Flattr inside – oder blogst Du noch oder verdienst Du schon?

Juni 1st, 2010 | Posted by Mathias in einfach so - (Kommentare deaktiviert für Flattr inside – oder blogst Du noch oder verdienst Du schon?)

Flattr ist ein Dienst aus Schweden, der es Internetnutzern erlauben soll, Contentproduzenten spontan Geld zukommen zu lassen, wenn sie den Content gut finden. Die Idee ist, daß man sich ein Konto bei Flattr holt Geld einzahlt, zum Beispiel 10€ und jeden Monat weist man einen bestimmten Betrag davon einem Budget zu, das man an Autoren senden möchte, z.B. 2€.

Jedes Mal, wenn man einen Artikel ‚flattrt‘ merkt sich Flattr dies und teilt dann am Ende eins Zahlungszeitraumes das Budget in enstprechend viele Teile und zahlt jedem Autoren auf seinen Flattr-Account diesen Anteil. Ob sich dies lohnt, muß sich noch zeigen. Zu bedenken ist auch, dass Flattr für diese Dienstleistung jeweils 10% vom Monatsbudget einbehält.

Eingebaut habe ich Flattr, um zu sehen, wie sich der Dienst entwickelt, nicht um damit reich zu werden. Vermutlich wird es unter Bloggern eine große Umvertreilung geben und nur wenige werden wirklich davon profitieren. auf jeden Fall wird Flattr selbst profitieren, denn wenn man sich ansieht, wie viele Blogs den Button schon eingebaut haben, dürfte es doch ein ganz gutes Business für die Schweden werden.

Wer sich mit dem Dienst beschäftigen möchte, der kann zum einen auf Flattr selbst einiges erfahren, oder mal auf Rivva vorbeischauen. Dort gibt es eine Menge Beiträge zum Thema.

Wer noch keine Einladung zu Twitter bekommen hat, kann mich kontaktieren. Noch habe ich drei Invites.

P.S.: Für WordPress gibt es bereits ein entsprechendes Plug-In

mippin makes it mobile

mippin makes it mobile

Rowi und Micha haben es bereits getan. Andere sicher auch. Nur ich hatte bis heute mein Blog noch nicht via mippin „mobilisiert“. Ich hatte vorher immer das WP-Plugin WordPress Mobile Edition von Alex King im Einsatz. Dieses Plugin macht an sich nichts anderes als ein downscale der Seite auf Textbasis und fügt die Bilder als Thumbnail ein. Wer sich das mal ansehen möchte kann dies vom Handy aus gern mal machen. Dazu braucht man im Handybrowser lediglich den Link http://www.penzweb.de/blog aufrufen und kann die mobile Version sehen.

Das Plugin von Alex erkennt, dass man von einem mobilen Endgerät kommt und passt die Seite, wie oben beschrieben an. Damit das Plugin überhaupt erkennt, dass es sich um ein Mobile handelt ist Einiges im Code zu hinterlegen. Alex King hat dies im Plugin-Bereich beschrieben.

Mippin jedoch geht einen komplett anderen Weg. Mippin liest den RSS2.0-Feed einer Seite aus und passt diesen an das Handydisplay an. Zudem wird der Seite bei aufruf des Handys noch in Logo zugefügt, so man denn will, und die Farben der Styles sind anpasspar. Ebenso kann man wählen ob man eine Ansicht mit einzelnen Artikel untereinander haben möchte, oder ob man ein Schachbrett-Muster bevorzugt. So sieht dieses Blog auf einem Nokia E71 aus:

penzweb.de - mobilisiert mit mippin
Nokia E71: penzweb.de – mobilisiert mit mippin

Das Logo könnte ein wenig schöner aussehen, aber ich finde den Gesamteindruck sehr gut. Zu jedem Artikel wird das beigefügte Bild als Thumbnail ausgelesen und der Besucher kann via klick auf „Read“ entscheiden welchen Artikel er lesen möchte. Im direkten Vergleich dürfte mippin die Nase von haben, vor allem wenn man die Daten-Downloads auf dem Handy vergleicht. In der WordPress Mobile Edition wird immer er gesamte Text inkl. Bild der Seite geladen. mippin lädt nur das, was der Leser wirklich lesen will. Hier sollte ich vielleicht noch mal einen direkten Vergleich anstellen und die Daten protokollieren.

