Twitter kündigt an in den kommenden Wochen ein neues Design-Release sukzessive allen Nutzern bereitzustellen. Das neue Design ist an sich ein Frontalangriff auf Desktop-Tools, wie Tweetdeck und Co. Das Design bindet einige Multimedia-Element, wie Youtube- und Vimeo-Videos, Flickr-Bilder, Twitpics  direkt im Live-Stream ein und zusätzlich wird auch noch related content angezeigt:

DirektTweetDesign

Das Video selbst wird erst ab etwa Minute eins so richtig spannend. Auf Mashable kann man sich noch detaillierter ansehen, welche Neuerungen kommen. Twitter hat sogar eigens die Seite Meet the new Twitter eingerichtet, die über die Neuerungen informiert. Das macht einen sehr schicken Eindruck. Ob es der Masse der Nutzer dann auch gefallen wird? warten wir es ab.

via: A Better TwitterTwitter gestaltet seine Seite neu

Das Dilemma der Twitter-Listen

November 1st, 2009 | Posted by Mathias in Kommunikation | Microblogging | SocialMedia | Twitter - (Kommentare deaktiviert für Das Dilemma der Twitter-Listen)

Vor ein paar Tagen hat Twitter nach und nach bei immer mehr Nutzern die Twitter-Listen freigeschaltet und schließlich den Zugang allen Nutzern aktiviert.

Twitter Listen

Wie Twitter-Listen im einzelnen funktionieren, erklärt das Blog Basic-Thinking. Wer´s lieber per Video erklärt bekommt, kann sich hier informieren.

http://www.youtube.com/watch?v=_schxfJrhkY

Das Anlegen von Listen geht noch recht einfach und schnell von der Hand, doch das Einfügen von Twitter-Nutzern in die neuen Listen emfpinde ich persönlich als zu kompliziert. Twitter muß dringend einmal an der Usability der Plattform arbeiten. Will ich zu einer Liste auch nur ein paar Leute zufügen, denen ich folge, muß ich entweder umständlich nach ihnen suchen, der ich muß meine „Following´s“ mühsam durchgehen und in 20er-Schritten Seite für Seite neu laden. Das nervt, weil es einfach zu lange dauert, wenn man vielen Menschen folgt.

Dabei empfinde ich es nicht als unsinnig vielen Twitterern zu folgen. Selbstverständlich kann man nicht alle Tweets lesen, wenn man einige hundert Personen in der Timeline hat und man ist auch nicht 24 Stunden nur auf Twitter Der Brizzly Baär im Twittergewandunterwegs, um am Ball zu bleiben. Es gibt viel Redundanz aber genügend Möglichkeiten Themen zu selektieren –  beispielsweise durch die Twitter-Suche oder externe Tools wie Tweetdeck –   oder mit den Followern zu kommunizieren.

Letztlich sind Twitter-Listen auch nicht neu. Friendfeed ermöglicht schon seit langem Gruppen anzulegen und so ist dies auch beim alternativen Twitter-Client Brizzly von Anfang an möglich. Bei Friendfeed hat man jedoch mit einer anderen Herausforderung zu kämpfen: Nicht jeder Twitter-Nutzer ist auch hier angemeldet.

Wie soll man nun also mit den Listen verfahren? Legt man sich selbst umständlich eigene Listen an, folgt man einfach Listen, die bereits verfügbar sind, selektiert man den Twitterstream mit externen Tools? Wie geht man damit um? Hier hilft nur Ausprobieren und den für sich besten Weg finden.

Wie sich die Twitter-Listen entwickeln werden ist sicher noch ungewiß, doch fest steht, dass das Listen-Feature selbst schon jetzt sehr beliebt ist. The Next Web schreibt, dass es schon gute 6,5 Millionen Twitter-Listen gibt und belegt dies mit einer Google-Suchergebnis-Seite.

Nutzt ihr die Listen, oder schwört ihr auf externe Tools? Wie behaltet ihr den Überlick?

