Mobile Woche – 03/2014

Januar 19th, 2014 | Posted by Mathias in Android | Apple | Apps | Überwachung | Gadgets | GPS | Hund | iOS | mobile internet | mobile payment | smart home | smartphone - (Kommentare deaktiviert für Mobile Woche – 03/2014)

Immer wieder Sonntags sammle ich an dieser Stelle die Links aus meiner „Mobilen Woche” überwiegend mit Themen, News und Nachrichten, die irgendwie “mobile” sind, aber auch angrenzenden Themen wie Gadgets, Tools, Mobilfunk, Apps, Smarthome, Netzpolitik.

In dieser Woche gibt es eine neu Sucht, wir schauen uns einmal Windows Phone an, kommen in diesem Zusammenhang auf Nokia zu sprechen und auch auf Android, ein neues Smartphone-Konzept, schauen was Cisco und Linksys zur Backdoor sagen, besprechen Neues aus dem „Smarthome“,  tracken Haustiere mit USB nein GPS, kommen kurz auf Nest zu sprechen, ein RaspberyPi Tablet und runden App, äh ab mit einer Zahlung von Apple in Höhe von über 30 Mio Dollar.

Eine neue Sucht

Das Wochenende begann mit einer App, die in kürzester Zeit zu zweifelhaftem Ruhm gelangt. Klickt bloß nicht auf den Link in der Überschrift.

Windows Phone verliert in Deutschland Anteile

Als Nokia damals von Microsoft gekauft wurde, war ich ziemlich enttäuscht. Ich hatte gehofft, dass der beste Hardwarehersteller eine Allianz mit Android schließt. Während die Marktanteile nun für Windows Phone in Frankreich und Italien weiter aufwärts gehen, hält der Abwärtstrend in Deutschland an. Nokia jedoch scheint sich nun auch auf die gute Seite der Macht zu schlagen, zumindest gibt es Leaks, die darauf hinweisen. Nokia Normandy soll das neue Smartphone mit Android Kitkat sein.

nokia normandy android

 ZTE zeigt Konzept für modulares Smartphone

Ein neues Smartphone Konzept aus dem Hause ZTE bietet die Möglichkeit das eigene Handy nach Gusto aus Modulen selbst zu bauen. Klingt ganz stark nach Phonebloks.

 Jeder will einen R2D2 in der Wohnung

Keecker will genau hier ansetzen. Die futuristische Robo-Entwicklung für das Smarthome ist nicht etwa ein Putz- oder Staubsaug-Roboter. Der kleine R2D2 will vielmehr Entertainment-, Multimedia- und Überwachungs-Freund sein. Das inszeniert wirkende Video gibt einen ersten Eindruck.

Die Spezifikationen sind noch nicht klar und auch noch nicht veröffentlicht. Ob Keecker tatsächlich die Erwartungen erfüllen wird, bleibt abzuwarten. Zumindest wird es kein Schnäppchen.

Google erwirbt Smarthome Unternehmen Nest

Für allerhand Aufruhr und konspirativer und verschwörerischer Theorien sorgte die Google Übernahme vom Smarthome Unternehmen Nest. Bei Nest handelt es sich also um ein Unternehmen, das irgendwas mit Smarthome macht. Ganze zwei Produkte, die allerdings durchdacht und ordentlich designed sind, haben sie momentan im Portfolio. So gibt es einmal Nest Protect. Nest Protect warnt vor Rauch und CO, also Kohlenmonoxid. Weiterhin gibt es noch Nest Thermostat. Damit kann man, nachdem man das eigene Thermostat durch Nest ersetzt hat, bequem die Heizung steuern. Beide Produkte lassen sich via mobilem Internet, von überhall her ansprechen.