Auch für mippin kann man ein WordPress Plugin nutzen. Würde ich jedoch hier nicht empfehlen, denn dann muß das WP-Backend bei einem mobilen Zugriff arbeiten. Der Weg über den mippin-Account verschiebt dies auf deren Webserver, womit der eigene Webserver wohl deutlich entlastet wird.

Vorteil für das WordPress Mobile Edition Plugin ist, daß der Aufruf direkt über den regulären Blog-Link erfolgen kann. Der Aufruf von einer mit mippin mobiliserten Seite erfolgt unter http://www.mippin.com/penzweb. Das ist natürlich ein Nachteil für mippin und der Grund, warum ich zunächst beide Varianten parallel laufen lasse. Ich denke das ist die beste Lösung, denn einige Stamm-Leser werden sicher auf mippin wechseln, um das penzweb auzurufen und sich den Link im Handy speichern. Neue Leser, oder die, die mal schnell mit dem Handy nachgucken wollen, was unter penzweb zu finden ist, werden den regulären Web-Link aufrufen. Und was denkt ihr?

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TwitterIn der Blogosphäre wird derzeit wieder sehr viel über Twitter geschrieben und diskutiert, was vermutlich an der zur Zeit steigenden Nutzung des Dienstes zu liegen scheint. Relativ kurz nach Start des Dienstes hatte ich Twitter ein wenig degradiert. Was sich nun jedoch drastisch geändert hat.

Seit etwa 14 Tagen nutze ich Twitter recht häufig. Via Upload-Magazin bin ich nun auf eine Blogparade zu Twitter gestoßen. Hier versucht Yannick Eckl im Rahmen der Blogparade mit ein paar Fragen zu klären, warum Twitter hyped, wie es genutzt wird und was man so twittert. Ich nehme mich mal dieser Fragen an und versuche sie für mich zu beantworten.

Warum nutzt Du Twitter, wo liegt für Dich der Sinn?

Wenn man bedenkt, wie ich zu Twitter gekommen bin, siehe oben, dann kann man sich schon etwas wundern. Zunächst dachte ich ja, das es nur ein weiterer Web-SMS Dienst ist, der eh nur in den Staaten hypen kann, weil man da an sich zu dem Zeitpunkt mit SMS noch nicht viel am Hut hatte. In der Folge bin ich immer wieder auf Twitter gestoßen und auch am Ball geblieben. Irgendwas mußte da ja doch dran sein, wenn es auch hier greift. Als PM im mobile Messaging lohnt es sich ja zudem auf solche Entwicklungen ein Auge zu werfen.

Letzteres ist unter anderem auch ein Grund, warum ich twittere. Ich will wissen, was daraus wird, wie sich möglicherweise mein Verhalten ändert, was es mir bringt. Aber nicht zuletzt möchte ich natürlich auch mein Netzwerk erweitern, mit der Blogosphäre / „Twittosphäre“ uptodate bleiben und letzlich auch Spass haben.

Was twitterst Du? Eher private Sachen, News aus dem Web, oder ein Mix aus beidem?

Das ist inzwischen ein Mix aus vielen Dingen. Zum einen logischerweise eine kleine Portion Privates. Ab und an natürlich auch Hinweise auf mein eigenes Blog und den darin geposteten neuen Artikeln. Folglich auch News aus dem Web und vieles Weiteres, eben was gerade so getwittert werden kann…

Wie nutzt Du Twitter? Über Twitter.com direkt, oder über ein Plugin? Wenn ja, wo liegen die Vorteile des jeweiligen Tools?

