Wordpress Archive

  • Mehr Speicher für WordPress definieren

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    Neulich hatte ich ein etwas seltsames Problem mit meinem WordPress-Blog, das hier im Hintergrund werkelt. Sobald ich ein neues Plugin-Aktivierte, war der Admin-Bereich nicht mehr aufrufbar. Die Admin-Seite blieb einfach weiß, das Blog selbst war aber nach wie vor erreichbar.

    Was tun?

    Zunächst einmal überlegte ich, was ich zuletzt geändert hatte. Ich hatte in der Tat zuletzt ein Plug-in installiert. Wie macht man dies jedoch rückgängig, wenn man nicht ans Backend kommt. Nach etwas „Googelei“ und hin und her, war die Lösung aber nicht wirklich zu finden. Mir kam die Idee, die Plug-ins zunächst mal alle per FTP-Zugriff zu sichern, und den Plug-In Ordner im Blog einmal komplett zu leeren, also alle Plug-Ins via FTP einfach löschen. Der Plug-In Ordner selbst, sollte dabei aber bestehen bleiben, denn sonst meckert WordPress, beim Aufruf des Blogs, wenn dieser Ordner fehlt.

    Mit leerem Plug-In Ordner kam ich wieder ins Backend, wo mir auch gleich brav mitgeteilt wurde, dass meine Plug-Ins deaktiviert wurden, weil die Dateien nicht gefunden wurden.

    Nun habe ich die Plug-Ins wieder per FTP hochgeladen. Die Backend-Seite blieb erreichbar. Klar, die Plug-Ins waren ja auch noch inaktiv. Nun aktivierte ich alle Plug-Ins der Reihe nach mit dem Ergebnis, dass ich nicht eindeutig nachvollziehen konnte, welches Plug-In verantwortlich war. Egal welches Plug-In ich zuletzt aktivierte, es endete irgendwann immer mit dem Fehler, dass das Backend leer, also weiß blieb.

    Wenn die WordPress-Admin-Seite weiß bleibt

    Also habe ich weiter geforscht und bin schließlich bei Frank Bültge gelandet. In seinem Beitrag Mehr Speicher für WordPress fand ich die Lösung. Wie es aussah, brauchte meine WP-Installation schlicht weg zu viel Cache-Speicher.

    Ich entfernte also wie oben beschrieben alle Plug-Ins noch ein weiteres Mal und installierte nur das Plug-In WP-Memory-Usage. Was ich dort zunächst sah, ließ mir leicht das Blut in den Adern gefrieren, denn ohne Plug-Ins konsumierte die Installation schon an die 80% Speicherplatz auf dem Webspace.

    WordPress Memory-Usage Plug-In

    Nach Rückspielen der Plug-Ins und der Aktivierung einiger weniger Plug-Ins lag die Speicher alsbald bei nahezu Vollauslastung.

    Wordpress Plug-In Memory Usage

    Also weiter im Text. Frank Bültge zeigt in seinem Beitrag ja auch, wie man den Speicher hochsetzen kann, wenn der Hoster dies zulässt. Da sollte man mal Fragen, wenn es nicht klappt. Bei meinem Hoster All-Inkl war es kein Problem den WP-Cache auf 128 MB zu setzen. Im obigen Bild seht ihr die aktuelle Auslastung.

    WP-Cache hoch setzen

    Den Speicher setzt man also mit den folgenden Befehlen in der Datei „wp-config.php“ wie folgt hoch

    // Mehr Speicher

    define(‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ’64M‘);

    // noch mehr Speicher

    define(‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ’96M‘);

    // und noch viel mehr Speicher

    define(‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ‚128M‘);

    Setzt den Speicher am besten Schrittweise hoch, um das Limit herauszufinden. Ich hoffe mit 128 MB noch eine Weile klar zu kommen.

    Die Begründung  warum so viel Speicher im Cache benötigt wird liefert Alex Rabe in seinem Artikel zu dem von ihm entwickelten WP-Memory-Usage.

    Nach der Erweiterung des Speicher auf 128 MB, lief nicht nur das Blog selbst wieder smooth, ich konnte auch wieder alle Plug-Ins wieder aktivieren.

