E-Mail Tag Archive

  • Die Geschichte von HTC, Touch, dem iPAQ und UMTS

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    Wer sich schon immer mal gefragt hat, wo der Smartphone-Hersteller HTC eigentlich her kommt und wie sie so schnell zu einem der führenden Smartphone-Hersteller werden konnten, der sollte sich mal das folgende Video ansehen.

     

     

    Ein spannendes Detail am Rande dürfte sein, dass HTC seit dem Jahre 2000 die Compaq  iPAQ gebaut hat. Einige dieser PDAs habe ich damals selbst rege genutzt. Besonders die „Sleeves“, die man als Erweiterung aufstecken konnte und den iPAQ so mit CF-Slots, PCMCIA-Karten für WLAN und UMTS und vielem mehr erweitern konnte, waren spannend. Denn so hatten wir damals ein Device mit dem man unterwegs ganz passable Mails lesen konnte. Und dies, obwohl die damalige Windows Mobile Variante auf dem Gerät echt Pain in the Ass war. Bis man sich mit den Einstellungen auf dem Gerät angefreundet hatte und alles so eingestellt hatte, wie man es haben wollte, vergingen Tage. Allein per Infrarot über das Handy eine Verbindung per GPRS aufzubauen. Gruselig. Kein Vergleich zu heute! Dennoch war es ein cooles Gadget.

    Tja, damals- 2000/2001… Da haben wir noch an einem eigenen UMTS-Netz gearbeitet…

     

     

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  • Serie60: Top 5 Handy-Programme

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    Seit einem wirklich gut gelungenen MMS-Showcase auf der CeBIT 2002 mit dem damals besten Nokia Handy,dem Nokia 7650, bin ich begeisterter Serie60-Nutzer und -Fan. S60 hat als Symbian OS bzw. Handy-Betriebssystem inwzischen bereits eine lange Lebenszeit hinter sich. Diese scheint auch für die Zukunft, gerade durch die Unterstützung Nokias, die ja jetzt in diesen Bereich investiert haben, langfristig gesichert zu sein.

    Eine Vielzahlvon S60-Applikationen sind schon auf meinen Handys installiert gewesen. Egal, ob sinnloses Zeugs, Spaßapplikationen oder Ernsthaftes. Das reiht sich durch von Spielen, Fotoapplikationen bis zu Office-Anwendungen und E-Mail-Programmen. Inzwischen hat sich jedoch herauskristalisiert, dass einige Anwendungen besonders wichtig sind. Nicht nur weil sie oft genutzt werden, sondern weil sie das Leben  und die Kommunikation doch erheblich vereinfachen. Aus diesem Grund und weil die Frage im Mobilfunk-FAQ Forum aufkam, stelle ich hier einmal meine Top5-Serie60 Programme vor

    1. Mail for Exchange:

    "Mail for Exchange" auf S60
    "Mail for Exchange" auf S60

    Mobile Mail wird im Berufsleben, aber auch privat immer wichtiger. MfE ist eine echte Hilfe im beruflichen Alltag, vor allem dann, wenn das Unternehmen sich eh für einen MS Exchange-System entschieden hat. Das Zusammenspiel der Handy-Applikation mit dem zentralen Server funktioniert reibungslos. Wünschenswert allerdings wäre, wenn man gelesene E-Mails gleich direkt auf dem Handy auch in die auf dem Server angelegten Themen- oder Projektordner verschieben könnte. Dies ist zur Zeit leider noch nicht möglich. So muß man später am Laptop oder PC noch einmal E-Mail-DJ spielen. Dennoch ist mobile E-Mail ein Applikation auf die ich nicht mehr verzichten möchten, denn gerade, wenn man nicht oft am Büroplatz sitzt, sondern sich stattdessen in Meetings befindet oder in anderen Abteilungen an Projekten arbeitet, kann so schnell eine kurze Mail verschickt oder empfangen werden. Dabei ist vor allem der Zugriff auf das Firmenadressbuch eine große Hilfe. Hier lassen sich zudem wichtige Telefonnummern kurz nachschlagen.

