Überwachung Archive

  • „Ignore No More“ App zwingt Kinder zum Rückruf bei Eltern

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    Die Verbreitung von Mobiletelefonen bei Kindern nimmt stark zu, insbesondere die Verbreitung von Smartphones. Denn die Kids wollen nicht irgendein Telefon, es muss ein Smartphone sein und dann am besten auch noch gleich den Marktführer oder zumindest eins der teuersten.

    Der Grund für Eltern Kinder mit Telefonen für unterwegs auszustatten ist hingegen eher nicht der, der Brut den Internetzugang für unterwegs zu ermöglichen, sondern sie für die Eltern selbst jederzeit erreichbar zu machen. Es ist schon ganz gut, wenn man als Elternteil weiß, wo das Kind ist, oder dass man es zumindest jederzeit erreichen und anrufen kann.

    Doch was, wenn der Nachwuchs auf die Anrufe nicht reagiert, einfach nicht rangeht auf SMS nicht antwortet und WhatsApp-Nachrichten ebenso ignoriert? Spätestens am Abend  beim gemeinsamen Abendessen führt dies vermutlich zu meist relativ ergebnislosen Diskussionen. „Ooops, echt? Hab ich gar nicht gehört und die Nachricht hab ich erst gesehen als ich schon zu Hause war…“ – Ja klar, Du Früchtchen, wenn Du unterwegs bist, bekommst Du meine Kontaktversuche nicht mit, aber sonst jede freie Sekunde das Gagdet nicht aus der Hand legen , damit Du jah keine Info, Nachricht oder den letzten Buzz auf Facebook verpasst… ist schon klar!!

    Da kommt jetzt doch die App „Ignore No More“ für Elterngerade zur rechten Zeit. Die App wird auf das Telefon der Brut installiert und ermöglicht den Eltern, wenn der Nachwuchs mal wieder nicht reagiert, das Smartphone aus der Distanz zu sperren. Die Brut verliert damit jegliche Möglichkeit das Handy anderweitig zu nutzen, es sei denn es meldet sich – die Eltern können per vordefinierter Rufnummer noch kontaktiert werden – und die Eltern geben das Gerät dann wieder frei.

    Ignore No More zwingt Kinder zum Rückruf

    Die App muss einmal installiert werden und die geneigten Eltern bekommen einen Account über den die Administration erfolgt. Die Kids können angeblich die App nicht mehr selbst deaktivieren/deinstallieren. Der Spaß kostet zur Zeit einmalig 1,49€.

    Ein gutes Instrument zur „Erziehung?“ Nun, es gibt ja meist immer zwei Seiten der Medaille und die Charaktere  der Menschen sind auch glücklicherweise sehr verschieden. Ich denke es gibt durchaus andere und weitaus kooperativere Möglichkeiten der Erziehung. Einsetzen würde ich so eine App wohl eher nicht.

    Die App ist bis dato nur für Android verfügbar und kommt über den Play Store zu Euch.

    Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

     

    via: Android Authority

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  • Mobile Woche – 07/2014

    Der Review der vergangenen Woche geht mit Nummer 7 für einige Wochen in die Pause. Ich werde mir eine kleine Auszeit nehmen und werde in dieser Zeit nur wenig bzw. gar nicht bloggen. Dennoch haben wir in dieser Woche noch einmal ein paar spannende Themen zu besprechen.

    Android-Smartphone von Apple: Wozniak fühlt sich falsch zitiert

    The „Woz“ hat angeblich verlauten lassen, dass Apple doch lieber ein Smartphone mit dem Android Betriebssystem auf den Markt bringen  sollte. So Ganz hat er es aber doch nicht genau so gesagt. Aber sein wir mal ehrlich: Eigentlich wollen wir das doch alle!

    Nokia zeigt Android-Smartphone auf dem MWC

    Gerücht, oder doch Wahrheit? Wissen werden wir es dann in der kommenden Woche auf dem Mobile World Congress, ob Nokia wirklich ein Android Smartphone präsentiert.

