Sideloading von Android Apps

September 16th, 2012 | Posted by Mathias in Android | Apps | Tipps - (Kommentare deaktiviert für Sideloading von Android Apps)

Auf Makeuseof.com fand ich einen Artikel zum Thema Sideloading von Apps unter Android. Eigentlich ist das Ganze kein großes Hexenwerk.  Makeuseof.com beschreibt eigentlich alles, was man tatsächlich in einzelnen Schritten durchführen muss. Nutzt die Hinweise dort am besten.

Allerdings sollte man beim Sideloading immer ein paar Punkte beachten. Zunächst einmal ein ganz wichtiger Punkt. an sich sollte man alle Apps, die man für den Hausgebrauch benötigt, im Google Play Store finden. Bei Bezahl-Apps kann es schwierig werden, wenn man keine Kreditkarte hat oder die Daten nicht an Google geben möchte – dazu und zu Alternativen Zahl-Möglichkeiten in einem anderen Beitrag. Es gibt auch einige alternative App-Stores für Android-Nutzer, wo Apps direkt heruntergeladen und installiert werden können – nutzt die bekannteren und keine Exoten, denn es besteht immer die Gefahr sich bei Downloads von unbekannten Plattformen unsichere Apps und Malware einzufangen.

Um jedoch überhaupt „.APK-Dateien“ installieren zu können, muss ein Adroid-Nutzer zunächst die Installation aus „Unbekannten Quellen“ zulassen, wie makeuseof.com ebenfalls beschreibt. Nochmal: installiert nur Files, bei denen ihr euch absolut sicher über Herkunft und Sicherheit seid!

Eine andere Art des Sideloadings möchte ich Euch jedoch nicht vorenthalten. Nutzer von Cloud-Diensten, können auf die Verkabelung ihres Handys mit dem Rechner verzichten. speichert euch die APK-Datei einfah in einem Ordner innerhalb des Clou-Dienstes. Ich nutze für solche Gelegenheiten gern die Dropbox, oder auch Google-Drive.

Man legt sich also einfach die gewünschte Datei in einen Order des Cloud-Dienstes. Auf dem Androiden, sollte die App des Cloud-Dienstes bereits aktiviert worden sein.

Über die App, geht man zum Ordner in dem die APK-Datei liegt und klickt auf Download. Sobald der Download abgeschlossen ist, kann man auf dem Handy die Datei „öffnen“.

Das Handy erkennt die APK-Datei und fragt, ob sie installiert werden soll. Der Vorgang unterscheidet sich von Handy zu Handy. APK´s, die nicht vom Play-Store stammen, installiere ich an sich nur noch auf diese Weise, weil es am unkompliziertesten und am schnellsten ist.

Google geht gegen aufdringliche App Werbung vor

August 2nd, 2012 | Posted by Mathias in Android | Apps | Google | Recht | Werbung - (Kommentare deaktiviert für Google geht gegen aufdringliche App Werbung vor)


Google ändert endlich die Developer Policies für Android Apps und geht so auch gegen ungewünschte Werbung vor. Android Police hat die Mail seitens Google an die Entwickler im Wortlaut veröffenlicht. Danach dürfen ab sofort keine Icons oder Meldungen mehr genutzt werden, die denen von System Apps ähnlich sehen. Dies ist vor allem gegen einige Werbeformen gerichtet, die den Nutzer von einigen kostenlosen Apps ganz schön nerven können. Im Beitrag Airpush-Ads: Das kleine grüne Plus in der Android Statusleiste hatte ich beschrieben, was dies für Werbung ist und wie man dieses lästige Zeug loswird. Natürlich sollen App-Entwickler auch Geld verdienen. Für gute Apps gebe ich auch gern was aus, oder ertrage In-App-Ads. Aber Werbung die in der Systemleiste erscheint, geht eben einfach gar nicht.

Ebenso stellt Google klar, dass Apps keine Daten des Nutzer mehr, ohne dessen ausdrückliche Zustimmung erheben und nach Hause senden dürfen.

Alle Änderungen der Developer Policy finden sich bei Google Play. Die beiden genannten sind für mich jedoch zunächst mal die wesentlichen.

Top Smartphone Apps zur EM 2012

Juni 2nd, 2012 | Posted by Mathias in Android | Apps | job | Sport | Tipps | WP7 - (Kommentare deaktiviert für Top Smartphone Apps zur EM 2012)

Heute gibt es hier im Blog gleich zwei Premieren. Zum einen gibt es hier was zum Thema Fussball (ich bin da eher so gar nicht der Fussi-Fanatiker) und ich blogge zudem aus dem Nachbarland im Norden, aus unserem dänischen Wochenend- und Feriendomizil. Gut. Genug der Vorrede…

Am 08.06 startet die Fussball EM, sie wird in der Ukraine und in Polen ausgetragen. Die Ukraine ist ziemlich  in Verruf geraten, als man vor der EM  auf teils schlimme Weise ein Hundeproblem mit Straßen-Hunden los werden wollte, aber die UEFA hat hier dann eingegriffen, wie man liest.

