• Google Play Music All Access – leider nicht ganz Top

    Post Image

    Seit einigen Wochen nutze ich nun schon Google Play Music als Ersatz für Spotify. Zunächst hatte ich – bereits vor längerer Zeit –  meine MP3-Sammlung zu Google Play Music hochgeladen. Dann gab es im Dezember das Test-Angebot zu Google Play Music All Access (GPMAA) . Dreißig Tage testen und danach dann das übliche Abo-Modell. Für 7,99€ bekommt man eine Music-Flat mit Zugang zu Millionen Songs. Aktuell gibt es das nur noch für 9,99€.

    Google Play Music All Access

    Wer das Abo-Modell scheut, der kann lediglich am PC/Laptop im Browser Music hören. Wer hingegen das Abo-Modell bucht, kann auch unterwegs über die Android-App auf die Musik, die eigenen Playlisten oder Radio-Kanäle zugreifen.

    Die Musikauswahl ist groß, irre groß. Das ist aber bei den anderen Musik-Diensten, wie Spotify, Juke, Ampaya, Napster, Simfy, Deezer, rDio, Wimp, Xbox Music und den vielen anderen  sicher ähnllich. Spannend finde ich immer wieder, wenn man sich auf die Radio-Funktion einlässt, man immer viele neue Titel und Bands entdeckt.

    Alles in allem ist Google Play Music guter Durchschnitt. Die Weboberfläche ist anders, anders, als man das so von Spotify kennt, aber nicht weniger funktional. Man findet Albem, Interpreten und Titel, man kann Playlisten anlegen (leider nicht importieren) und vieles mehr.

    Wechselt man von einem anderen Musik-Angebot, gibt es leider keine Möglichkeit eigenen Playlisten direkt zu übernehmen. Importieren lassen sich nur die Playlisten, wo man auch tatsächlich alle Titel gekauft hat. Das Exportieren bei Spotify ist nicht möglich und das Importieren in GPMAA ebenfalls nicht. Die Dienste sollten sich da mal öffnen, aber derzeit scheint das wohl nicht möglich. Sie denken wohl, dass die angelegten Playlisten dem Nutzer so wichtig sind, dass er nicht kündigt.

    Google Play Music All Access APPAber auch da gibt es Lösungen, zumindest wenn man (noch) beide Dienste zahlt. Wer sucht, der findet in diesem Fall auch Tools, die das Importieren/Exportieren von Playlisten ermöglichen. Dies ist allerdings gegen die AGB und bei den Diensten nicht gern gesehen. Logisch.

    Zurück zu GPMAA. Mobil ist das Musikhören leider noch nicht ausgereift. Die GPMAA App ist gut durchdacht und funktional designed. Es lassen sich Titel lokal auf dem Handy ablegen, so auch ganze Playlisten oder Alben, damit man sie auch ohne Streaming per WLAN oder mobilem Internet genießen kann. So recht will sich das mit dem Genießen aber nicht hundertprozentig einstellen. Die Google Play Music App hakt leider bei der Wiedergabe ständig, die Lautstärke schwankt ab und an und manchmal bleibt die Musik auch ganz aus. Wenn dies passiert muss man die Musik nochmal durch druck auf Play starten. Ob das tatsächlich an der App selbst liegt, oder aber an der Systemverwaltung, wenn die App läuft, lässt sich für mich nicht ergründen. Es nervt ein wenig.

    In den Hilfe-Foren zum Produkt sind diese Fehler bereits mehrfach angesprochen. Seitens Google gibt es aber bisher keine Reaktion. Es sieht so aus, als würde das Problem ignoriert werden.

    Ich hoffe, dass Google der App mit dem nächsten Update einige Verbesserungen mitgibt, denn im Vergleich mit Spotify gefällt mir GPMAA dennoch einfach besser.

    Kommentare deaktiviert für Google Play Music All Access – leider nicht ganz Top
  • Snowden Interview – vollständig & englisch

    Gestern Abend am Sonntag den 26.01.2014 sendete die ARD ein Interview mit Edward Snowden, dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter, der die Machenschaften der amerikanischen und englischen Geheimdienste aufdeckte. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, mit welcher Dreistigkeit sich vor allem die Amerikaner über Menschenrechte hinwegsetzen, mit welchem Selbstverständnis sie die Regierungen von „Partner-Staaten“ ausspionieren und Wirtschaftsspionage betreiben – alles unter dem Deckmantel der vielzitierten aber kaum vorhandenen Terrorabwehr.