    SEXUELLE IDENTITÄT: Facebook kennt nicht mehr nur Männer und Frauen

    Diese Möglichkeit bietet derzeit nur die US-Sprachversion. In einem Menü werden unter anderem folgende Varianten vorgeschlagen: „Agender, Androgyne, Pangender, FTM, MTF, Trans, Trans Female, Trans Male, Trans Person, Trans Woman, Trans*, Trans* Female“

    Gut so! Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, sondern im wahrsten Sinne auch ganz viele Farben dazwischen. Nur ein kleines Zeichen, aber mit einer wichtigen und großen Bedeutung.

    Dale Hansen´s „schocking response“ auf das Outing eines NFL Spieler

    Homophobie scheint derzeit weltweit ein Thema zu sein, um so wichtiger sind solche Menschen wie Dale Hansen, die in der Öffentlichkeit stehen und den Homophoben in aller Deutlichkeit ins Gesicht sagen, dass alle Menschen gleich sind, egal welche Neigungen sie haben.

    http://www.youtube.com/watch?v=Olc5C4SXAYM

    Landesmedienchef will Pornofilter für das Internet in Deutschland
    Unser Landesmedienchef will einen Pornofilter für das Internet. Damit macht er sich dann genauso viele Freunde wie Zensursula-Ministerein von der Leyen.  Jeglicher Filter im Netz, kann und wird irgendwann auch genutzt werden, um Unliebsames aus dem Netz, dem Volke vorzuenthalten. Das nennt man dann Zensur. Wehret den Anfängen!

    Rücktritt von Hans-Peter Friedrich

    Tja, wie man sich Freunde macht, hatte der ehemalige Innenminister ja eh schon nicht raus, nun hat er sich auch noch aus dem neuen Amt als Landwirtschaftsminister verabschieden müssen. Das hängt aber nicht mit dem allumfassenden Datenschutzthema zusammen, sonder mit einem Geheimnisverrat in der Sache um MDB Edarthy. WIe das Leben so spielt. Wir hätten ihn doch eher über die Datenschutz-Geschichte straucheln sehen wollen. Aber so…

    NSA-Enthüllungen: Geheimdienst tappt im Dunkeln über Umfang der kopierten Dokumente

    Tja, die NSA weiß zwar alles über uns, aber wenn es um die eigene  Situation geht, tappt der Geheimdienst sie doch arg im Dunkeln. Was für eine schöne Ironie!

    Flappy Bird APK-Downloads können Trojaner enthalten

    Àchtung: Wer sich eine Flappy-Bird APK vom Original im Netz zieht und per Sideloading auf das smarte Phone installiert, könnte sich einen Trojaner einfangen, der die Rechnung in die Höhe treibt.

    E-Plus-Übernahme: Telefónica plant Kahlschlag

    Tja, noch ist die zusage von den Aufsichtsbehörden nicht durch, aber dennoch plant der O2 Mutterkönzern Telefonica bei E-plus „Synergien zu heben“, wie es im Beraterdeutsch so abartig heißt und will ein „paar“ Shops dicht machen. Wer sich ein wenig  bei solchen Übernahmen auskennt, weiß, dass vor allem die Mitarbeiten zu leiden haben. Übel!

    Samsung, Apple und der Patent-Streit

    In den letzten Wochen hatten wir miterlebt, wie sich Google mit Samsung und Cisco mit Google auf eine jeweils langjährige Patent-Partnerschaft einigt und sich durch den Kauf und Wiederverkauf von Motorola eine Menge Patente sichert. Samsung liegt schon lange als größter Konkurrent mit dem Apple-Konzern im Clinch. Der Versuch der Einigung bei Patenten scheint gescheitert.

    Das war die Woche 7 der „Mobilen Woche“. In ein paar Wochen sehen lesen wir uns wieder. Bis dahin eine entspannte Zeit!

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  • Mobile Woche – 06/2014

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    Diese Woche geht es in der „Mobilen Woche“ – bereits Ausgabe 06 – kurz und knackig zu. Alles rund um „Schwarzgeld“, Apples eigenes Content Delivery Network und die Android Bertriebssystem-Verbreitung fällt hier mal raus, das habt ihr eh schon gelesen gehört und diskutiert. In diese Woche gehts wieder mal um die NSA, Snowden, Hardware-Sicherheit von Fritz! Boxen, Asus Routern und Blackberry Tresoren, Google mit noch einem Patentabkommen, einer Bücher Flatrate und natürlich um Geister in Verbindung mit LEGO!