Einige Menschen sind ob der Tatsache, dass Google nun Nest übernommen hat schier ausgeflippt und haben sich in allerlei Wahnvorstellungen ergossen. Google würde nun vollends in den Privatraum eingreifen und die Gewohnheiten des Nutzers ausspionieren, um diese direkt der NSA zu übermitteln. Ganz ehrlich, denkt doch ersteinmal nach. Wie viele Menschen werden sich so ein Nest tatsächlich leisten können (200 Dollar+), wie viele Menschen haben eine Thermostat gesteuerte Heizung, wo Nest als Ersatz eingesetzt werden kann. Es ist ja nicht so, dass sich jeder mal schnell alle zwei Jahre eine neue Heizung ins Eigenheim bauen lässt. Schön hingegen fand ich den folgenden Tweet:

David Strauss - nest google+

Router-Backdoor: Cisco, Netgear und Linksys versprechen Schutz

Die beiden Router-Anbieter haben die Backdoor-Lücke nun mitlererweile zugegeben und versprechen sie zu schließen. Wie ihr testen könnt, ob ihr betroffen seid, hatte ich hier erwähnt.

Entlaufene Haustiere wiederfinden

Wenn Hund oder Katze entlaufen ist man nicht nur in großer Sorge, schließlich ist das geliebte Tier ja ein vollständiges Familienmitglied. Sicher hat hoffentlich ein jeder sein Tier bei Tasso registriert. Wenn nicht, unbedingt nachholen. Wer weiter gehen will, kann seinem Haustier auch einen alten USB Stick ans Halsband hängen. Auf dem Stick sollte dann zumindest eine Text-Datei enthalten sein, die die Kontaktdaten, den Namen des Tieres, mögliche Allergien und ggf. auch die Telefonnummer des Tierarztes enthalten. Ein zusätzliches Foto des Hundes oder/ und des/der Halter wäre sicher auch nicht falsch.

Alternativ kann man auch den Vierbeiner auch mit Trax per GPS aufspüren, allerdings geht das schon ganz schön ins Geld. Hier muss man zur Zeit mit rund 160€ für Hardware und Tracking rechnen.

Edles Selbstbau-Tablet mit Raspberry Pi

Für die Raspberry Pi Freunde unter uns gibt es eine findige Anleitung, wie man sich aus dem kleinen, günstigen Kleinstrechner ein schmuckes Tablett im Eigenbau zimmern kann. Das ganze wirkt etwas klobig, aber auch wenn es eine tolle Spielerei ist, wirkt das PiPad zusammen mit Headset, Maus und Tastatur doch schon recht anmutig. Wer hier nun seine bastlereischen Fähigkeiten erproben möchte, muss mit etwa 300€ Kosten. rechnen.

Apple zahlt Entschädigung

Der amerikanische iPhone und iPad Hersteller wird mindestens 32,5 Millionen US-Dollar (23,9 Millionen Euro) für unbeaufsichtigte In-App-App-Einkäufe auszahlen. Kinder hatten es allzu einfach über In-App-Käufe in Spiele-Apps Ausgaben zu tätigen, ohne, dass die Eltern davon wussten. Apple hat sich nun entschieden diese Beträge wieder an die Kunden auszuschütten. Fraglich bleibt, ob Apple diese Beträge selbst trägt, oder ob man sich an die Spiele-App-Anbieter hält und von diesen das Geld zurückverlangt.

Auch in unserem Lande wird es oftmals zu einfach gemacht, Umsätze über Apps, Mobile Payment und andere Zahlsysteme zu generieren. Hier wünsche ich mir vor allem von den Drittanbietern, also den eigentlichen Anbieter der Dienste, mehr Fingerspitzengefühl.Nur sauber erwirkte Umsätze, sind gute Umsätze!

Soviel zur vergangenen Woche. Euch einen schönen Rest-Sonntag und eine spannende Woche!

Bezahlen mit der Pebble Smartwatch

Januar 15th, 2014 | Posted by Mathias in mobile payment | Mobilfunk | News - (Kommentare deaktiviert für Bezahlen mit der Pebble Smartwatch)

pebble smartwatch steel

Wer nach „mobile payment“ googelt, der findet eine Vielzahl Links zu mindestens genauso vielen unterschiedlichen Mobile-Payment-Lösungen. Unter dem Begriff werden alle Systeme subsumiert, die auch nur irgendwie ein Fitzelchen mit Mobilen Endgeräten in Kontakt stehen. Dabei muss es sich jedoch nicht zwingend um ein Mobiltelefon handeln, aber es kann.