    2. Navigon:

    Navigon Start screen
    Navigon Start screen

    Nicht minder wichtig ist Navigon, aktuell in der Version Navigon mobile Navigator 7. Navigon kennen sicherlich viele Leser als Navigationslösung im PKW, Die mobilen Geräte für die Winschutzscheibe. Hier wird Navigon jedoch ebenfalls auf dem Serie60 Betriebssystem eingesetzt. Navigon an sich ist eine der besten, wenn nicht die beste Navi-Lösung. Schlägt m.E. TomTom um Längen! Auf dem Handy ist die Software geradezu genial, vor allem weil man es einfach immer dabei hat. Vor Fahrtantritt ist das Ziel relativ schnell eingegeben. Die Steuerung ist schnell und simpel. Im Auto wird die Software gestartet, ist GPS erkannt kann es auch schon losgehen. Navigon führt auf direktem Weg zum Ziel, ganz so wie es sein soll. Die Ansagen kommen zügig und präzise, so dass man als Fahrer, auch wenn man mal ein wenig schneller unterwegs ist, genügend Zeit hat, den vorgeschrieben Weg einzuschlagen.

    3. Opera-Mobile:

    Opera Mobile für S60
    Opera Mobile für S60

    Opera-Mobile ist ein schneller flexibler mobiler Webbrowser dessen Vorzüge erst während der Nutzung so richtig deutlich werden. Favoriten lassen sich per Klick ablegen und zudem mit dem anzulegenden Profil auf dem  Webserver synchronisieren. Bilder kann man automatisch anpassen lassen, so dass sich die mobile Surfgeschwindigkeit noch erhöht. Per Tastaurkürzel, welche es natürlich zu lernen gilt oder man auch selbst an seine Bedürfnisse anpassen kann, erreicht man zudem schnell die gewünschten Funktionen. So macht mobiles Browsen erst richtig Spaß! Viel mehr läßt sich zu Opera Mobile weiter gar nicht sagen. Man sollte den Browser am Besten einmal eine Zeit lang ausprobieren und sich an den Browser gewöhnen. Man will ihn nicht mehr missen.

    4. Twibble:

    Twibble- der mobile TwitterClient
    Twibble- der mobile TwitterClient

    Über Twibble wurde schon viel berichtet. Twibble ist ein Client für den beliebten Microblogging-Dienst Twitter, den es neben einer Desktop-Version auch als mobile Variante gibt. Den Tipp zu Twibble bekam ich via Tweet, einer Twitter-Nachricht, einst von Nico Lumma und ich muß sagen er hat sich ausgezahlt. Twibble hat in der Zwischenzeit bereits einige Updates erfahren. Nicht nur Funktionalitäten, sondern auch Usability Upgrades sind hinzugekommen. Aus der Applikation lassen sich so z.B. verlinkte Seiten direkt im Webbrowser aufrufen, Direktnachrichten, ReTweets und @Replies sind keine Hürde mehr mit Twibble. Wer einen schnellen Überblick zu seinen eigenen @Replies oder Direktnachrichten haben möchte, stellt kurz auf  „Filtered-View“ um. Die Aktualisierung der Daten erfolgt im Takt nach Wunsch, da man auch hier eigene Zeitintervalle hinterlegen kann. Aber Achtung die Twitter-API macht derzeit nach 100 Abrufen pro Stunde zu. Wer Twittert und auch mobil zur Community Kontakt halten möchte, sollte sich Twibble ansehen.

    5. Nimbuzz:

    Nimbuzz - Mobile IM
    Nimbuzz - Mobile IM

    Über Instant Messaging muss ich sicher nicht viel erzählen. Es gibt eine Vielzahl von Diensten und Systemen und vermutlich sind alle Bekannten, Freunde, Geschäftspartner (wenn diese überhaupt IM nutzen) auf diese Systeme gut verteilt. Glücklicherweise gibt es sowohl für den Desktop als auch für das Handy Applikationen, die die meisten IM-Dienste vereinen. Für das S60-Handy habe ich mir zuletzt Nimbuzz angesehen. Nimbuzz ist sehr flexibel und intuitiv zu bedienen. Vorteil an Nimbuzz ist, dass man auch mal eben ein Skype- oder SIP-Gespräch führen kann. Alerdings ist dazu die Verbindung zu wechseln. Via UMTS ist letzteres nicht möglich, dazumuß manden WLAN-Hotspot nutzen.