    Den Fehler zu finden und zu lösen, war ziemlich nervenaufreibend, aber es hat letztlich auch etwas gebracht. Ich habe sehr viel dabei gelernt 😉

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  • WordPress Plugin: Cute Profiles

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    In Cashys Blog fand sich vor ein paar Tagen ein Artikel zu einem neuen WordPress Plugin. Cute Profiles implementiert am rechten oder linken ein paar Icons zu den vom Nutzer ausgewählten Social-Media Diensten. Hier im Blog hatte ich mir vor langer Zeit mal etwas Mühe gegeben und in der Sidebar selbst die wichtigsten Netzwerke, wie Xing, Friendfeed und Twitter samt selbst-geklöppeltem Icon eingebaut, aber irgendwie nehmen die da ja auch Platz weg. Seht selbst:

    Social-Media Netzwerke in der Sidebar

    Wesentlich schicker finde ich da die Einbindung aller gewünschten Netzwerke am Rand mit Hover-Buttons:

    Social-Medie Dienste am linken Rand via "Cute Profiles"

    Leider ist aktuell Xing noch nicht implementiert und Posterous fehlt auch noch. Xing soll aber in der nächsten Update-Runde des Plugins folgen, wie man auf der Plugin-Seite in den Kommentaren nachlesen kann. Man könnte das Plugin natürlich auch schon jetzt anpassen, aber da das Updtae scheinbar in wenigen Tagen kommen soll, kann man auch noch etwas warten. Posterous werde ich gleich noch einmal vorschlagen. Mal schauen, obsie das auch noch mit einbauen können.

    Was haltet ihr von der neuen Variante? Ist Cute Profiles was für Euch? Fallen Euch die Icons am Rand überhaupt ins Auge?

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  • Erfassung von Blog-Beiträgen mit externen Tools

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    Texterfassung mit Google Docs
    Texterfassung mit Google Docs

    Gestern Abend habe ich Google Docs getestet. Aufgefallen ist, dass man an sich genauso gut mit Google Docs arbeiten kann, wie mit einem lokalen OfficeSystem. Natürlich bieten letztere schon einen deutlich größeren Umfang an Funktionen, die ich auch bei der Erstellung von Briefen, Lasten- und Pflichtenheften, Projekt-Dokumenten etc. nicht missen will, aber für die reine Texterfassung reicht Google Docs allemal. Vorteilhaft ist Google Docs vor allem dann, wenn ich beginne einen Text zu schreiben, Ideen notiere und erste Formulierungen erfasse, ich jedoch sicher weiß, dass ich später noch an diesem Text arbeiten will, dann aber an einem anderen Arbeitsplatz sitze. Mein Draft liegt dann bei Google Docs wunderbar aufgehoben herum, bis ich später dann von einem anderen Rechner aus weiterschreiben kann. Internet und Web2.0 machens möglich.

    Soweit so gut. Beim Test selbst ist mir aufgefallen, dass man nach der Erfassung auch direkt ins eigene Weblog posten kann. Gesagt getan, eine paar Notizen irgendwo kopiert und testweise zum Blog gesendet. Dumm nur, dass man keine Option hat, mit der man den Post zunächst als Draft ins Blog schieben kann. Folglich ist es auch bei mir im Blog zu einem etwas seltsamen Blogbeitrag gekommen, der vermutlich auch in euern Feedreadern gelandet ist. Sorry dafür, aber ich spiele halt gern mal mit verschiedenen Tools herum und da kann das schon mal vorkommen.

    Entwürfe erfassn mit Scribefire
    Entwürfe erfassn mit Scribefire

    Ein weitaus flexibleres Tool, welches eben genau eine solche Funktion hat, den frisch geschriebene Beitrag zunächst als „Draft“ ans Blog zu senden ist das Firefox Add-on Scribefire. Scribefire befindet sich nach der Installation in der Statuszeile des Browser. Von dort aus aufgerufen legt sich ein layerartiges Fenster über das aktive Browserfenster und man kann hier nun auf sehr einfach Weise seinen Blogbeitrag erfassen.

    Für mich persönlich ist es sehr wichtig, dass ich Beiträge zunächst als Entwurf posten kann, denn es gibt schon einige Punkte und Optionen, die ich mit Scribefire einfach nicht erfassen kann. Im WordPress-Blogsystem  habe ich einige Plugins, die besonders angesteuert werden müssen. Diese kennt Scribefire nicht und somit kann ich diese Daten auch nicht übermitteln.

    Wie geht Ihr bei der Erfassung von Beiträgen vor? Schreibt ihr direkt im Blogsystem, nutzt ihr womöglich auch Google Docs, kennt ihr andere gute Tools, die besser sind?

  • Bannerrotation mit WPAds

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    WPads-Plugin Config-Screen
    WPads-Plugin Config-Screen

    Sobald man sich ein eigenes  Blog eingerichtet hat und man sich nach den ersten Gehversuchen so richtig wohl im neuen zu virtuellen Hause fühlt, fängt man zu schauen, was die anderen Blogger im Web2.0 bloggen und wie sie es tun. Mir ging das ganz ähnlich und bei meinen Reisen durch die nationale und internationale Blogger-Welt stellte ich fest, dass es durchaus einige Blogger gibt, die mit Ihrem Weblog richtig reich geworden sind. Ein Beispiel sei hier einmal der australische Blogger und Web-Entrepeneur Darren Rowse von b5Media.