Die Firma payworks aus München hat bereits ein Mobiles Zahlsystem entwickelt und erweitert dies nun um einen Showcase mit der Pebble Watch. Die Pebble Smartwatch wurde im April 2012 über das Crowdfunding-Portal Kickstarter.com angekündigt und erfreut sich derzeit wachsender Beliebtheit.

Auch wenn im Kurzinterview auf mobile Zeitgeist einige Fragen beantwortet werden, so bleiben bei diesem System doch noch einige Fragen offen. Wie kommen die Daten ins Kassensystem, wie sicher sind Kredit- oder Kontodaten in diesem System, was passiert bei Misbrauch, können Beträge von Kunden einfach zurückgebucht werden, was passiert mit den privaten Daten des Kunden, wenn er nie wieder in das Geschäft kommt..? Und viele mehr.

Ich frage mich bei all den neuen mobile Paymentsystem eh immer, welchen Vorteil bietet mir diese im Vergleich zur Zahlung mit der EC-Karte? Ich sehe kaum welche. Hier, in Verbindung mit der Pebble smartwatch liegt der Vorteil in der Hand, bzw. hängt am Arm. Ich muss nicht erst in die Tasche greifen um Karte oder Handy herauszuholen. Aber hier müssen meine Daten durch die Luft gesendet werden und wer garantiert mir, dass die niemand abfangen kann. Bei den Systemen, wie hier per Bluetooth, oder Beacon, NFC, QR-Code, per App oder über ansteckbare Kreditkartenleser spielt eine Menge Technikverliebtheit mit. Bevor sich aus diesen Systemen tragfähige Businessmodelle ergeben, muss noch sehr viel VC-Kapital fließen oder von den Mobilfunknetzbetreibern investiert werden.

 

Alter Schwede: Die meisten Android Apps Downloads

November 19th, 2011 | Posted by Mathias in Android | Apps | Google | mobile payment | Mobilfunk - (Kommentare deaktiviert für Alter Schwede: Die meisten Android Apps Downloads)

Bei 200 Millionen aktivierten Android Handys und knapp 400.000 Android Apps im Market hat Google einen riesigen hoch attraktiven Markt geschaffen. Der Hunger nach Apps ist bei den Smartphone-Nutzern generell hoch. Bei den Schweden jedoch scheint dieser Hunger um einiges höher, als bei anderen Android Nutzern in der Welt:

Der durchschnittliche App-Download pro Nutzer je Monat liegt bei 2,5 App. Die Schweden übertreffen diesen Wert deutlich und landen bei knapp 5,5 Applikationen. Aber auch die Androi-Nutzer in Deutschland liegen mit dem Wert von 4,5 Apps auf Platz 3 der Rangliste im Vergleich sehr gut.

Research2guidance hat in dem aktuellen Report Android Market Insights sehr interessante Informationen zusammengetragen:

• To date, over 50% of Android app downloads originated in the US.
• Although trailing far behind, the United Kingdom, Germany, South Korea and Japan follow the US as the largest Android app markets, each with over 20 million downloads per month.
• On average, Swedish and Dutch users download the most apps: five every month.
• In October 2011, the Android Market added over 46,000 new apps.
• In the past months publishers have released 11,000 new apps to the market every week – compared to 7,500 during the summer.
• Only 21% of new app additions are paid.

Das sind höchst Interessante Daten. Weiterhin heißt es im Report, dass rund 32,5% aller Android Apps Bezahl-Apps sind. Der Rest teilt sich in kostenlose Apps auf, die zur Monetarisierung auf In-App-Werbung und In-App-Payment setzen.

Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen: Ich glaube fest daran, dass Google mit der Umsetzung von Direct-Carrier-Billing, also mobile Payment, aufgrund der deutlich höheren Conversion Rates, nicht nur sich selbst einen enormen Gefallen tun könnte, sondern sich die Entwicklung von Apps für den Android Market für die Entwickler ebenso deutlich mehr lohnen würde.

