• So kannst Du Dein Android Smartphone automatisieren – mit und ohne NFC

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    Bereits im Artikel Der Einstieg in die NFC-Welt habe ich beschrieben, wie man stetig wiederkehrende Abläufe mit seinem Android Smartphone per NFC automatisieren kann. Die damals vorgestellte App NFC Tag Launcher hat sich inzwischen nicht nur weiterentwickelt, sondern auch umbenannt in „Trigger“.

    Der Grund dafür dürfte womöglich darin liegen, dass Trigger nunmehr nicht nur per NFC-Tags Dinge auslösen kann, sondern auch der Battery-Level, WLAN und auch die GPS-Ortung als Trigger genutzt werden können.

    Mit Trigger das Handy per NFC, WLAN und GPS steuern

    Zu Hause steuere ich mein Smartphone per Tag z.B. am Nachtisch. Vor dem zu Bettgehen, wird das Handy aufgeladen und des nachts liegt es dann auf dem Nachtisch. Genau dort ist ein Tag angebracht, der das Handy dazu bewegt Timely zu öffnen, in den Energiesparmodus zu gehen, sich lautlos und die Virbration abzuschalten.

    Morgens, wenn ich ins Büro gehe und sich das Handy dort mit dem WLAN verbindet, wird es automatisch aus Energiesparen, lautlos und Vibration geschaltet.

    Ein klasse Gimick, das auch gern mal in Meetings den ein oder anderen Geschäftspartner beeindruckt ist eine NFC-fähige Visitenkarte. Die lässt sich leicht aus einem NFC-Tag und der eigenen Visitenkarte zusammenbasteln.

    Es gibt noch viele Anwendungsmöglichkeiten mehr, einige sind nur mit der Pro-Version der App möglich. Wer aber zunächst einmal ein wenig mit NFC-Tags herumprobieren möchte, der braucht zunächst nur die Lite-Version.

    Wer noch NFC-Tags benötigt, der sollte sich einmal dieses NFC Starter-Kit bestellen. Das ist für den Anfang mehr als ausreichend

    Trigger
    Trigger
    Entwickler: Coleridge Apps LLC
    Preis: Kostenlos+

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  • Mobile Woche – 03/2014

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    Immer wieder Sonntags sammle ich an dieser Stelle die Links aus meiner „Mobilen Woche” überwiegend mit Themen, News und Nachrichten, die irgendwie “mobile” sind, aber auch angrenzenden Themen wie Gadgets, Tools, Mobilfunk, Apps, Smarthome, Netzpolitik.

    In dieser Woche gibt es eine neu Sucht, wir schauen uns einmal Windows Phone an, kommen in diesem Zusammenhang auf Nokia zu sprechen und auch auf Android, ein neues Smartphone-Konzept, schauen was Cisco und Linksys zur Backdoor sagen, besprechen Neues aus dem „Smarthome“,  tracken Haustiere mit USB nein GPS, kommen kurz auf Nest zu sprechen, ein RaspberyPi Tablet und runden App, äh ab mit einer Zahlung von Apple in Höhe von über 30 Mio Dollar.

    Eine neue Sucht

    Das Wochenende begann mit einer App, die in kürzester Zeit zu zweifelhaftem Ruhm gelangt. Klickt bloß nicht auf den Link in der Überschrift.

    Windows Phone verliert in Deutschland Anteile

    Als Nokia damals von Microsoft gekauft wurde, war ich ziemlich enttäuscht. Ich hatte gehofft, dass der beste Hardwarehersteller eine Allianz mit Android schließt. Während die Marktanteile nun für Windows Phone in Frankreich und Italien weiter aufwärts gehen, hält der Abwärtstrend in Deutschland an. Nokia jedoch scheint sich nun auch auf die gute Seite der Macht zu schlagen, zumindest gibt es Leaks, die darauf hinweisen. Nokia Normandy soll das neue Smartphone mit Android Kitkat sein.

    nokia normandy android

     ZTE zeigt Konzept für modulares Smartphone

    Ein neues Smartphone Konzept aus dem Hause ZTE bietet die Möglichkeit das eigene Handy nach Gusto aus Modulen selbst zu bauen. Klingt ganz stark nach Phonebloks.

     Jeder will einen R2D2 in der Wohnung

    Keecker will genau hier ansetzen. Die futuristische Robo-Entwicklung für das Smarthome ist nicht etwa ein Putz- oder Staubsaug-Roboter. Der kleine R2D2 will vielmehr Entertainment-, Multimedia- und Überwachungs-Freund sein. Das inszeniert wirkende Video gibt einen ersten Eindruck.