    Erschreckend: Originaldokumente aus der NSA-Gruselwerkstatt

    Dank Snowden sind eine Vielzahl von Dokumenten öffentlich geworden, die zeigen, wie stark uns der amerikanische Geheimdienst, aber auch dessen befreundete Dienste unsere leben infiltrieren. Beim Netnrd gibt es nun einige Dokumente die zeigen, welche Exploits und Hintertüren in von uns genutzten USB-Sticks, Routern, Tastauren, Web-Cams, Smartphones, gar Kabeln und Steckern verfügbar sind, erdacht und verteilt durch die NSA Sonderabtilung ANT.

    Snowden will Aussagen

    Snowden hat schriftlich bestätigt, dass er vor dem EU-Ausschuß zur NSA-Affäre aussagen werden. Unklar bleibt jeoch, wie die Aussage stattfinden soll. Vor Ort, wird er sich kaum zeigen. Ob eine Video-Übertragung rechtlich aussreichend ist, wird bezweifelt. Snowden hat zudem Angemerkt, dass eine Live-Schaltung unmöglich sei, da man auf diese Weise seinen Aufenthaltsort ermitteln könnte. Der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeite hat jedoch Angst um sein Leben.

    Wie sich nun abzeichnet, will auch der deutsche General-Bundesanwalt in der Causa NSA tätig werden

    Sicherheitshinweise: Asus, AVM Fritz! Box und Blackberry

    Nutzer von Fritz! Boxen sollten sich informieren, wie man die Fernwartung der Fritz! Boxen deaktiviert bzw. einen Patch aufspielt, um unnötig hohe Telefonkosten zu Vermeiden.

    Nutzer von Asus Routern sollten ebenfalls fix tätig werden, da man möglicherweise auch ihre Daten inkl. an den Boxen angeschlossener USB-Datenträger auslesen kann. Das Thema hat sich zum #Asusgate entwickelt.

    Ein Peinliches Loch in BlackBerrys Geschäftsdaten-Tresor sorgt beim kanadischen Smartphonehersteller für Ärger. In Blackberry 10, der neuesten Betriebssystem Version, ist es möglich auch Android-Apps zu nutzen. Deren Nutzerdatenverwaltung greift jedoch auf den eigentlich getrennt verschlossenem Business-Daten-Tresor zu. Das Thema sei angeblich gefixed, aber die Auslieferung der Updates erfolgt über die Netzbetreiber und die müssen diese neue Version zunächst einmal freigeben.

    Google und Cisco schließen Patent-Abkommen

    Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, das Google und Samsung ein umfangreiches Abkommen zu Patenten geschlossen haben. Nun haben sich die Googler auch mit Cisco bei der gemeinsamen Nutzung von Patenten geeinigt.

    Kurzer Gedankenausflug dazu: Google sichert mit diesen Patentabkommen sein Geschäftsfeld sehr stark ab. Die gegenseitige Nutzug der Patente und unterliegenden Techniken hilft natürlich beiden Seiten. Im Vergleich mit Apple liegt Google nun aber deutlich vorn.

    Apple ist unter großem Druck. Der weltweite Marktanteil im Smartphone-Bereich fällt. Die letzte Serie der Apple iOS Geräte brachte wenig Neues. Apple hat den Smartphone Markt verändert, aber wenn sie weiterhin mitspielen wollen, muss was Neues kommen, etwas bahnbrechendes, sonst ist es bald vorbei mit Apples Hype.

    Die Bücher Flat ist da

    Unser Nutzungsverhalten bei Entertainment-Produkten hat sich durch Streaminig-Dienste bereits stark verändert. Filme werden dank Lovefilm, Watchever, Maxxdome und den amerikanischen Pendants Netflix und Hulu aus dem Netz auf das Smart-TV übertragen – sofern die Bandbreite reicht. Musik-Angebote gibt es ebenso zu Hauf, einige Beispiele sind simfy, napster, Spotify, Google Play All Access, Juke und viele mehr.

    Nun hat der Dienst Readfy seinen Launch angekündigt. 5.000 erste Kunden dürfen in einer Testphase schon einmal Probelesen und aus 15.000 eBooks wählen. Das Besondere daran: Readfy gibt es zunächst nur für Android.