Aktuell gibt es über 200 Millionen vermarktete Android Handys. Wie man hört, habe Googles Betriebsystem damit Apple mit seinem iOS deutlich eingeholt. Zurzeit werden derzeit täglich 550.000 Android-Geräte weltweit aktiviert.

Seit der Aktivierung des ersten Android Handys, muss zudem jeder Android Nutzer beim ersten Start des Gerätes einen Google-Account angeben. Ohne diesen ist es kaum möglich sinnvoll einem Androiden zu nutzen. Schon der Zugriff auf den Android App Market, bleibt dem Nutzer ohne einen solchen Account verwehrt. Der Nutzer kann so lediglich in alternativen App-Märkten Software für sein Handy herunterladen, sofern alternative App Quellen aktiviert werden.

Man kann also davon ausgehen, dass es auch annähernd viele zusätzliche Google Accounts gibt, seitem das Betriebsystem zum Einsatz kommt. Spannend ist, dass Google mit der neuesten Betriebssystem Version Ice Cream Sandwich anbietet, gleich bei Googles sozialem Netzwerk Google Plus Mitglied zu werden und zeitgleich nach Kreditkarten-Daten fragt, wie Techcrunch berichtete:

One seemingly minor change that Google has introduced in the new version of Android, Ice Cream Sandwich, could actually have just as large an impact on the company as the various UI tweaks: anyone who enters their Google account credentials into the phone (which means, just about everyone) will be prompted to sign up for Google+. And they’ll also be prompted to enter their credit card information for purchases in Android Market.

Dies sind zwei höchst interessante Aspekte. Google schafft es mit diesem konsequenten Vorgehen immer mehr Menschen in das Google Öko-System zu ziehen und weitere Nutzer für Google Plus zu finden. Natürlich muss Google dabei auch sicherstellen, dass die neuen Google Plus Nutzer nicht nur mit dem Handy dort unterwegs sind. Es ist auch enorm wichtig für die Platform, die neuen Nutzer auf dem großen Bildschirmen zu erreichen. Dies sollte jedoch keine zu große Herausforderung werden, denn an sich gibt es keinen Unterschied zwischen mobilem Internet und dem „stationärem“ Internet. Es ist immer das gleiche Internet, nur Zugangsweg und ab und an die Darstelung der Inhalte sind anders.

Der zweite Aspekt ist die Abfrage nach Kreditkarten Daten. Auf den ersten Blick ist auch dies konsequent. Zumindest in Nordamerika ist die Verbreitung von Kreditkarten sehr hoch und die Bereitschaft diese Daten zu hinterlegen, um via Google Checkout Apps im Android Market zu erweben dürfte ebenfalls höher sein als bei uns. In Europa ist die Verbreitung von Kreditkarten weniger hoch und vor allem stellt die Hinterlegung dieser Daten bei vielen Inhabern von Kreditkarten eine enorme Hürde dar. Google wird damit also eher weniger erfolgreich sein, als mit der Google Plus Integration.

Doch Google soll Gerüchten zufolge auch an der Integration von Paypal als Abrechnungssystem in Android arbeiten und ausserdem gibt es bei Google das Bestreben, die Abrechnung von App-Käufen direkt über die Handyrechnung  großflächig umzusetzen. Wenn dem Kunden im Aktivierungsflow die Wahl gelassen wird zwischen den jeweils verfügbaren Systemen zu wählen, dürfte der Erfolg um ein Vielfaches größer sein, an Daten zur Abrechnung von Diensten heranzukommen.