    Es gibt sicher noch andere mobile IM-Clients, die ebenso gut sind. Nimbuzz gefällt mir persönlich aber vor allem aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit und Benutzerführung. Als Alternative käme als IM-Client auch noch fring in Frage.

    Dies ist nun meine TOP5 der Serie60 Handyprogramme. Es gibt für jedes Programm weitere Alternativen, aber auch z.T. andere Anwendungsfälle. Welche Programme habt ihr installiert? Welche Applikationen sind euch wichtig? Helfen Euch die genannten Programme für eure Zwecke weiter?

  • Alternativen zur Kommentarverfolgung mit Subscribe-to-Comments

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    Really, REALLY BIG RSS feed buttonCreative Commons License photo credit: photopia / HiMY SYeD
    Alternativen zu Beitrags-Kommentar-Verfolgung

    Wie bereits im vorigen Beitrag erwähnt, wurde Jan Tißler vom Upload Magazin abgemahnt. Damit man nun nicht auch in die Abmahnfalle tappt, sollte man tunlichst das betroffene Plugin „Subscribe-to-Comments„.

    Wie kann man weiterhin Kommentare verfolgen?

    Die Frage die sich nun stellt ist, wie man weiterhin Kommentare in anderen Blogs verfolgen soll? Kommentare sind das Salz in der Suppe der Blogs. Ohne Kommentare gibt es keine Interaktion und keine Vernetzung. Wenn ich irgendwo kommentiere, muß ich mich schon selbst daran erinnern, wo und ob ich kommentiert habe, um dann später manuel nachzusehen, ob schon jemand geantwortet hat. Das jedoch ist keine gute Lösung. Der Mensch ist faul und vergesslich – meistens, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Inzwischen habe ich einige Alternativen entdeckt bzw.an Ihnen mitgewirkt, so man das denn sagen kann (zählen auch dumme Fragen?) Zum einen kann man auch Kommentare per RSS-Feed verfolgen. Diese Idee hatten Steffen Voß und Simion Columbus aufgebracht. Daraufhin habe ich ein wenig gegoogelt und um WordPress-Forum gefragt. Ausserdem gab es einen Hinweis im WordPress-Magazin, wie man den Feed eines Beitrages verfolgen kann. Soweit die Bordmittel von WordPress. Ich bin mir sicher es gibt auch für andere Blog-Systeme analoge Lösungen, denn auch dort gibt es die latente Gefahr einer Abmahnung.

    Weitere Alternativen:

    Heike Scholz von mobile Zeitgeist setzt den CommentMailer ein. Obwohl das Plugin eigentlich die perfekte Lösung wäre, da es dem Kommentator erlaubt sich für Kommentar-Updates zu registrieren, dies per Mail-Bestätigung abfragt und sogar bei einem Update in der Mail eine Möglichkeit zum Abbestellen weitere Updates bietet, ist es wohl nicht zu empfehlen. Es enthält demnach ein paar Sicherheitslücken.

    Weitere Möglichkeiten wäre dann noch die Inanspruchnahme von disqus und Cocomment. Diese beiden Dienste kann man jeweils in sein Blog einbinden. Ist der Kommentierende im System angemeldet kann er die Kommentare jeweils dort verfolgen. Bei disqus bin ich zwar angemeldet nutze es jedoch nicht. Bei beiden habe ich noch nicht verstanden was passiert, wenn ein Blog die Dienste nicht einsetzt und ich kommentiere. Werden ich dann trotzdem informiert? Sollte doch wohl irgendwie machbar sein, ansonsten ist das ja wenig sinnvoll.