Heute Nacht ist es wieder so weit: Es ist Super Bowl Zeit. American Football ist bei uns Deutschland nicht unbekannt. Es gibt eine eigenen Liga, die GFL, aber der Erfolg dieser hält sich doch stark in Grenzen. Umso größer und erfolgreicher hingegen ist Football im Ursprungsland, den Vereinigeten Staaten von Amerika.

Da ist es nicht weiter verwunderlich, wenn dieses Ereignis jedes Jahr weltweit an Aufsehen erregt. Dies liegt jedoch nicht zuletzt an der medialen Ausschlachtung des Events und den Vorkommnissen drumherum, wie beispielsweise dem Nipplegate. Der Super Bowl ist jedes Jahr ein amerikanisches Volksfest, welches seines Gleichen sucht. Vor ein paar Tagen bin ich über einen Artikel bei Text und Blog gestolpert, in dem berichtet wurde, dass man sich bereits jetzt vorab die Super Bowl Werbefilme aus der Werbepause ansehen kann.

Besonders hervorstechen hier die folgenden drei Filme:

Coca Cola Ad Super BowlsPepsi Ad - Super BowlPedigree Ad - Super Bowl

Coca-Cola „Avatar, Pepsi´s „I´m Good!“, und der Pedigree „Crazy Pets“

Auch das Rahmenprogramm im amerikanischen Fernsehen ist nicht zu verachten, zumal hier unter anderem auf NBC der DreamWorks-Animationsfilm „Monsters versus Aliens“ ausgestrahlt werden wird, wie man bei Heise lesen kann. Allerdings ist die Austrahlung des Films in 3D geplant. Alles andere wäre für diesen Anlaß wohl auch zu banal.

Eine weitere Überraschung für mich: Der SuperBowl ist auch auf Twitter zu finden. Die Status-Updates informieren über das aktuelle Geschehen rund um das Event. Wo sind die Partys, was machen die Fans und was läuft sonst gerade. So zieht man auch die Web2.0 Junkies in den Bann des Bowls. Der Twitter-Kanal in Kombination mit dem Live-Stream zum Super Bowl im Web ist genau der Richtige Weg zur Begeisterung der Menschen.

Ob die Fußball-Bundesliga, die Formel 1 und auch andere Sport-Events in Zukunft diesen Ball aufnehmen und ein ähnliches „Tam-Tam“ bei entscheidenden Events auch im Web2.0 veranstallten? Warten wir es ab.

Update: Das Ergebnis steht fest: Die besten Werbespots vom „Super Bowl“

Microblogging war  bereits in 2008 in aller Munde und es wird sich auch als Top-Thema durch das Jahr 2009 ziehen, wie es scheint. Grund dafür ist Twingly.

Twingly startet übergreifende Microblogging-Suchmaschine.

Die bekannte schwedische Blogsuchmaschine hat sich nunmehr an die Twitter API gehängt und macht damit alle Tweets der Twitter-PLattform durchsuchbar.

Twingly startet Twitter-Suche

Twingly startet Microblogging-Suche

Aber nicht nur das. Twingly durchsucht nicht nur Twitter. Das Novum dürfte sein, dass Twingly auch alle anderen verfügbaren Microblogging-Dienste durchsuchen kann. So werden neben Twitter auch identi.cajaiku und das im letzten Jahr geschlossene Pownce – um nur einige zu nennen, komplett durchsuchbar gemacht. Damit ist Twingly auf Schlag durchaus interessant.

Auch Nicole Simon lobt Twingly auf m140z.de dafür:

Auch wenn bei einem ersten Test die Suche auf Twitter unbefriedigend ausfiel – hier empfehle ich immer noch search.twitter.com – ist es die erste Suchmaschine über die anderen Microblogging-Dienste und erlaubt eine Einschränkung der Suchergebnisse auf diese.

Dem kann ich mich nur anschließen. Die twitter-eigene Suchfunktion bietet einige Feature, die Twingly noch fehlen. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, wann auch diese Feature folgen werden.