Die meisten Fans werden es sich mit Sicherheit nicht nehmen lassen, den Trubel und die Spiele live im Fernsehen, in Sportsbars oder beim Public-Viewing zu genießen. Aber es gibt ja auch, die, die nicht alle Spiele verfolgen können, obwohl sie es gern würden, weil sie arbeiten müssen oder anderweitig verhindert sind.

Für jene und die, die sich jederzeit auf dem Laufenden halten möchten gibt es ein paar Smartphone-Apps. Zwei davon möchte ich euch ganz kurz vorstellen.

Pocket EM 2012

Die EM App aus dem Hause Freenet „Pocket EM 2012“ bietet dem EM-Fan eigentlich alles, was nötig ist, um überall mitreden zu können. Neben den Spielplänen, Spielorten, Fakten und Infos zu Teams und Stadien, gibt es noch den Live-Ticker und einen Tor-Alarm. Abgerundet wird die App durch Informationen zu den Spielern selbst und News zu „unserem“ eigenen Team.

Die Pocket EM 2012 ist der Nachfolger der Pocket WM 2010, welche damals weit über 600.000 Abrufe generieren konnte. Neben diesen beiden App gibt es für die Bundesliga-Zeit dann noch die Pocket-Liga, die rund um die Bundesliga informiert. Beide Apps sind sehr beliebt und gut bewertet. Die Pocket EM 2012 steht diesen beiden in nichts nach und hat allein im Android Store bereits über 100.000  Abrufe.

Die Pocket EM 2012 ist aber nicht nur für Android, sondern auch für iOS und Windows Phone 7 erhältlich, wie die übrigen genannten Fussball-Apps von freenet auch. Zudem sind die Apps alle komplett kostenlos, weil werbefinanziert. Wer mit ein wenig Werbung leben kann, der findet hier eine gute und gelungene leicht zu bedienende Smartphone-App .

Offizielle UEFA EURO 2012 App

Die UEFA hat natürlich auch eine eigene App am Start, um den geneigten Fan zu informieren. Auch hier gibt es Live-Ergebnisse, kostenlose, benutzerdefinierte Benachrichtigungen, einige kostenfreie Videos, News, Fotos und Tabellen.
Besondere Video-Höhepunkte werden jeweils ab Mitternacht nach Ende des Spiels in die App eingestellt, sind dann allerdings auch nur gegen Bares einsehbar. Wer hier dabei sein möchte, kann einen „Saison-Pass“ erwerben. Dieser kostet dann stolze 7,99€. Das ist wohl nur etwas für echte Fans, denn die Videos dürften nicht speicherbar sein.

Die UEFA EURO 2012 App gibt es allerdings nicht für Windows Phone 7, sie ist nur für iOS und Android zu haben. Da sollte die UEFA meines Erachtens noch nachsteuern, denn auch wenn es nur wenige WP7 Nutzer gibt, sollte man diese nicht ausschließen.  Den WP7-Nutzern bleibt so als beste Alternative also nur die oben genannte freenet-App.

Nichtsdestotrotz ist die UEFA App ebenso rund und gut Nutzbar, wie die aus dem Hause freenet. Wählt einfach selbst.

An dieser Stelle folgt ein kleiner Hinweis:

Wer hier mit liest, ins About schaut, oder mich kennt wird wissen, dass ich im freenet-Konzern bei mobilcom-debitel arbeite. Was also die freenet App betrifft, bin ich sicher eine wenig vorbelastet. Aber ich finde sehr gut, was meine Online-Kollegen da auf die Beine gestellt haben. Insofern gebe ich gern zu, dass das hier also auch ein klein wenig Werbung für meinen Arbeitgeber ist.

App Wachstum im Windows Phone Marketplace

Februar 26th, 2012 | Posted by Mathias in Android | Apps | Mobilfunk | News - (Kommentare deaktiviert für App Wachstum im Windows Phone Marketplace)

Der Android Market glänzt mit inzwischen weit über fünfhundertausend Apps, ähnliches gilt für den AppStore im Apple Lager. Das einzige noch interessante Betriebssystem, von dem ich seit einigen Monaten stetige Wachstumszahlen lese ist Windows Phone 7.

All About Windows Phone berichtet nun, dass fast im Monatszyklus jeweils zehntausend neue Apps im Marketplace zu finden sind. Inzwischen wurde die Marke 70.000 überschritten.

Interessant sind auch die weiteren Angaben zur Verteilung von kostenfreien und kostenpflichtigen Apps. Wenn man sich die Apps im Marketplace ein wenig ansieht, dann stellt man recht schnell fest, dass sich dort viele Bekannte Apps wiederfinden, die auch im iOs und Android Umfeld bereits bestens bekannt sind. So verteilen sich die vorhandenen Apps in die verschiedensten Content-Kategorien.