Am erfolgreichsten dürfte m.E. jedoch die Alternative des mobile Payments sein, also die Abrechnung von App-Käufen und Diensten direkt über die Handyrechnung. Es hat sich gezeigt, dass die Conversion Rates hier um ein Vielfaches höher sind, als bei Abrechung über Kreditkarten, Paypal und andere Zahlungssysteme. Der Vorteil des mobile Payment liegt vor allem beim Nutzer, denn er ist nicht gezwungen seine Konto- oder Abrechnungs Daten bei einem weiteren Anbieter zu hinterlegen. Die Abrechnung erfolgt einfach über die Telefonnumer des Mobilfunkanschlusses. Der Provider zieht das Geld für den Kauf einfach mit der Handyrechnung ein und leitet den Betrag an Google weiter. Zudem ist diese Zahlungsart für den Kunden sicher, denn der Kauf einer App im Market kann zum einen per PIN-Eingabe geschützt werden, zum anderen wird der Käufer sehr klar über kostenpflichtige Apps informiert. Nach dem Kauf bekommt der Kunde auf seinen Google-Mail-Account zudem entsprechende Bestätigungsmails über den Kauf.

Mobiles Bezahlen mit oder ohne NFC – Wo hin geht die Reise?

September 26th, 2011 | Posted by Mathias in einfach so - (Kommentare deaktiviert für Mobiles Bezahlen mit oder ohne NFC – Wo hin geht die Reise?)

Mobiles Bezahlen mit Google Wallet und NFCQua Amt beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema „mobile Payment! Aktuell kommt gerade sehr viel Bewegung in das Thema. Vor allem durch Googles Vorstoß  in das Google Nexus S einen NFC Chip einzubauen als auch mit der Google Wallet eine wohl recht bald weltweit verfügbare Basis für mobiles Bezahlen zu schaffen. Auch Nokia hat zwei neue NFC-fähige Geräte im Markt: Das Nokia 700 und das Nokia 701. Die Anzahl der Geräte mit einem NFC-Chip soll laut weiteren Herstellern nach und nach zunehmen. Dies obwohl die Endgerätehersteller wohl recht wenig von den zusätzlichen Funktionen haben werden.

Nun hat der deutsche Sparkassenverband DGSV verlauten lassen, dass man die Anforderungen an den deutschen Datenschutz bei Googles Wallet nicht gegeben sähe. Viel eher setze der Verband auf eine eigene Lösung, bei der ein NFC-Chip in der hauseigenen Sparkassencard integriert werden soll. Schließlich könne man hier für die Sicherheit des Systems garantieren. Zeitgleich hat der Verband auch eine Zusammenarbeit mit den hiesigen Mobilfunkern zunächst abgelehnt. Grund der Ablehnung auch hier die Sicherheitsbedenken. Die Zahlungshoheit, so der Sprecher des Verbandes Wolfgang Adamiok, müsse zudem immer bei den Banken liegen.

Es treffen unterschiedlichste Interessen aufeinander. Zum einen die Interessen der Banken, die weiterhin an Transaktionen verdienen möchten, die der Netzbetreiber, die ebenfalls Interesse an Transaktionsgebühren, aber auch an Gebühren zur Bereitstellung der Abrechnungsbasis haben und zum anderen Googles Interesse. Google jedoch hat weniger Interesse an Transaktionsgebühren. Vielmehr interessiert sich Google für die Transaktionsdaten: wann kauft der Kunde, wo kauft er, in welcher Situation und welche Produkte kauft er? Mit diesen Angaben hat Google die Möglichkeit weit zielgerichteter Werbung zu verkaufen. Zielgerichteter bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Preis einer Anzeige steigt. Gut für Google, ein kritischer Punkt für die Banker und sicher auch für einige Kunden.

Ja und dann gibt es da noch Apple. Apple hat mit seinem Walled Garden, dem iOS Betriebssystem – mobil und stationär – und iTunes schon heute ein Abrechnungssystem geschaffen, welches Apple erkleckliche Einnahmen beschert. Standard Share für Apple immerhin 30% je Transaktion.

Die Berichte-Dichte über mobile Payment , NFC, die Google Wallet, Bedenken über Datenschutz und Umfragen, welche mal pro mobile Payment und mal contra mobile Payment ausgehen, steigt in den letzten 3 Monaten immens. Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht. Vor allem gespannt bin ich, ob es für den Kunden einfacher wird schneller zu zahlen. Ebenso ist fraglich, was die Händler davon haben. Werden durch eine einfachere Art Zahlungen vorzunehmen, wirklich die Umsätze steigen?