Hier muß ich etwas ausholen. Zunächst twittert man ja vermutlich über seine eigene Home-Site bei Twitter. Für den EInstieg ist das auch gar nicht schlecht, da einem Nutzer hier die meisten wichtigen Funktionen zur Verfügung stehen, um sein Netzwerk zu erweitern, Antworten und Updates zu versenden. Dazu muß allerdings immer der Browser laufen, resp. ein eigener Tab im Browser.Twhirl

Durch einige Google recherchen findet man schnell ein paar Desktop-Tools, die den Browser obsolet machen. Nach einigen wenigen Tests, bin ich bei Twhirl gelandet. Twhirl bietet ein paar mächtige Funktionen, wie beispielsweise das Verkürzen (Snurl) von Links (140 Zeichen Limit bei Twitter), oder den Upload von Bildern via externer Twitter-Dienste. Sehr gelungen und damit das Beste, was ich bisher gefunden habe. Gibt es da Gegenstimmen? Eine Anmerkung: Voraussetzung für Twhirl ist Adboe Air.

Eine weitere sehr gelungen Möglichkeit zu Twittern ist Twitpic. Mit Twitpic kann man Bilder twittern. Dies erfolgt dann per E-Mail mit eigener PIN. Twitpic nutzt die Zugangsdaten von Twitter und legt die gesendeten Bilder in einem kleinen Fotoblog artigem Bereich ab.

twitpic - mobile tweeted PhotosDer Kracher ist jedoch, dass man mit Twitpic auch mobil Bilder twittern kann. Dazu macht man einfach ein Foto mit dem Handy, wenn möglich, weil das Foto zu Groß ist (mein N95 macht 5M-Pixel) kurz verkleinern und per Mail (GMail-Account auf dem Handy eingerichtet) zu Twitpic senden. Nach knapp 3 Minuten findet man dann den Eintrag bei Twitter. Die Betreffzeile der Mail ist der Twitter-Text.

Tweet per CellityDas ist aber noch nicht alles! Wer mobil per Software auf dem Handy Tweets senden möchte kann dies ebenfalls. Auf meinem Palm Treo 750v habe ich die Software Tweeter von Cellity getestet. Nicht schlecht, aber wenn man von den Destop-Features verwöhnt ist etwas mager und umständlich. Vielleicht macht man ja mahl ein paar Feature-Updates. Dennoch, es ermöglicht mobiles twittern und das ist doch schon mal gar nicht schlecht!

twibble - tweeting via Series 60Auf meinem Nokia N95 8GB habe ich nun Twibble laufen. Der Hinweis auf Twibble erfolgte aufgrund einer Anfrage via Twitter. Die kurze Frage: „ Jibbet auch einTwitter-Tool für Serie 60? Büdde!“ wurde fix beantwortet. Die Antwort – dankenswerter Weise – kam von Nico Lumma. Twibble, ließ sich fix installieren und läuft nun auf dem N95 8Gb, zur Zeit via WLAN. Achtung: Per GPRS kanns ohne Datenpaket ins Geld gehen.

Twibble Mobile bietet eine Vielzahl Features, die man am besten vor Ort nachliest. Würde sonst den Beitrag sprengen. Eine Funktion jedoch sei hier noch genannt. Es ist möglich über den im N95 integrierten GPS Chip, Positionsdaten mit zu senden, so man es denn will. Hab ich noch nicht probiert, werde ich bei Gelegenheit aber angehen.

Fazit:

Die Anwort auf die Frage aus dem Titel dieses Beitrages, habe ich bisher nicht parat. Fakt ist,twittern macht bis jetzt Spaß. Es ist zu Beginn sicher etwas müßig Kontakte und den Einstieg in die Twitter-Community zu finden. So ganz ist mir das auch noch nicht gelungen, aber ich bleibe am Ball. Denn zum einen ist es ungeheuer interessant zu erleben, was in dieser Community passiert, zum anderen ist es spannend zu sehen, wie viele Tools und Ideen um Twitter herum wachsen. Ich hätte das am Anfang nicht vermutet.

