierte SMSC.

     

    Hinweis in eigener Sache: Bevor man die SMSC ändert, sollte man, wie erwähnt, immer mit seinem Anbieter klären, ob dies nötig ist und welche SMSC die richtige ist. Ich übernehme keinerlei Gewähr für die Richtigkeit dieser Einstellungen auf allen Android Handys und ich trage auch keine erhöhten SMS-Gebühren, wenn jemand dieser Anleitung gefolgt ist und dadurch zusätzliche SMS-Kosten hat.

     

    Creative Commons License photo credit: adam & lucy

  • Kurioses aus der Inbox. Oder wie man Mobile Mehrwert-Dienste-Abos kündigt

    Heute fand ich die folgende E-Mail in der Inbox. Sie erreichte mich über das Kontaktformular dieses Blogs (Rechtschreibfehler Eigentum des Absenders , Anonymisierung durch mich):

    from        Name<f&*%@y%$§*mail.com>

    date      18 January 2011 11:03

    subject Kontakt via penzweb.de

    hide details 11:03 (42 minutes ago)

    Name wrote:

    Sehr gheerte Damen und Herren,

    hier mit Ich kundige mein „IrgendeinContentanbieter“ abo absofort.

    ich bitte um das bastitigung.

    mit freudlichen Grussen

    Vorname Name

    Website:

    IP: ABC.ABC.ABC.ABC

    Das Anliegen des  Absenders ist sicherlich nachvollziehbar. Der Absender hat bei einem Content-Anbieter irgendeine Art von Abo-Dienst abgeschlossen, welcher nun beendet werden soll.

    Natürlich hat der Absender der E-Mail in mir nicht den gewünschten Adressaten gefunden und so kann ich natürlich auch nicht die Beendigung des Dienstes herbeiführen. Zudem hat er jedoch auch kaum Informationen über sich geliefert. Lediglich die E-Mail-Adresse und ein Name sind bekannt. Der Anbieter des Dienstes wird aus diesen spärlichen Angaben sicher nicht ableiten können, welchen Dienst der Kunde derzeit gebucht hat und um welchen Kunden es sich hier handelt.

    Aus der Art der E-Mail ist zu schließen, dass der Absender sich einen Content Abo-Dienst für sein Mobiltelefon bestellt hat. Die Bestellung dieser Dienste erfolgt in der Regel im Web in Verbindung mit der Eingabe der eigenen Mobilfunk-Rufnummer oder eben direkt per SMS an eine Kurzwahl-Nummer (SMS Kurzwahl, auch als Mehrwert-Dienst oder im Volksmund als Premium-SMS bekannt). Demzufolge kann der Dienste-Anbieter auch lediglich die MSISDN (Mobilfunk-Rufnummer) des Kunden und den Zeitpunkt der Bestellung nachvollziehen.

    Aus diesem Grund sollte der Absender daher in seiner E-Mail an den Dienste-Anbieter zumindest seine Rufnummer, dem Namen des bestellten Dienstes oder der Art des bestellten Contents anführen. Andernfalls hat der Anbieter kaum eine Möglichkeit, den Dienst zu beenden. Er muß per Mail Nachforschungen beim Kunden anstellen, um dessen Anliegen zufriedenstellend lösen zu können.

    Damit dies jedoch überhaupt möglich ist, sollte der Kunde sich auch an den korrekten Dienste-Anbieter wenden. Entweder googelt man den Namen des Anbieters und sucht den Kontakt über die Anbieter-Seite, oder man schaut einmal bei seinem Mobilfunkanbieter im Web vorbei und sucht dort nach dem Punkt Verbraucherschutz. Dieser sollte bei jedem Mobilfunkanbieter vorhanden sein und dort findet man dann in aller Regel eine Übersicht  aller Mehwertdienste-Anbieter inkl. Kontaktdaten.

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  • Interview: Angry Birds Entwickler Vesterbacka über Erfolg und mobile Payment

    via: Peter Vesterbacka, Maker of Angry Birds Talks about the Birds, Apple, Android, Nokia, and Palm/HP

    Peter Vesterbacka, verantwortlich für Business Development bei Rovio, die Spieleschmiede hinter dem äußerst erfoglreichem Handy-Game Angry Birds, erläutert einige Keyfacts zur Entwicklung des Spieles, zu Statistikdaten, zum Marketing und zu den Game-Sales. Auf technmarketing.com erläutert er ferner, warum Rovio glaubt, dass auf Android Systemen könne man keinen Content verkaufen.

