Über Lookout habe ich vor einiger Zeit schon einmal geschrieben. Damals ging es um Jon Barrow, der sein Handy in einem Taxi am Flughafen in San Diego verloren hatte. In dem Beitrag Rette Dein Android Handy mit Plan B schrieb ich über die Android Software Plan B von Lookout Security. Plan B lässt sich über den Android Market im Web nachträglich auf das Handy installieren. So kann das Handy über die Software dann lokalisiert werden, sofern es eingeschaltet ist.

Hier soll es aber nicht um Plan B gehen, sondern um die kostenloses Variante der Lookout Mobile Security Suite

 

Die Lookout Security & Antivirus Suite gilt zur Zeit als die Nummer 1 unter den Sicherheitslösungen für Android. Bestätigen kann ich dies nicht. Nicht, weil es nicht vielleicht sogar so wäre, sondern, weil ich einfach noch genügend andere Security Lösung für Android getestet habe. Neben Mc Affee, Norton und Kasperky gefällt mir Lookout bisher einfach am Besten, da es sich gut integriert und, im Hintergrund still seine Arbeit.

Neben der bereits bekannten Lokalisierung von Plan B, die hier natürlich ebenfalls integriert ist, wird jede neue App, die der Nutzer sich installiert, bereits während der Installation überprüft, je nach Einstellung wird das gesamte Handy regelmäßig im Hintergrund gescannt und zusätzlich besteht die Möglichkeit per Backup die Kontakte bei Lookout im eigenen Account, der extra aktiviert werden kann, zu sichern. Dies ist bereits in der kostenfreien Version der Software möglich.

Wer bereit ist entweder 2,49€ im Monat, oder 24,95€ im Jahr zu berappen, der bekommt noch einige Optionen mehr.  Dazu gehört neben Safe Browsing, der automatische Schutz vor Malware- und Phishing-Seiten, das Locken, des Handys bei Verlust, das Wipen (Löschen) aller Geräte-Daten bei Verlust, verbesserter Support, erweiterte Backup-Optionen um Bilder und Call-Daten, sowie die Übertragung der Backups auf ein neues Telefon.

Ehrlich gesagt war ich lange der Meinung, dass eine Sicherheitslösung auf dem Handy, wie man sie von dem PC kennt, überflüssig ist. Zum Teil ist das auch heute noch so. Wer ein Auge darauf hat, von wo her er Apps installiert, genau hinsieht, welche Rechte die installierten Apps einfordern und nicht jede x-beliebige kostenlose App herunterlädt, dürfte vor Spam und Malware weitestgehend sicher sein. Wer jedoch unterschiedliche Quellen nutzt, für den könnte der regelmäßige Scan ein deutlicher Vorteil sein. Hinzukommt, dass die Suiten weitere Optionen bieten, wie das Wipen, Locken, die Ortung oder regelmäßige automatisierte Backups.

Wer nun meint, das sei alles Humbug und mobile Security sei überflüssig, dem möchte ich deutlich widersprechen. Gerade erst im Dezember machte das Thema RuFraud die Runde. Hierbei handelte es sich um Fraud, also Missbrauch, der über Android Apps lief. Es gab etwa 20 bis 25 Apps, die dem Nutzer eine jeweils kostenlose Version einer bekannten App vorgaukelten. Nutzer die diese Apps installierten fingen sich Malware ein, die ohne weiteres Zutun im Hintergrund unbemerkt SMS an Premium Nummern aussendeten.

Betroffenen waren Kunden in Europa, auch Deutschland, Russland und einige andere Länder. Die USA waren hier nicht betroffen. Lookout erkennt solche Apps sehr frühzeitig, zumindest war es im konkreten Fall so. Wie hoch der Schaden ist/war und wie viele Kunden betroffen sind  ist ebenfalls noch unklar. Inzwischen wurden jedoch die Apps vom Market genommen, so dass zumindest hier kein weiterer Schaden enstehen kann. Da die betroffenen Premium-SMS-Kurzwahlen bekannt sind, lässt sich auch hier noch etwas tun.

Insofern haben Security Lösungen inzwischen auf heutigen Smartphones und auch auf Tablets schon einen Sinn. Probiert es einfach einmal aus, spielt ein wenig mit der Ortung herum und testet die Backup Funktionen. Mir gefällt Lookout sehr gut.

Ein Hinweis für die iPhone und iPad Nutzer: Lookout Mobile Security gibt es im Übrigen auch für Apple iOS

WordPress Bloggen

Dezember 11th, 2008 | Posted by Mathias in Blogging | Computer | News | Wordpress - (5 Comments)
Wordpress Fake Seite verteilt Backdoor

Wordpress 2.7 erschienen

Heute Nacht ist die neue WordPress Version erschienen, die eine Vielzahl von Neuerungen und Änderungen ausweist. Ich will diese an dieser Stelle gar nicht aufnehmen, denn der ein oder andere ist vermutlich sowieso genervt, weil jeder WordPress-Nutzer in epischer Breite ausrollt, wie toll und umfangreich das System doch ist und die Neuerungen im Detail beschreibt. Das lasse ich hier einfach mal weg.

Dennoch muß ich auch ein wenig „WordPress Bloggen“: Wann stellt ihr um? Lohnt sich der Umstieg schon jetzt? Wollt ihr überhaupt umstellen, oder wechselt ihr gar gleich ganz das Blogsystem?

