WLAN künftig mit 7 GBit/s

Mai 14th, 2010 | Posted by Mathias in Internet | Netzwerk | WLAN - (Kommentare deaktiviert für WLAN künftig mit 7 GBit/s)

Schon bald könnte die kommende WLAN Generation eine Geschwindigkeit von bis zu 7 GBit/s erreichen. Wie das gehen soll?

Die Wigig-Alliance (Wireless Gigabit Alliance) hat eine neue Funktechnik veröffentlicht, die in künftige WLAN-Generationen integriert werden soll. Dazu hat man sich mit der Wi-Fi-Alliance über eine generelle Zusammenarbeit geeinigt.

Wigig 1.0 spezifiziert nun eine Funktechnik, die im Frequenzbereich von 60GHz , Bandbreiten von 7GBit/s ermöglichen soll, dies allerdings auf Basis von bekannten Techniken, nämlich dem IEEE 802.11 Standard. Zudem sind die Reichweiten dieser Technik stark eingeschränkt. Wigig funktioniere lediglich in einem Radius um den Accespoint herum

Künftige WLAN Geräte werden dann so auf allen drei Frequenzbereichen senden können, auf 2,4 und 5 GHz mit bekannten WLANs, aber auf großer Reichweite mit relativ wenig Leistungs und auf 60 GHz für hohe Bandbreiten über geringe Entfernungen. Die Wigig-Spezifikation sieht dabei vor, dass einzelne Sessions – ähnlich wie im Mobilfunk von einem Sendemast zum anderen – von einer Technik zur anderen per „Handover“ weitergereicht werden können.

Für die meisten Haushalte dürfte die eher geringe Wigig-Reichweite nicht weiter relevant sein. Als Bottleneck könnte sich da höchstens die geringe Geschwindigkeit des eigenen Breitband-Anschlusses herausstellen.

Dass diese neue Technik definitiv in die WLAN-Standards intergriert werden wird, dürfte ausser Frage stehen, da die Member der jeweiligen Allince fast komplett übereinstimmen.

via: Künftige WLAN-Geräte mit 7 GBit/s

Wie man störende Einflüsse auf WLAN-Netze beseitigt

Oktober 21st, 2009 | Posted by Mathias in Internet | mobile internet | Mobilfunk | Netzwerk | WLAN - (Kommentare deaktiviert für Wie man störende Einflüsse auf WLAN-Netze beseitigt)

DSCF0723Zunächst einmal gilt es natürlich den WLAN-Router im Haus optimal aufzustellen. Ist die beste Position erst einmal gefunden, sollte man sich die Quallität des WLANs ansehen.

In der Regel bietet der Router hier eine entsprechende Möglichkeit. Bei Fritz! Boxen aus dem Hause AVM findet man einen „Monitor“ im Menü „Einstellungen/erw. Einstellungen/WLAN/Monitor. ebenso sollte man sich anschauen, wie die Verbindung auf dem Laptop oder PC ausschaut. Ein klick auf das Netzwerksymbol, z.B. unter Vista, zeigt hier die Empfangsstärke.

Zur Verbesserung des eigenen Netzes, sollte man einmalschauen, ob es in der Nachbarschaft WLAN-Netze gibt. Nutzen diese den gleichen Kanal wie man selbst, zu finden in der Übersicht der gefunden Netze und ihren Eigenschaften (siehe Monitor in der Fritzbox), dann sollte man den Kanal in den WLAN-Einstellungen des eigenen Routers umstellen. Hier gilt es, mindestens 2 Kanäle Abstand zwischen dem eigenen und dem Fremden Netz herzustellen. Liegen die Netze zum Beispiel alle auf Kanal 6, wechselt man den eigenen auf 4 oder 8. Besser noch: man stellt das Netz auf das komplett gegenüberliegende Ende ein.

Störungen können auch Handys, oder DECT-Telefone verursachen. Es ist darauf zu achten, dass zwischen Router und WLAN-Adapter weder Handy noch DECT-Station oder -Mobilteil funken. Telefone nach dem DECT-Standard, können das WLAN-Netz sehr stark beeinträchtigen. Mikrowellenherde sind im übrigen auch immer wieder gern für Störungen verantwortlich.

Alle Geräte, die in irgeneiner Form das WLAN-Netz durch Funk beeinflussen könnten,  sollten aus der Reichweite des WLAN-Netzes entfernt werden.
Creative Commons License photo credit: rportrr

Hercules: Mini WLAN USB-AdapterWenn man am Laptop keinen integrierten Bluetooth-Adapter hat, kann man sich ja bekanntlich einen USB-Adapter besorgen. Sinnvoll ist, sich dann am Besten einen Mini-Bluetooth-Adapter zu kaufen. Vorteilhaft an diesen Mini-Dongles ist, dass sie fast gänzlich im USB-Port verschwinden und man so nicht immer an irgendwas hängen bleibt. Es wäre fatal, wenn man ständig dagegen stößt und sich den USB-Port ruiniert.

Mit meinem Mini-Bluetooth-USB-Adapter von Hama, bin ich sehr zufrieden! Der kann auch im Laptop verbleiben, wenn man den Rechner in die Notebooktasche stecken muß. Da passiert nichts.