  • Abmahnung aufgrund von Kommentarbenachrichtigungs-Plugin im Blog

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    Justitia in FrankfurtCreative Commons License photo credit: chaouki
    Justitia mahnt wegen Subscribe to Comments Plug-In ab

    Eben lese ich von der Abmahnung, die Jan Tißler vom Upload Magazin bekommen hat, weil er wie vermutlich die meisten Blogger unter WordPress, das Plug-In „Subscribe-to-Comments“ einsetzt. Anrüchig in den Augen der Jurisdiktion ist hier, dass Jan´s Blog durch die Werbung gewerblichen Charakter hat und sofern jemand mutwillig die E-Mail-Adresse eines Dritten ohne dessen Wissen einträgt, die Mail an diesen Dritten als Spam ausgelegt werden könnte.

    Was soll ich sagen? Auch ich habe das Plugin nun schweren Herzens deaktiviert. Dies ist jedoch in meinem Augen ein riesen Problem und ein Schlag ins Gesicht für alle Blogger, denn wie sollen kommentierende Leser nun von Antworten auf ihre Kommentare erfahren? Die Kommentarfunktion bekäme in meinen Augen somit wesentlich weniger Aufmerksamkeit und als die eigentlich wichtigste Komponente im Blog wird sie fast überflüssig.

    Doch gibt es nicht ein paar Alternativen? Was ist mit Cocoment und diqus? Wären Sie ein sinnvoller Ersatz? Wenn ich als Blogger eines der beiden Systeme einbinde (fraglich ist auf welchess sich die Masse einschießt) ist das dann unantastbar? Der Nutzer hat sich doch beim System angemeldet (mit Double-Opt-In?) und somit seine Bestätigung abgegeben, dass er die „Mails“ mit den Antworten auf Kommentare vom Blog erhalten will.

    Wer hat darauf ein paar Antworten für mich? Dienen die Dienste als Ersatz und haben sie vor dem Gesetz Bestand? Welches System ist stärker frequentiert und hat sich durchgesetzt?

    via: Upload-Magazin, Michael Schmidt

    Update:

    Robert Basic hat möglicherweise eine Plug-In Alternative gefunden.

  • Sag mir wie Du mailst und ich sag Dir wer du bist

    In der heutigen Zeit werden wir überall, nicht nur im Berufsleben, aber vor allem dort, mit einer Vielzahl vom E-Mails konfrontiert. Normalerweise, bzw. im Überwiegenden stellt dies keine große Herausforderung dar. Herausforderung ist manchmal dann schon eher die Flut der Nachrichten, die es zu lesen und zu beantworten gilt.  Oftmals fallen zudem aus den meisten E-Mails auch noch einige Arbeitspakete heraus, die es vor beantworten der Mails zu bearbeiten gilt.

    Bei der täglichen E-Mail-Lektüre trifft der geneigte Leser auf die unterschiedlichsten Typen von E-Mail-Versendern. In einem Artikel der Wirtschaftswoche kann man eine Klassifizierung der einzelnen Typen nachlesen.  Eben dieser Artikel kursierte vor einigen Tagen bei uns im Unternehmen und so mancher Kollege fragte sich, zu welchem Typus er selbst denn  gehöre.

    Die Einleitung des Artikels jedoch vermittelt etwas noch viel Wesentlicheres als diese Klassifizierung:

     Man kann nicht nicht kommunizieren, behauptete der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick: Jedes Verhalten zweier Menschen, die sich gegenseitig wahrnehmen, sei bereits Kommunikation. Und jede Botschaft enthalte über die reine Sachinformation hinaus einen Hinweis darauf, wie der Sender emotional zum Empfänger steht. Mit Schweigen, Worten und Gesten verraten wir also eine Menge über uns und wie wir unsere Beziehung zum Gegenüber sehen.

    Kommunikation ist also nicht nur das, was A sagt und B versteht, sondern auch das was A  dem Gegenüber B unterschwellig mitteilt. Diese Erkenntnis ist nun nicht gerade neu. Im Deutschunterricht 7.oder 8. haben wir das diskutiert, wenn ich mich richtig erinnere. Man sollte sich jedoch ab und an einmal an die Nase fassen und dem emotionalen Impuls direkt auf eine E-Mail zu antworten, ersteinmal widerstehen. Dies hilft sicher auch ausserhalb der E-Mailkommunikation.

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