Fragen über Fragen…  Doch egal was ihr tut, eines ist immens wichtig: Backup, Backup, Backup! Dazu empfehle ich das Plugin WP-DB-Manager. Das Plugin steuert die Backups fröhlich allein im Hintergrund und sendet diese zudem automatisiert an die eigene Mail-Adresse oder legt sie auf dem Server ab. Ferner hat das Plugin 2 nicht zu unterschätzende Feature:

  • Optimierung der WordPress Datenbank
  • Reparatur der WordPress Datenbank

Die Optimierung dient der Beschleunigung, die Reparatur hilft bei Fehlern. Aber auch hier gilt: Erst ein Backup anlegen, dann optimieren oder reparieren.

via: WordPress Deutschland Blog

30 Min. für WordPress Update

Januar 18th, 2008 | Posted by Mathias in Blogging | Web - (2 Comments)

Nachdem Frank Helmschrott von seinen Umbauten gesprochen hatte hat er nun eine kurze Anleitung für ein Update auf WordPress 2.3.2 veröffentlicht.

Frühere Updates habe ich hier immer meist direkt durchgeführt. Nachdem jedoch einzelne Plugins mit WP 2.3 nicht mehr funktionieren sollten, habe ich erstmal eine Zeit ausgesetzt. Solangsam war es nun aber an der Zeit umzubauen.

Die meisten Plugins waren bei mir auf dem neuesten Stand. Ein Backup ist ebenso schnell gemacht, wenn man das Plugin „WordPress Database Backup“ und Filezilla benutzt. Der Rest ist simple, wie in Franks Anleitung beschrieben. Bei mir mußte ich lediglich etwas mehr Fingerspitzengefühl auf das Umstellen zu „Simple Tags“ legen. Hier mußte ich mir raussuchen, wie man die Tagwolke hinbiegt. Ging aber über die Anleitung des Plugins auch relativ einfach. Schließlich war das Update nach 30 Minuten durch und soweit ich das nach diversen Tests sehe, läuft alles totally rund!

Sollte Euch etwas auffallen, sagt mir bitte kurz Bescheid.

Wie hält man Daten auch auf mobilen Geräten synchron?

Januar 13th, 2008 | Posted by Mathias in Computer | Netzwerk - (Kommentare deaktiviert für Wie hält man Daten auch auf mobilen Geräten synchron?)

Im Dezeber hatte ich um Tipps gebeten, wie man seine Musiksammlung verwalten kann. Es ging mir dabei darum, die Daten sowohl auf dem PC, als auch auf dem Laptop und einer mobilen Festplatte synchron zu halten. An sich ist es dabei vollkommen egal, ob es Musik, Fotos, Dokumente oder sonstige Dateien sind. Wesentlich ist die Synchronität der Daten, um so einen möglichst gleichen Stand auf allen Geräten zu haben.

Inzwischen habe ich ein gutes Freeware-Tool gefunden, daß mir bei dieser Aufgabe hilft. „Allway Sync“ zeigt sich dieser Aufgabe gewachsen.

Allway Sync

Allway Sync 

„Allway Sync“ besticht meiner Meinung nach durch seine Einfachheit und auch dadurch, daß man Jobs einrichten kann, die bei bestehender Verbindung zum jeweilgenGerät automatisch abgearbeitet werden. Die zu synchronisierenden Ordner können einfach über einen „Durchsuchen-Button“ über ein Dateifenster ausgewählt werden. Man muß dazu einmal den Quell- sowei den Zielordner auswählen. Das Tool analysiert daraufhin die beiden Ordner, zeigt unterschiede auf und nach einm Klick auf „Synchronisieren“ fängt das Tool an die einzelnen Daten hin- und herzuschieben.

Das Anlegen von einzelnen Jobs geht ebenso simpel von der Hand. Ist ein Job vorhanden, genügt ein Klick auf den Job und den Start-Button.

Für meine Zwekce reicht „Allway Sync“ momentan völlig aus. Ein wesentliches Feature ist noch anzumerken: Es können auch via Netzwerk Dateien Synchronisert werden. Dies lässt Spielraum für Backupplatten im Netz oder auch für Netzwerkplatten (NAS-Systeme). Aber auch  das Synchronisieren von Daten auf einen USB-Stick ist selbstverständlich machbar.

 

Blog Backup 2

Mai 10th, 2007 | Posted by Mathias in Blogging | Wordpress - (Kommentare deaktiviert für Blog Backup 2)

Neulich berichtete ich über ide Installation des Backup-Plugins. Ich habe an sich schon gar nicht mehr daran gedacht. Aber eben habe ich meine Mails gecheckt und da war sie. Die erste Mail vom Backup-Plugin mit den gesicherten Daten. Alles fein säuberlich zusammengepackt in einem File mit der Endung „.gz“. Die Endung „.gz“ steht für gzip-Dateien, Infos siehe Wikipedia. Sollte wohl mit jedem Zip-Programm zu entpacken sein.

Cool daran ist, daß die Mail in meinen GMAIL-Account läuft, dort automatisch „gelabeled“ wird und man so nicht nur schnell an die aktuellste Version herankommt, sondern bei der Menge Speicher im Account es so bald auch nicht zum Problem werden wird. Zur Zeit habe ich da fast 3GB freien Speicher!

😎