    Wie diese Blogger das angestellt haben, kann man bei ihnen in Ihren Blog-Stories nachlesen. Wer nun glaubt er könne durch sein Blog auf die Schnelle zu Millionär werden, ist sicherlich falsch gewickelt. Das dürfte auch ein Robert Basic hierzulande mit dem Blogverkauf via Ebay nicht schaffen können, obwohl sein Blog Basicthinking auf Platz eins der deutschen Bloggercharts zu finden ist. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, sich ein wenig nebenbei zu verdienen, um so vielleicht einen Ausgleich für die Hostingkosten zu schaffen. Die Rechtlichen Aspekte lasse ich an dieser Stelle einmal komplett aussen vor. Diese können an anderer Stelle beleuchtet werden.

    Empfehlen möchte ich Euch ein kleines, aber sehr nützliches Plugin zur Bannerrotation. WPAds ist, wie fast alle WP-Plugins schnell installiert. Im Dashboard unter „Einstellungen/WPads“ werden auf einfache Weise die Banner eingefügt.  Ich nutze hier gern den Namen des Partners und die Bannergröße, was dann in etwa so aussieht: „Partnername_468x60“. Im Feld „HTML-Code“ des Plugins fügt man nun den Banner-Code vom Affiliate-Anbieter, bei dem man sich angemeldet hat, ein. Anschließend kommt die Angabe des Ortes, an der der Artikel erscheinen soll.

    Die beiden letzten Felder des WordPress-Plugins sind maßgebend dafür verantwortlich, wie oft der gerade erstellte Banner erscheinen soll. „Active Weight“, bei mir immer auf 1, gibt an, mit welcher Verteilung der Werbung eingeblendet wird. Hat man 2 Banner erstellt und beide sind gleich gewichtet, dann sollten sie auf lange sicht im Verhältnis 50:50 eingeblendet werden. Das Feld „Max Views“ gibt an, wie oft ein Werbebanner insgesammt eingeblendet werden darf. Diese Option ist vor allem für Blogbetreiber sinnvoll, die eine vertragliche Vereinbarung mit einem Werbepartner haben. Zahlt dieser nach Pageviews, kann hier die entsprechende Zahl eingestellt werden. Ist der Wert erreicht, wird der Banner nicht mehr eingeblendet.

    Aber wo wird der Werbebanner eigentlich eingeblendet? Das wiederum ist schnell gelöst. Nehmen wir an, der eben erstellte Banner soll unter dem Blogpost erscheinen und wir haben als Ortsangabe oben im Feld „Zones“ den Wert „Unter_Artikel“ festgelegt. Diesen Wert kann man nun bei all den Bannern eintragen, die das gleiche Format haben und ebenfalls unter in der Sidebar erscheinen sollen. Abschließend muß noch der entsprechende PHP-Code in das Template eines einzelnen Artikels einbauent:

    <?php wpads(’Unter_Artikel’); ?>

    Möchte man eine Bannerrotation direkt an beliebiger Stelle im Beitrag einblenden, so kann dies durch den Code

    <!–wpads#Beitrag–>

    erreicht werden. Wobei „Beitrag“ als Platzhalter für die im jeweils angelegten Banner definierte Zone steht.

    WPAds erspart dem Blogger auf simpelste Weise den Aufbau eines eigenen Adservers zur Bannerrotation, oder den mühsamen Einbau der Ad-Banner im Quellcode und hilft bei der monetarisierung des Blogs, sofern dies gewünscht ist.

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  • WordPress Bloggen

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    Wordpress Fake Seite verteilt Backdoor
    Wordpress 2.7 erschienen

    Heute Nacht ist die neue WordPress Version erschienen, die eine Vielzahl von Neuerungen und Änderungen ausweist. Ich will diese an dieser Stelle gar nicht aufnehmen, denn der ein oder andere ist vermutlich sowieso genervt, weil jeder WordPress-Nutzer in epischer Breite ausrollt, wie toll und umfangreich das System doch ist und die Neuerungen im Detail beschreibt. Das lasse ich hier einfach mal weg.

    Dennoch muß ich auch ein wenig „WordPress Bloggen“: Wann stellt ihr um? Lohnt sich der Umstieg schon jetzt? Wollt ihr überhaupt umstellen, oder wechselt ihr gar gleich ganz das Blogsystem?

    Fragen über Fragen…  Doch egal was ihr tut, eines ist immens wichtig: Backup, Backup, Backup! Dazu empfehle ich das Plugin WP-DB-Manager. Das Plugin steuert die Backups fröhlich allein im Hintergrund und sendet diese zudem automatisiert an die eigene Mail-Adresse oder legt sie auf dem Server ab. Ferner hat das Plugin 2 nicht zu unterschätzende Feature:

    • Optimierung der WordPress Datenbank
    • Reparatur der WordPress Datenbank

    Die Optimierung dient der Beschleunigung, die Reparatur hilft bei Fehlern. Aber auch hier gilt: Erst ein Backup anlegen, dann optimieren oder reparieren.

    via: WordPress Deutschland Blog