    In meinen Augen hat die ARD zudem mit ihrer Sendepolitik zum Snowden Interview auch noch in diesem Sumpf freiwillig mitgespielt, hat sie doch die Ausstrahlung des eigentlichen Interviews in die Nachtstunden verschoben und eine unsägliche Talk-Show mit Günni Jauch vorangestellt, in der über das Interview diskutiert werden sollte. So recht soll da wohl keine florierende Diskussion aufgekommen sein, wenn man die Berichte und Verrisse über die Sendung heute gelesen hat. Wie auch, den Teilnehmern wurde zusammenhanglose Schnippsel eingespielt. Da mir das Interview persönlich zu spät gesendet wurde und ich mir vor allem diesen Schnösel der Bild nicht geben wollte, habe ich auch auf Jauch verzichtet.

    Allerdings muss man der ARD, genauer dem NDR hoch anrechnen, dass sie dieses Interview überhaupt gemacht haben. Es war sicher nicht leicht Snowden überhaupt vor die Kamera zu bekommen. Schließlich ist der Mann untergetaucht. Zudem  hat nun die ARD das komplette Interview auf Youtube gestellt, so dass man sich selbst ein Bild machen kann.

    http://www.youtube.com/watch?v=4x38jkFlPeg

    SnowdenDirekt

    Wer die geschnitte, deutsche Version  mit Reporter-Kommentar schauen möchte kann das hier

    http://www.youtube.com/watch?v=4GlYh58cxKY

     

     

  • The Stig Vs. Google Street View

    Post Image

    Auto-Enthusiasten und Speed-Fans dürften das britische Automagazin Top Gear nur zu gut kennen. Die BBC Reporter sind nicht nur für ihre ausgefallenen Auto-Tests bekannt und beliebt, sondern auch wegen ihres teilweise doch sehr arg abgefahrenem britischen Humor.

    Allerhand Stars und Sternchen waren bereits in der Sendung zu gegen und einige von Ihnen haben sich auch schon gegen „The Stig“ messen können. Um The Stig ranken sich einige mysteriöse Gerüchte, da seine wahre Identität noch nicht geklärt sein soll. Oder doch? Man weiß es nicht… Aber das ist ja auch der Spaß an der Geschichte.

    Nun haben sich die Macher der Show allerdings etwas spannendes überlegt. Man hat mit Google Kontakt aufgenommen und ein Google Streetview Car auf die hauseigene Rennstrecke geholt. Das Ergebnis gibt es im folgenden Video:

    Das spannende daran ist aber nicht nur das Streetview Auto, sondern dass Google die Aufnahmen auch auf Google Maps veröffentlicht hat. Man kann sich nun komplett über die Rennstrecke bewegen und quasi gegen The Stig im Mercedes-Benz SLS AMG Black antreten. Und zwar genau mit diesem Link zu Google Maps:

    The Stig Vs. Google Street View

    Viel Spaß!

    😉

    Kommentare deaktiviert für The Stig Vs. Google Street View
  • Mobile Woche – 04/2014

    Post Image

    Herzlich willkommen zur vierten Ausgabe der „Mobilen Woche“! Gestern Abend so gegen 20 Uhr etwa sind bei Google einige Server ausgefallen. Das ganze dauerte ganze 28 Minuten und hat die TechNews-Blogs und News-Portale in helle Aufregung versetzt. Jetzt mal ganz im Ernst: Wer von euch hat das tatsächlich wahrgenommen? Können wir nicht mal ein paar Minuten ohne auskommen? Und, müssen wir jetzt alle sterben?

    Fragen die die Welt bewegen. Sei es drum widmen wir uns den Themen der vergangenen Woche.

    Das schlechteste Password 2014 war…

    123456„. Damit hat es die Alternative „password“ deutlich vom Thron gestoßen. Leute, macht es den Hackern doch nicht so leicht! Mein Tipp an dieser Stelle: Schaut euch einmal LastPass an, oder nutzt stattdessen eine Lokale Alternative, wie zum Beispiel Keepass. Damit müßt ihr euch nur noch ein Passwort merken, denn die beiden Tools speichern alle anderen für euch und loggen euch bei bedarf dann fix ein.

    Redtube Abmahner tauchen offenbar unter

    Es war klar, dass wir von der Redtube Abmahnwelle noch hören werden. Allerdings anders als ich gedacht hatte. Die Abmahner sind einfach mal untergetaucht. Es gibt einen neuen Geschäftsführer und überhaupt wird die Geschichte ziemlich undurchsichtig. Die Abgemahnten können so zumindest hoffen, dass die Geschichte im Sande verläuft.

    Spione im Wohnzimmer – Dein Smart TV schaut mit

    Schöne neue Smarthome Welt. C´t deckt auf, wie eure Smart-TV´s euch ausspionieren und an wen die Daten zur Auswertung übermittelt werden. Beängstigend!

    Chrome Browser ließ sich abhören

    Eine Meldung zum Chrome-Browser aus dem Hause Google hat mich dann auch etwas beunruhigt. Angeblich besteht schon seit Monaten eine Lücke im Browser, die es Angreifern ermöglicht „mitzuhören.“ Die Lücke war schon Monate bekannt, es gab auch einen Patch dafür, aber Google sah sich scheinbar lange Zeit nicht willens, diesen Patch auch einzuspielen.