    Ich glaube Readfy ist der erste App-Anbieter, der nicht als erstes auf die iOS – Welt setzt, sondern sich anhand der Marktanteile der Smartphones für den größeren Kundenkreis entschieden hat.

    Extra: LEGO läßt die Herzen der Geisterjäger und Retro-Fans höher schlagen

    „Es hat mich voll geschleimt…!“ – Hach war das ein Spaß damals, als Slimer sich an Venkman austobte und ihn vollschleimte!  Hier die spaßige Szene:

    LEGO hat nun zum 30 jahrigem Jubiläum der Ghostbusters ein entsprechendes LEGO Ghostbusters-Set auf dem Markt gebracht. Die Minifiguren und der Ecto1 wird es im ersten Set geben. Die Ghostbusters-Basis wird wohl dannin Set 2 folgen.

    LEGO Ghostbusters

    Entstanden ist das Set auf der Lego-Platform Cuusoo, auf der Fans ihre Ideen für neue LEGO-Sets einbringen können. Wer da gewinnt, bekommt 1% der Umsätze, die aus dem Verkauf des Sets folgen. Nicht so schlecht!

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  • Mobile Woche – 05/2014

    Und schon startet Ausgabe 5 der Mobilen Woche. Schon! Wie schnell bitte ist denn der Januar rum gegangen?!!?  Irgendwie hat man kaum Zeit, die Tage wirklich wahr zu nehmen und zu genießen. Schwupps und schon ist die nächste Woche rum. Und es passieren so viele spannende Dinge..

    Snowden Interview und Nominierung für den Friedensnobelpreis

    Am vergangenen Sonntag  strahlte die ARD ein NDR Interview mit Edward Snowden aus. Im Grunde hat Snowden nicht wirklich viele Neuigkeiten erzählt, aber dennoch war es gut und auch wichtig dieses Interview zu zeigen. Die Amerikaner spionieren alles und jeden aus, schrecken nicht davor zurück auch Staatsoberhäupter auszuspähen und Wirtschaftsspionage zu betreiben. Ob Angela Merkel die einzige ausspionierte deutsche Kanzlerin sei? Zählt eins und eins zusammen und beantwortet euch die Frage selbst.

    Gegen die NSA und ihre befreundeten Geheimdienste, gegen Überwachung und Einschränkung der Menschen muss etwas getan werden. Aus diesem Grund hat die CCC-Sprecherin gegen die Bundesregierung Strafanzeige gestellt. Richtig so. Und Edward Snowden wurde für den Friedens-Nobelpreis vorgeschlagen. Auch das ist richtig. Allerdings sollte man dann Obama den Nobelpreis aberkennen. Beide können da nicht nebeneinander auf der Liste stehen.

    Google kooperiert bei Patenten mit Samsung

    „There is more to gain from cooperating than engaging in unnecessary patent disputes.“

    Genau das ist der Grund, warum Samsung und Google einen 10-Jahre-Vertrag unterzeichnet haben. Im Bereich der Patente wurde eine beiderseitige Zusammenarbeit vereinbart.

    Patentstreitigkeiten sind ein unsägliches Thema. Niemand will, dass ihm seine Ideen geklaut werden. Ideen sind Kapital, aber die Patentstreitigkeiten lähmen die Firmen nur ihre Weiterentwicklungen voranzutreiben.

    Google verkauft Motorola

    Kurz nachdem die Zusammenarbeit bei Patenten mit Samsung bekannt wurde, hat Google bekanntgegeben, dass Motorola, ein Ur-amerikanisches Unternehmen an den chinesischen PC- und Handy-Hersteller Lenovo veräußert wird. Google hatte Motorola erst gekauft hatte und zwar für 12,5 Mrd Dollar. Verkauft wurde Motorola nun für 2,9Mrd Dollar. Was im ersten Moment nach einem riesen Verlust aussieht ist simples Kalkül. Es war von Anfang an klar, dass Google es nur auf die Patente Motorolas abgesehen hatte. Ziel war sich die Patente zu sichern, um gegen Apple eine Gegengewicht zu bilden. Die Zusammenarbeit mit Samsung ist ein weiterer Meilenstein. So bringt Google Ruhe in die Streitigkeiten um Patente.