    Die Spezifikationen sind noch nicht klar und auch noch nicht veröffentlicht. Ob Keecker tatsächlich die Erwartungen erfüllen wird, bleibt abzuwarten. Zumindest wird es kein Schnäppchen.

    Google erwirbt Smarthome Unternehmen Nest

    Für allerhand Aufruhr und konspirativer und verschwörerischer Theorien sorgte die Google Übernahme vom Smarthome Unternehmen Nest. Bei Nest handelt es sich also um ein Unternehmen, das irgendwas mit Smarthome macht. Ganze zwei Produkte, die allerdings durchdacht und ordentlich designed sind, haben sie momentan im Portfolio. So gibt es einmal Nest Protect. Nest Protect warnt vor Rauch und CO, also Kohlenmonoxid. Weiterhin gibt es noch Nest Thermostat. Damit kann man, nachdem man das eigene Thermostat durch Nest ersetzt hat, bequem die Heizung steuern. Beide Produkte lassen sich via mobilem Internet, von überhall her ansprechen.

    Einige Menschen sind ob der Tatsache, dass Google nun Nest übernommen hat schier ausgeflippt und haben sich in allerlei Wahnvorstellungen ergossen. Google würde nun vollends in den Privatraum eingreifen und die Gewohnheiten des Nutzers ausspionieren, um diese direkt der NSA zu übermitteln. Ganz ehrlich, denkt doch ersteinmal nach. Wie viele Menschen werden sich so ein Nest tatsächlich leisten können (200 Dollar+), wie viele Menschen haben eine Thermostat gesteuerte Heizung, wo Nest als Ersatz eingesetzt werden kann. Es ist ja nicht so, dass sich jeder mal schnell alle zwei Jahre eine neue Heizung ins Eigenheim bauen lässt. Schön hingegen fand ich den folgenden Tweet:

    David Strauss - nest google+

    Router-Backdoor: Cisco, Netgear und Linksys versprechen Schutz

    Die beiden Router-Anbieter haben die Backdoor-Lücke nun mitlererweile zugegeben und versprechen sie zu schließen. Wie ihr testen könnt, ob ihr betroffen seid, hatte ich hier erwähnt.

    Entlaufene Haustiere wiederfinden

    Wenn Hund oder Katze entlaufen ist man nicht nur in großer Sorge, schließlich ist das geliebte Tier ja ein vollständiges Familienmitglied. Sicher hat hoffentlich ein jeder sein Tier bei Tasso registriert. Wenn nicht, unbedingt nachholen. Wer weiter gehen will, kann seinem Haustier auch einen alten USB Stick ans Halsband hängen. Auf dem Stick sollte dann zumindest eine Text-Datei enthalten sein, die die Kontaktdaten, den Namen des Tieres, mögliche Allergien und ggf. auch die Telefonnummer des Tierarztes enthalten. Ein zusätzliches Foto des Hundes oder/ und des/der Halter wäre sicher auch nicht falsch.

    Alternativ kann man auch den Vierbeiner auch mit Trax per GPS aufspüren, allerdings geht das schon ganz schön ins Geld. Hier muss man zur Zeit mit rund 160€ für Hardware und Tracking rechnen.

    Edles Selbstbau-Tablet mit Raspberry Pi

    Für die Raspberry Pi Freunde unter uns gibt es eine findige Anleitung, wie man sich aus dem kleinen, günstigen Kleinstrechner ein schmuckes Tablett im Eigenbau zimmern kann. Das ganze wirkt etwas klobig, aber auch wenn es eine tolle Spielerei ist, wirkt das PiPad zusammen mit Headset, Maus und Tastatur doch schon recht anmutig. Wer hier nun seine bastlereischen Fähigkeiten erproben möchte, muss mit etwa 300€ Kosten. rechnen.

    Apple zahlt Entschädigung

    Der amerikanische iPhone und iPad Hersteller wird mindestens 32,5 Millionen US-Dollar (23,9 Millionen Euro) für unbeaufsichtigte In-App-App-Einkäufe auszahlen. Kinder hatten es allzu einfach über In-App-Käufe in Spiele-Apps Ausgaben zu tätigen, ohne, dass die Eltern davon wussten. Apple hat sich nun entschieden diese Beträge wieder an die Kunden auszuschütten. Fraglich bleibt, ob Apple diese Beträge selbst trägt, oder ob man sich an die Spiele-App-Anbieter hält und von diesen das Geld zurückverlangt.