Kritsche Lücke

Einen Umstand, den ich jedoch sehr kritisch sehe, muß ich an dieser Stelle noch anbringen.  Angenommen ein Twitter-Nutzer hat sich bei einem Tweet verschrieben, oder ihm ist der Eintrag im Nachhinein unangenehm und passt nicht recht in sein Bild (z.B. aus Gründen der Onlinereputation), so kann der Nutzer seinen Tweet jederzeit auf Twitter löschen. Doch aufgepaßt: Die an Twitter angeschlossenen Dienste, wie z.B. Friendfeed und die Microblogging-Suchmaschinen haben die Tweets bereits erfaßt. Ein Hinweis zur Löschung wird seitens Twitter wohl nicht gesendet und es erfolgt seitens der Dienste scheinbar keine Abfrage, ob ein einmal indizierter Tweet gelöscht werden soll. Dies ist meiner Meinung nach schon als ziehmlich kritisch anzusehen. Einziger Ausweg ist die Funktion zum Schutz der eigenen Tweets auf Twitter zu nutzen. Nachteil daran ist, dass man jeden neuen Follower eingenhändig freischalten muß und zudem eine Hürde einbaut, vor der der vermeintlich zukünftige Follower oftmals zurückschreckt.

Auch Google erfasst Tweets. Selbst gelöschte Tweets findet man ebenfalls in Google indexiert. Es bedarf einer speziellen Suche via Google, um Tweets zu finden, aber letzlich sind die Tweets verfügbar.

Dieser Umstand könnte vielleicht einmal auf der MBC09 in Hamburg einmal diskutiert werden.

Nordblog I 2009

Januar 6th, 2009 | Posted by Mathias in einfach so - (1 Comments)
Nordblog, auch als Friendfeed-Raum

Nordblog, auch als Friendfeed-Raum

Eigentlich haben Micha und rowi bereits darauf hingewiesen, aber ich möchte das kommende Nordblog hier noch einmal aus 2 Gründen aufgreifen.

Als erstes soll all denen, die noch nicht bei rowi oder bei Micha davon gelesen haben, nahegebracht werden, doch auf das erste Nordblog in 2009 nach Flensburg zu kommen. Eingeladen sind nicht nur Blogger, sondern auch alle anderen Web2.0-Verrückten und Internet-Fans. So ein klein wenig Interesse an Social-Media, wie es so schön heißt, sollte man allerdings schon mitbringen.

Ort: Grisou in Flensburg, Termin: 10.01.2009 um 20:00 Uhr

Der zweite Punkt ist mir persönlich jedoch ebenso wichtig. Ebenfalls im letzten Jahr sind einige von uns auf Friendfeed gestoßen. Friendfeed kann alle Web-Aktivitäten eines Nutzer bündeln. Dazu gehören Blog-Einträge, Twitter-Nachrichten (Tweets), Bilder auf Flickr, Lieblingsvideos auf Youtube und viele andere Dienste mehr. Friendfeed kann aber noch mehr. Auf Friendfeed kann man Räume einrichten. Diese Räume bündeln bestimmte Aktivitäten zu einem Thema, oder dienen einer Gruppe zur Bündelung diverser Informationen aus den verschiedenen WEB2.0-Diensten. So gibt es unter anderem einen Raum „German“. Hier treffen sich viele Web2.0 Nutzer aus Deutschland. Logisch.

Da ich die Idee eines Austausches, einer Diskussion oder einfach nur Gequatsche zu verschiedenen Themen auf regionaler Ebene, ebenso wichtig finde, haben wir einen Raum „Nordblog“ eingerichtet. Nutzt diesen Raum doch einfach mit uns im Rahmen der Nordblog-Treffen, oder um euch auf regionaler Ebene mit Bloggern, Twitterern und anderen zu vernetzen und sie kennen zu lernen. Networking goes regional, sozusagen. Noch ist der Raum eher ungenutzt und leer, aber es ist an uns und Euch diesen Raum mit leben zu füllen. Friendfeed ist übrigens geradezu ein Hort vieler nationaler und internationaler Blogger und Web2.0-Nutzer. Schaut mal rein.

Gute Idee? Finde ich auch! Also: Los jetzt!