    In gewisser Weise teile ich diese Meinung und der Erfolg von Angry Birds auf Android gibt Vesterbacka zudem Recht. Doch schauen wir uns das mal genauer an:

    Der überwiegende Teil der Käuferschaft von Android-Handys, wählt bewußt ein Android-Handy, da hier ein vermeintlich offenes System genutzt werden kann. Es ist hier (fast) nicht nötig, sich irgendwelchen Zwängen zu unterwerfen, will man in die Welt der Mobilen-Apps eintauchen oder eines der aktuell gehypten Smartphones nutzen. Ein Zwang ist sich unter Googles Augen eine Mail-Adresse des Suchmaschinen-Anbieters anzulegen. Denn nur so, kann man überhaupt in den dortigen App-Store, den Market, gelangen.

    Der Android-Market bietet heute bereits eine Riesenauswahl an Apps, vielleicht nicht ganz so viele wie im iTunes-App-Store, doch durchaus ausreichend, um eine Vielzahl von Funktionen seinem neuen Smartphone zuzufügen. Die meisten der Apps sind, wie auch Rovios Angry Birds, Free-Apps. Also kostenlose Apps. Bei diesen kostenlosen Apps, wird, wie auch in der Android Version von Angry Birds, Werbung eingeblendet. Will man diese Werbung nicht und möchte bei einigen Tools Zusatzfunktionen nutzen, muß man die „Vollversion“ im Market erwerben, oder aus der Software heraus freischalten.

    Um Software auf Android-Systemen über den regulären Market zu erwerben, oder freizuschalten, muss der Kunde sich bei Google-Checkout anmelden. Um über Checkout Zahlungen vornehmen zu können, muss man sich mit einer Kredit-Karte anmelden. Einzig T-Mobile USA Kunden, haben die Möglichkeit direkt über die Mobilfunkrechnung im Android-Market abzurechnen.

    Dies ist also der zweite Zwang, dem sich Android-Nutzer unterwerfen müssen, wenn sie Apps kaufen möchten. Es gibt Alternativen, wie pdassi, AndroidPit, Handango, SlideMe, Getjar und andere, doch der reguläre Kunde, wird diese erst gar nicht oder nur nach intensiver Recherche finden. Die Zahlung in den Alternativen Shops erfolgt meist via Paypal.

    Dies ist für Software- und Content-Anbieter natürlich eine Hürde. Viele Kunden wollen Ihre Kreditkarten-Daten nicht oder nur ungern im Netz bekanntgeben, erst Recht nicht ggü. Google. Verständlich!

    Google könnte hier dem Markt, bzw. dem Market, einen ungeheuren Anschub geben, wenn die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung in allen Ländern, bei allen Providern freigegeben werden würde. Ein Abrechnung über Paypal reicht hier auch nicht aus (Paypal soll in Kürze im Market verfügbar sein), denn nicht jeder hat ein Paypal-Konto und auch hier muß ich Kreditkarte, EC-Karte, oder Kontoinformationen einem weiteren Unternehmen im Internet verfügbar machen.

    Der große Vorteil an der Bezahlung über die Mobilfunkrechnung ist neben der Einfachheit und der Schnelligkeit, dass der Kunde dem Mobilfunkanbieter bereits mit allen zur Abrechnung nötigen Daten bekannt ist. Der Mobilfunkanbieter übernimmt die Abrechnung gegenüber dem Kunden und agiert so, als Mittler zwischen Market, Content-Anbieter und Kunden. Die Abrechnung selbst erfolgt über ein TAN-Verfahren per SMS. Dieses Systematik ist seit Jahren im Markt etabliert und sicher.

    Solange Google hier mauert, sind die Content- und Software-Anbieter gezwungen auf Android-Systemen über die Krücke der Werbefinanzierung ihr Business-Modell zu stützen. Davon profitiert allerdings Google noch einmal: die meist genutzte mobile Werbeplattform AdMob gehört ebenfalls zu Google.

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