    Aktuell lässt sich die Lücke in den neusten Versionen des Browsers aber nicht mehr nachstellen.

    Edward Snowden Interview Sonntag 23:00 Uhr in der ARD

    Edward Snowden
    Photo, Wikipedia, TheWikiLeaksChannel

    Am Sonntag Abend um 23 Uhr sendet das Erste eine Dokumentation mit einem Interview über Snowden. Das wird sicherlich sehenswert. Ich halte Edward Snowden für einen Held unserer Zeit und habe höchsten Respekt vor ihm, einem Menschen der gegen alle Regeln aufzeigt, dass sein eigenes Land in eine Richtung abdriftet, die einem Filme wie „V-wie Vendetta“ oder das Buch „1984“ von George Orwell als Märchen erscheinen lassen.

    Allerdings muss man die ARD auch heftigst kritisieren. Ein solch relevantes Thema zu so später Stunde  zu senden ist in meinen Augen ein großer Frevel. Zu wenige Menschen beschäftigen sich wirklich mit Netzpolitik, Überwachung und den Geheimdiensten. Wer Menschen aktivieren will, muss solche Themen früher senden. Alles andere ist einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht würdig!

     NSA kauft Gülle in Mengen

    Bitte entschuldigt meine gleich folgende Ausdrucksweise, aber der NSA wühlt nicht nur in unseren privaten Surfgewohnheiten, Dokumenten, Telefongespächen und sonstigen Metadaten herum, neine die NSA beschäftigt sich auch mit echter Scheiße. Sie kaufen Abwasser in großem Stil, um damit ihre Server-Farmen zu kühlen. Disgusting!

     Cloudspeicher-Anbieter Dropbox ist 10 Mrd Dollar wert

    Nach Abschluß einer weiteren Finanzierungsrunde bei der Dropbox noch einmal 250 Mio Dollar Venture-Capital einheimste ist der Cloud-Riese nun 10 Mrd Dollar wert. Zumindest rechnerisch.

    mobilcom-debitel cloud

    Ob man hingegen tatsächlich seine Daten einem amerikanischen Onlineservice anvertrauen will, sollte man sich vielleicht doch noch einmal genau überlegen, ob der Snwoden-Affäre. Glücklicherweise gibt es ja auch Alternativen auf deutschen Servern, die auch noch unserem hiesigen Datenschutzrecht agieren müssen. Beispiel gefällig? Mobilcom-debitel Cloud. Bereits in der kleinsten Version der md Cloud gibt es für 1,99€ im Monat als Option zum Mobilfunkvertrag 40 GB Online-Speicher, für 3,99€ gibts dann schon 80GB. Bei Dropbox hingegen legt man 10$ pro Monat für 100GB an, mit dem Nachteil, dass der Server im Ausland liegt.

    Telekom trennt sich von Entertainment-Diensten

    Die Dienste Pageplace, Musiload, Gamesload und Softwareload stehen zum Verkauf. Die Telekom plant scheinbar andere Modelle, die ähnlich wie die Spotify-Kooperation aufgebaut sind. Einzig der Dienst Videoload, der eng mit dem Entertain-Paket verknüpft ist soll nicht verkauft werden.

    Netflix kommt nach Europa

    Während sich die Telekom von Entertainment-Diensten trennen will, macht sich ein aus den Staaten bekannter Dienst auf, Europa einzunehmen. Ob sich Netflix gegen hiesige Konkurrenz, wie Maxxdome, WatchEver und Co. durchsetzen kann? Wenn das Angebot stimmt und amerikanische Serien deutlich früher zur Verfügung stehen als üblich, könnte es was werden.

    Das war die vierte Woche in 2014. Ich bin gespannt,was die kommende Woche uns zu bieten hat.

    Kommentare deaktiviert für Mobile Woche – 04/2014
  • -50% auf vier Kindle eBooks

    Post Image

    -50% auf eBooks

    Amazon reduziert im „Deal der Woche“ derzeit 4 Kindle eBooks auf die Hälfte des Preises. Diesmal dabei:

    • Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia
    • Todesschuss – Ein Nathan-McBride-Thriller
    • Das Geheimnis von Ella und Micha: Ella und Micha 1 – Roman
    • Dark Angels‘ Summer. Das Versprechen

    Kindle Deal der Woche

    Das Buch „Cosa Nostra“ ist kein Roman im eigentlichen Sinne, vielmehr ein historischer Abriss über die Mafia. Das werde ich mir auf jeden Fall über den Kindle Deal herunterladen. Es ist sicher spannend etwas über die Mafia und Ihre Hintergründe zu erfahren. Jeder weiß grob was die Mafia ist, aber Details wird man wohl nur im Buch erfahren.

    Kommentare deaktiviert für -50% auf vier Kindle eBooks