Fragen zu den Tools und zu Twitter beantworte ich gern. Just Follow oder kommentiere…

Die 5000 geknackt!

August 20th, 2007 | Posted by Mathias in Blogging | Regionales | Schleswig-Holstein - (1 Comments)

Ja na also!

Gerade habe ich vom Blogcounter eine Mail bekommen. Offensichtlich hat sich heute ein Besucher als 5.000ster Besucher bei mir umgesehen!

Ich denke, daß ist eine kleine Randnotiz wert! Daraufhin werde ich dann auch gleich mal ein Bierchen zu mir nehmen.

Rein rechnerisch sind das in den vergangenen Monaten also rund 416 Klicks im Monat. Das ist noch nicht unbedingt weltbewegend, aber als „Schaalbyer Blogger“ doch schon sehr schön.

Blogt hier in Schaalby überhaupt noch jemand ausser mir?

Update: Nachdem ich die 5000 Hits voll habe und mir zu Ohren gekommen ist, daß Blogcounter eher zu seltsamen Methoden (in der Vergangenheit) gegriffen hat, habe ich den Counter-Code hier nun entfernt. Was genau vorgefallenist oder noch vorfällt, kann ja jeder selbst googeln.

Getestet: WordPress-Mobile Plugin „Admob“

Mai 8th, 2007 | Posted by Mathias in Blogging | mobile Blogging | Werbung | Wordpress - (Kommentare deaktiviert für Getestet: WordPress-Mobile Plugin „Admob“)

Wie ich neulich versprochen, habe ich soeben das Plugin „Admob“ hier im „penzweb“ installiert und ausprobiert. Die Installation ist in der Tat mehr als simpel und wer schon einmal Plugins in WordPress eingebaut hat kann sich gelassen zurücklehnen.

Download des Plug-ins, lokal entpacken und danach in den Plug-In Ordner der WordPress-Installaition auf dem Web-Server hochladen (../Blogname/wp-content/plugins/). Anschließend im Backend unter „Plugins“ das neue Plug-in aktivieren. Nach dem Aufruf des neuen Tools unter „Optionen“ schaut das dann in etwa so aus:

 

 

Wordpress-Mobile mit Admob

Wer jetzt noch wissen will, wie es live und in Farbe auf einem Handy aussieht kann entweder einen „Handy-Browser-Emulator“ nutzen oder einen direkten Aufruf auf dem Handy starten (Achtung: Wer kein Datenpaket hat zahlt hier jetzt möglicherweise teure Datenpakete/-Minuten im teuren Call-by-Call-Tarif seines Anbieters).

Habe eben meine Web-Seite hier aufgerufen und darf feststellen, daß alles soweit funktioniert. Es sieht genaus so aus, wie auf der Admob-Seite in meinem Post von neulich (siehe oben) dargestellt. Standardisierte Farben und ein Standard Design, aber alles funktioniert.

Mir ist jedoch aufgefallen, daß der aktuellste Post/Beitrag nicht gleich der oberste auf der mobilen Seite ist. Wie das genau entsteht werde ich noch zu ergründen suchen.

Ein weitere Punkt ist die Werbung. Eine Anmeldung bei Admob habe ich noch nicht vorgenommen. Mal sehen, ob ich das noch tue, um es einfach einmal auszuprobieren. Auch darüber werde ich dann hier berichten. Zur Werbung auf einem Handy habe ich so meine Ansichten. Deshalb muß ich das noch eingehend überlegen.

Damit Ihr jedoch den weiteren Verlauf meines Tests nicht verpasst solltet Ihr jetzt oben rechts in der Sidebar meinen RSS-Feed abonieren…. *Zwinker*