    Auch in unserem Lande wird es oftmals zu einfach gemacht, Umsätze über Apps, Mobile Payment und andere Zahlsysteme zu generieren. Hier wünsche ich mir vor allem von den Drittanbietern, also den eigentlichen Anbieter der Dienste, mehr Fingerspitzengefühl.Nur sauber erwirkte Umsätze, sind gute Umsätze!

    Soviel zur vergangenen Woche. Euch einen schönen Rest-Sonntag und eine spannende Woche!

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  • Quizduell: mobiler Zeitfresser mit hohem Suchtfaktor

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    Als sich vor ein paar Tagen durch meine Facebook Timeline vermehrt das immer gleiche App-Logo mit dem Hinweis „ich spiele jetzt… wer traut sich?“ schob, schwante mir schon böses.  Quizduell heißt die App. Ich dachte mir gleich, davon hälst du dich mal besser fern. Quiz-Spiele sind ja so eher nicht meins und es lag auf der Hand, dass dieses Spiel vermutlich eine große Social-Media-Komponente hat – play against your friends – und dass sich daraus vermutlich ein riesen Zeitfresser entwickelt.

    Quizduell - App mit Suchtfaktor

    Gestern Nachmittag, kurz vor dem Start ins Wochenende erblickte ich dann im Büro einige Kollegen, die phasenweise immer wieder auf ihr Smartphone starrten und hier und da klickten. Zudem schaute der eine zum anderen rüber, wie dieser angestrengt nachdenkend ebenso starrt und klickt.

    An dieser Stelle gibt es dann eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Wegrennen und ganz schnell vergessen, was man gesehen hat, oder die verfängliche Frage stellen: „Was machst denn da…?“ – Booom! Zu spät. Installiert, Facebook connected, erster vorsichtiger Test… einige Stunden und Duell-Runden später – inzwischen zu Hause –  feststellen, dass man infiziert ist.

    Die Idee dahinter


    Die Idee des Spiels ist eher simpel, aber nicht weniger süchtig machend: In kurzen Duellen tritt jeder Nutzer gegen einen beliebigen Kontrahenten an und kann sein Wissen mit diesem Messen. Die Gegner können zufällig aus allen Spielern gewählt werden, dazu klickt man auf das Würfel Symbol, oder man tritt gegen einen Facebook-Kontakt an. Sechs Runden mit je drei Fragen und je vier Antwortmöglichkeiten werden gespielt. Der Gewinner muss logischerweise die meisten Fragen richtig beantwortet haben, je richtiger Antwort gibt es einen Punkt. Es kann jederzeit und an jedem Ort gespielt werden – sofern ein Smartphone oder Tablet mit Internetempfang verfügbar ist. Fragen können auch von Spielern eingereicht werden, was zumindest theoretisch die Fragen aktuell halten sollte.

    Zeitfresser Quizduell aus dem Hause FEOMEDIA

    Im Grunde genommen ist Quizduell eine mobile Trivial Pursuit Version, erweitert um eine ausgeprägte Social Media Komponente. Das Spannende ist zum einen, ob man selbst die Fragen tatsächlich beantworten kann und, was der Gegener denn so weiß. Letzteres ist vor allem dann sehr interessant, wenn man den Gegenspieler kennt. Menschen sind nun mal primitiv, jeder will doch besser sein als der andere.

    Quizduell – auch bald im Fernsehen?

    Das Spiel aus dem Hause FEOMedia, einem sehr jungen und sehr kleinen Startup aus Schweden, ist so erfolgreich, dass laut Unternehmensblog zur Zeit so ungefähr 700.000 neue Spieler am Tag hinzukommen. Allein in Deutschland, der Schweiz und in Österreich sind bereits weit über 5 Millionen Quizduell-Freunde infiziert.  Nimmt man die Zeit, die allein Spieler in Deutschland bisher gespielt haben zusammen kommt man auf 2192 Jahre. Eine Spielrunde dauert dabei in der Regel etwa 2 Minuten.

    Dieser Erfolg bleibt natürlich nicht unentdeckt. Laut Handelsblatt sind einige Medienkonzerne bereits dran. Es sollen ein Buch mit Fragen und witzigen Anekdoten rund um das „Quizduell“ in Planung sein. Das Spiel könnte sogar alsbald auch ins Fernsehen kommen und gar zu einem „Wer wird Millionär“-Konkurrenten werden. Eine skandinavische  TV-Produktionsfirma soll  einen Lizenzvertrag mit FEOMedia abgeschlossen haben.  Die Produktionsfirma hat unter anderem auch Formate wie das Dschungel-Camp im Portfolio. Ihr wißt schon – „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“.

    Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

    Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

     

    Wer einsteigen will findet in den Play-Stores jeweils eine iOS- und eine Android-Version vom Quizduell. Aber seit gewarnt! Steckt euch lieber nicht an! Es wird definitiv zur Sucht!

    Viel Spaß!

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  • Bezahlen mit der Pebble Smartwatch

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    pebble smartwatch steel

    Wer nach „mobile payment“ googelt, der findet eine Vielzahl Links zu mindestens genauso vielen unterschiedlichen Mobile-Payment-Lösungen. Unter dem Begriff werden alle Systeme subsumiert, die auch nur irgendwie ein Fitzelchen mit Mobilen Endgeräten in Kontakt stehen. Dabei muss es sich jedoch nicht zwingend um ein Mobiltelefon handeln, aber es kann.

    Die Firma payworks aus München hat bereits ein Mobiles Zahlsystem entwickelt und erweitert dies nun um einen Showcase mit der Pebble Watch. Die Pebble Smartwatch wurde im April 2012 über das Crowdfunding-Portal Kickstarter.com angekündigt und erfreut sich derzeit wachsender Beliebtheit.

    Auch wenn im Kurzinterview auf mobile Zeitgeist einige Fragen beantwortet werden, so bleiben bei diesem System doch noch einige Fragen offen. Wie kommen die Daten ins Kassensystem, wie sicher sind Kredit- oder Kontodaten in diesem System, was passiert bei Misbrauch, können Beträge von Kunden einfach zurückgebucht werden, was passiert mit den privaten Daten des Kunden, wenn er nie wieder in das Geschäft kommt..? Und viele mehr.

    Ich frage mich bei all den neuen mobile Paymentsystem eh immer, welchen Vorteil bietet mir diese im Vergleich zur Zahlung mit der EC-Karte? Ich sehe kaum welche. Hier, in Verbindung mit der Pebble smartwatch liegt der Vorteil in der Hand, bzw. hängt am Arm. Ich muss nicht erst in die Tasche greifen um Karte oder Handy herauszuholen. Aber hier müssen meine Daten durch die Luft gesendet werden und wer garantiert mir, dass die niemand abfangen kann. Bei den Systemen, wie hier per Bluetooth, oder Beacon, NFC, QR-Code, per App oder über ansteckbare Kreditkartenleser spielt eine Menge Technikverliebtheit mit. Bevor sich aus diesen Systemen tragfähige Businessmodelle ergeben, muss noch sehr viel VC-Kapital fließen oder von den Mobilfunknetzbetreibern investiert werden.

     

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  • Schnell sein: Runtastic Pro heute vollkommen gratis

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    Sportler, Sport-Fans und die, die es werden wollen, sollten jetzt unbedingt schnell sein. Die Sport-App Runtastic Pro gibt es heute komplett kostenlos im Google Play Store. Normalerweise kostet die beliebte Tracking- und Fitness-App 4,99€ in der Pro Version. Mit einem Promotion-Code wird die App heute kostenlos verfügbar.

     

    App of the day - Runtastic Pro kostenlos sichern

     

    Runtastic ist aber nicht nur eine Tracking-App. Wer sich anmeldet und auf Runtastic.com einloggt, findet dort nach dem ersten Training seine Ergebnisse (auch ohne kostenpflichtiges Gold-Abo) bereits sehr übersichtlich aufbereitet. Neben einer übersichtlichen Kartendarstellung werden Rundenzeiten, Durchschnittszeiten, Pace, Höhen-Profil und vieles mehr dargestellt.

    Vernachläßigt werden soll hier auch nicht, dass Runtastic eben nicht nur eine App für Läufer ist. Runtastic kann auch beim Walken, Mountainbiken, Rennradfahren und vielen Sportarten mehr sinnvoll genutzt werden. Jeder, der seine Ergebnisse via Smartphone aufzeichnen möchte und später seine sportliche Entwicklung überprüfen möchte, findet sich hier wieder.

    Wie kommt ihr nun an die kostenlose Version?

    Zunächst einmal installiert ihr euch die kostenlose Version der Runtastic App. Und zwar diese hier:

    Nach der Installation  loggt ihr euch mit euerm Account bzw. Facebook ein bzw. erstellt ein neues Konto. Direkt nach Logg-in bzw. Registrierung erscheint zunächst ein Deal, um die App für 0,99€ zu erwerben. Aber wir wollen die App ja kostenfrei. Also geht ihr in die Einstellungen, ruft den Punkt Promotioncode auf und gebt dort „appoftheday“ ein. Bereits nach kurzer Zeit wird die Pro-Version aktiviert.

    That´s it! Viel Spaß beim Training und der Umsetzung der guten Vorsätzen!

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