    Simpsons und Google Glass

    Dazu muss ich nichts schreiben, schaut euch selbst an. Typische Simpsons-Manier

    http://www.youtube.com/watch?v=A2SMsJ9b1t8

    DirektSimpsonsGlass

    Lego im Browser bauen

    Das Team um den Chrome Browser ist, was die Weiterentwicklung des Browsers und verschiedener Browsertechniken angeht, sehr umtriebig. Nun hat das Team mit LEGO zusammen eine Seite ins Netz gestellt, auf der man online mit den Klötzchen bauen kann.

    Das Ganze ist wohl wirklich nur als Experiment zu sehen. Denn nichts kann das reale Bauen mit LEGO ersetzen! Wer es selbst jedoch einmal online ausprobieren möchte kann die auf der Build with Chrome Seite tun.

    Benzinpreis Apps: wo günstig Tanken?

    Seit September 2013 hat das bundeskartellamt eine Markttransparenzstelle für Benzinpreise eingeführt. Die dahinterliegende Datenbank ist frei zugänglich, so dass sich ein jeder im Web über den aktuellen Preis informieren kann. Ganz besonders spannend wird dies jedoch durch Benzinpreis-Apps, die den Nutzer schnell und unkompliziert über den günstigsten Benzin- oder Diesel-Preis bei den in der Umgebung liegenden Tankstellen. Da letzt sich schon der ein oder andere Euro sparen.

    Zu erwähnen sind hier die Apps Mehr Tanken und Clever Tanken, aber auch der gerade in die Kritik geratene ADAC hat eine kostenlose App für iOS und Android  im Angebot.

    Apple verliert Marktanteile

    Die Meldung zum Schluß dürfte den ein oder anderen Leser hier überraschen. Der Marktanteil des Smartphone-Herstellers aus Cupertino verringerte sich von 18,7 auf 15,3 Prozent. Das allein ist noch gar nicht mal so gravierend, gravierender hingegen ist, dass Apple der einzige Anbieter ist, der Marktanteile verliert.

    Apple hat sicherlich die „Handy-Welt“ durch seinen Usability-Ansatz maßgeblich verändert und deutlich weitergeführt. Es zeigt sich aber, dass Apple dringend eine neue Innovation braucht, um Stand zu halten.

     

    Bis zur nächsten Woche!

  • Mobile Woche – 04/2014

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    Herzlich willkommen zur vierten Ausgabe der „Mobilen Woche“! Gestern Abend so gegen 20 Uhr etwa sind bei Google einige Server ausgefallen. Das ganze dauerte ganze 28 Minuten und hat die TechNews-Blogs und News-Portale in helle Aufregung versetzt. Jetzt mal ganz im Ernst: Wer von euch hat das tatsächlich wahrgenommen? Können wir nicht mal ein paar Minuten ohne auskommen? Und, müssen wir jetzt alle sterben?

    Fragen die die Welt bewegen. Sei es drum widmen wir uns den Themen der vergangenen Woche.

    Das schlechteste Password 2014 war…

    123456„. Damit hat es die Alternative „password“ deutlich vom Thron gestoßen. Leute, macht es den Hackern doch nicht so leicht! Mein Tipp an dieser Stelle: Schaut euch einmal LastPass an, oder nutzt stattdessen eine Lokale Alternative, wie zum Beispiel Keepass. Damit müßt ihr euch nur noch ein Passwort merken, denn die beiden Tools speichern alle anderen für euch und loggen euch bei bedarf dann fix ein.

    Redtube Abmahner tauchen offenbar unter

    Es war klar, dass wir von der Redtube Abmahnwelle noch hören werden. Allerdings anders als ich gedacht hatte. Die Abmahner sind einfach mal untergetaucht. Es gibt einen neuen Geschäftsführer und überhaupt wird die Geschichte ziemlich undurchsichtig. Die Abgemahnten können so zumindest hoffen, dass die Geschichte im Sande verläuft.

    Spione im Wohnzimmer – Dein Smart TV schaut mit

    Schöne neue Smarthome Welt. C´t deckt auf, wie eure Smart-TV´s euch ausspionieren und an wen die Daten zur Auswertung übermittelt werden. Beängstigend!