Für Windows Phone und auch für Nokia, die nunmehr als größter Windows Phone 7 Hersteller – wen wunderts – agieren, dürfte das ein höchst angenehme Entwicklung sein.

Via / Bildquelle: All About Windows Phone

Bei AndroidPit gerade gelesen: Und wieder: Trojaner im Market entdeckt. Symantec habe einige Apps im Android Market entdeckt, die mit dem Apperhand.SDK (aka Counterclank) infiziert seien. Diese Apps sind betroffen:

  • iApps7 Inc | Counter Elite Force
  • iApps7 Inc | Counter Strike Ground Force
  • iApps7 Inc | CounterStrike Hit Enemy
  • iApps7 Inc | Heart Live Wallpaper
  • iApps7 Inc | Hit Counter Terrorist
  • iApps7 Inc | Stripper Touch girl
  • Ogre Games | Balloon Game
  • Ogre Games | Deal & Be Millionaire
  • Ogre Games | Wild Man
  • redmicapps | Pretty women lingerie puzzle
  • redmicapps | Sexy Girls Photo Game
  • redmicapps | Sexy Girls Puzzle
  • redmicapps | Sexy Women Puzzle

Meiner Meinung nach gehen da wieder einmal die Pferde mit den Leuten durch. Bei AndroidPit wird dann noch der nette Spruch von Steve Jobs mit dem „Vorfall“ in Verbindung gebracht –  Android is for Porn – nur weil einige Titel der betroffenen Apps amouröse Namen tragen. Das ist ganz schlechter Stil!

Zum einen kann man nicht oft genug sagen, dass sich der Nutzer vor der Installation bitte unbedingt zunächst die von der neuen App geforderten Rechte (Berechtigungen ansehen) einmal anschaut. Wem diese Rechte nicht umgewöhnlich vorkommen und dann trotzdem installiert, ist selbst Schuld. Aber auch dann ist das im Falle dieser genannten Apps noch kein Beinbruch.

Die Apps sind weit weniger Trojaner und Malware, als uns Symantec, Computerworld und Heise hier glauben machen wollen. AndroidPit betet das effekt-erheischend einfach nach. Leider. Da hätte ich deutlich mehr erwartet.

Lookout hat hier eine andere, viel differenzierte und meines Erachtens auch richtigere  Sichtweise. Die Apps wurden von Symantec als Malware eingestuft. Aber sie sind es nicht wirklich. Lookout dazu:

Malware is defined as software that is designed to engage in malicious behavior on a device. Malware can also be used to steal personal information from a mobile device that could result in identity theft or financial fraud.

Was macht das Apperhand SDK?

Apperhand doesn’t appear to be malicious, and at this point in our investigation, this is an aggressive form of an ad network – not malware.

Warum?

Apperhand installiert eine Such-App auf dem Startscreen des Handys, ändert die Startseite des internen Browsers auf den gleichen Suchdienst, liest die IMEI aus, um Push-Werbung auf das Handy zu senden und noch einiges mehr, was aber alles immer mit dem Werbe-Netzwerk dahinter zu tun hat. Das ist irgendwie nicht das, was Malware macht. In diesem Fall sollte man wohl eher von Adware sprechen. Wikipedia hat da eine gute Klassifizierung von Schadprogrammen

Was macht Apperhand hier genau:

  • It is capable of identifying the user uniquely by their IMEI, for instance, but unlike some networks this SDK forward-hashes the IMEI before sending to its server. They’re identifying your device, but they are obfuscating the raw data.
  • The SDK has the capability to deliver “Push Notification” ads to the user. We’re not huge fans of push notifications, but we also don’t consider push notification advertising to be malware.
  • The SDK drops a search icon onto the desktop. Again, we consider bad form, though we don’t consider this a smoking gun for malware provided the content that is delivered is safe.  In this case, it is simply a link to a search engine.
  • The SDK also has the capability to push bookmarks to the browser.  In our opinion, this is crosses a line; although we do not believe this is cause to classify the SDK as malware.
Das wir es hier nur mit Adware zu tun haben, wird letztlich dadurch unterstrichen, dass sich die Apps ohne weiteres vollends deinstallieren lassen, ohne dass „bösartige“ Reste zurückbleiben.

Fazit:

Viel Wind um nichts. Der Nutzer sollte immer mit wachem Köpfchen bei der Installation von Apps vorgehen und einen intensiven Blick auf die Rechtefreigaben haben. Kommt einem da etwas spanisch vor, Finger weg!
Nicht alles, was als Trojaner „einsortiert“ wird, ist auch ein Trojaner. Auch hier sollte man nicht alles unreflektiert glauben, was geschrieben wird.

Wer dennoch Sorge hat, sich etwas einzufangen, kann sich eine Security Suite installieren. Absoluten Schutz bieten diese jedoch auch nicht. Sie bieten jedoch teilweise weitere interessante Feature, wie Lookout, dass ich seit einiger Zeit intensiv teste.