    Chrome Browser ließ sich abhören

    Eine Meldung zum Chrome-Browser aus dem Hause Google hat mich dann auch etwas beunruhigt. Angeblich besteht schon seit Monaten eine Lücke im Browser, die es Angreifern ermöglicht „mitzuhören.“ Die Lücke war schon Monate bekannt, es gab auch einen Patch dafür, aber Google sah sich scheinbar lange Zeit nicht willens, diesen Patch auch einzuspielen.

    Aktuell lässt sich die Lücke in den neusten Versionen des Browsers aber nicht mehr nachstellen.

    Edward Snowden Interview Sonntag 23:00 Uhr in der ARD

    Edward Snowden
    Photo, Wikipedia, TheWikiLeaksChannel

    Am Sonntag Abend um 23 Uhr sendet das Erste eine Dokumentation mit einem Interview über Snowden. Das wird sicherlich sehenswert. Ich halte Edward Snowden für einen Held unserer Zeit und habe höchsten Respekt vor ihm, einem Menschen der gegen alle Regeln aufzeigt, dass sein eigenes Land in eine Richtung abdriftet, die einem Filme wie „V-wie Vendetta“ oder das Buch „1984“ von George Orwell als Märchen erscheinen lassen.

    Allerdings muss man die ARD auch heftigst kritisieren. Ein solch relevantes Thema zu so später Stunde  zu senden ist in meinen Augen ein großer Frevel. Zu wenige Menschen beschäftigen sich wirklich mit Netzpolitik, Überwachung und den Geheimdiensten. Wer Menschen aktivieren will, muss solche Themen früher senden. Alles andere ist einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht würdig!

     NSA kauft Gülle in Mengen

    Bitte entschuldigt meine gleich folgende Ausdrucksweise, aber der NSA wühlt nicht nur in unseren privaten Surfgewohnheiten, Dokumenten, Telefongespächen und sonstigen Metadaten herum, neine die NSA beschäftigt sich auch mit echter Scheiße. Sie kaufen Abwasser in großem Stil, um damit ihre Server-Farmen zu kühlen. Disgusting!

     Cloudspeicher-Anbieter Dropbox ist 10 Mrd Dollar wert

    Nach Abschluß einer weiteren Finanzierungsrunde bei der Dropbox noch einmal 250 Mio Dollar Venture-Capital einheimste ist der Cloud-Riese nun 10 Mrd Dollar wert. Zumindest rechnerisch.

    mobilcom-debitel cloud

    Ob man hingegen tatsächlich seine Daten einem amerikanischen Onlineservice anvertrauen will, sollte man sich vielleicht doch noch einmal genau überlegen, ob der Snwoden-Affäre. Glücklicherweise gibt es ja auch Alternativen auf deutschen Servern, die auch noch unserem hiesigen Datenschutzrecht agieren müssen. Beispiel gefällig? Mobilcom-debitel Cloud. Bereits in der kleinsten Version der md Cloud gibt es für 1,99€ im Monat als Option zum Mobilfunkvertrag 40 GB Online-Speicher, für 3,99€ gibts dann schon 80GB. Bei Dropbox hingegen legt man 10$ pro Monat für 100GB an, mit dem Nachteil, dass der Server im Ausland liegt.

    Telekom trennt sich von Entertainment-Diensten

    Die Dienste Pageplace, Musiload, Gamesload und Softwareload stehen zum Verkauf. Die Telekom plant scheinbar andere Modelle, die ähnlich wie die Spotify-Kooperation aufgebaut sind. Einzig der Dienst Videoload, der eng mit dem Entertain-Paket verknüpft ist soll nicht verkauft werden.

    Netflix kommt nach Europa

    Während sich die Telekom von Entertainment-Diensten trennen will, macht sich ein aus den Staaten bekannter Dienst auf, Europa einzunehmen. Ob sich Netflix gegen hiesige Konkurrenz, wie Maxxdome, WatchEver und Co. durchsetzen kann? Wenn das Angebot stimmt und amerikanische Serien deutlich früher zur Verfügung stehen als üblich, könnte es was werden.

    Das war die vierte Woche in 2014. Ich bin gespannt,was die kommende Woche uns zu bieten hat.

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