Nun hat sich die Firma Hercules sich diesen Baustil auch für ihren neuen WLAN-Adapter zu eigen gemacht. Hercules hat einen winzigen WLAN-USB-Stick für 802.11n entwickelt. Er soll für etwa 30€ auf den Markt kommen. Der Mini-WLAN-USB-Stick von Hercules ist nicht genauso klein wie der Bluetooth-Stick von Hama, denn er ragt doch noch ganze 22mm aus dem Gehäuse heraus, ist jedoch deutlich kleiner als beispielsweise der AVM Fritz! WLAN USB-Stick. Beide gibt es im WLAN-N-Standard, aber mir wäre die kleinere Variante doch erheblich lieber. Vor allem, wenn ich in den nächsten Wochen auf den N-Standard wechseln werde. Da kommt mir dann nur ein kleines Gadget an den Laptop, denn mein Laptop funkt noch über einen internen Adapter im b/g-Standard.

Kritiker mögen behaupten, dass der N-Standard ja noch nicht final ist. Das ist auch durchaus korrekt, aber sobald der Standard finalisiert wurde, lassen sich die N-Standard-Geräte per Treiber-Update schnell auf den Standard bringen.

Die Spezifikationen gibt es bei Hercules.

via: Golem.de – Winziger WLAN-USB-Stick für 802.11n , Foto: Hercules.com

Neue Updates für AVM Fritzboxen

Dezember 17th, 2008 | Posted by Mathias in Computer | Fritz!Box | Netzwerk | WLAN - (3 Comments)
Fritz rocks, allegedlyCreative Commons License photo credit: WorldIslandInfo.com

Fritz! Rocks

AVM hat kurz vor dem Jahresende schnell noch mal ein Update für die Fritzboxen rausgebracht. Die Updates gibt es wie immer online im Downloadbereich.

Was die neuen Updates bringen?

Mehr Komfort für Anrufbeantworter und integrierte DECT-Basisstation

Erweiterte Möglichkeiten gibt es bei der in der FRITZ!Box integrierten DECT-Basisstation für den neuen Standard CAT-iq. DECT-Telefone wie das neue FRITZ!Fon MT-D und andere CAT-iq-fähige Telefone können per Firmware-Update aktualisiert werden und damit von erweiterten Leistungsmerkmalen und verbesserter Sprachqualität bei HD-Telefonie profitieren.

Verbesserungen gibt es auch für den Anrufbeantworter der FRITZ!Box und die integrierte Faxfunktion. Der Anrufbeantworter lässt sich über ein neues Sprachmenü noch leichter bedienen und die Faxübertragung über das Internet wurde weiter optimiert.

WPS, WDS und WLAN-Monitor

Das Einbinden neuer WLAN-Geräte in das FRITZ!Box-Funknetzwerk ist bei den neueren FRITZ!Box-Modellen (7270, 7240) über WPS – Wi-Fi Protected Setup – ein Kinderspiel: Einfach erst an der FRITZ!Box und dann am WLAN-Gerät eine Taste drücken und schon besteht zwischen beiden eine sicher verschlüsselte WLAN-Verbindung.

Die Firmware dieser neueren Modelle hat zudem den praktischen WLAN-Monitor im Gepäck. Dieser Monitor bietet einen verbesserten Blick auf die Beeinflussung durch benachbarte WLAN- Netzwerke. So lassen sich Störer besser identifizieren, und das WLAN funkt zu den bestmöglichen Bedingungen.

Per WDS (Wireless Distribution System) lässt sich die Reichweite des WLAN-Netzwerkes für alle FRITZ!Boxen einfach erweitern. Mehrere WLAN-Stationen (z.B. zwei FRITZ!Box-Geräte) können sich so über Funk zu einem größeren Netzwerk zusammenschalten. Das Verfahren wurde von AVM nochmals vereinfacht. Das zu erweiternde WLAN-Netz kann ganz komfortabel aus einer Liste in der FRITZ!Box ausgewählt werden.

Mehr Funktionen rund um den USB-Speicher an der FRITZ!Box

Neben FAT/FAT32 unterstützen die neueren FRITZ!Box-Varianten (7270, 7240) ab jetzt auch USB-Speicher (wie z.B. USB-Speichersticks oder -Festplatten) mit NTFS-Format. Damit sind Anwender noch flexibler bei der Wahl von USB-Datenträgern an der FRITZ!Box. NTFS-Speicher können damit ab sofort sowohl als Netzwerkspeicher als auch für FTP-Freigaben (lokal oder im Internet) verwendet werden.

FRITZ!Musikbox für noch größere Musiksammlungen

Die in die FRITZ!Box integrierte FRITZ!Musikbox stellt Musikdateien des USB-Speichers im Netzwerk zur Verfügung (Streaming). Mit der neuen Version der FRITZ!Musikbox können auch größere Musiksammlungen mit weit mehr als 5.000 Musikdateien abgespielt werden. Zusätzlich gibt es die beiden neuen Ansichten „Häufig gespielt“ und „Zuletzt gespielt“ für Ihre Song-Favoriten. Außerdem wurde die Kompatibilität zu verschiedenen UPnP-Streaming-Clients verbessert. Diese Neuerungen betrifft die beiden FRITZ!Box-Varianten 7270 und 7240.

Verbesserte Netzwerkübersicht und Priorisierung

Mit der neuen Netzwerkübersicht haben Anwender immer alle Netzwerkgeräte und Benutzer im Blick, die die Internetverbindung ihrer FRITZ!Box nutzen. In der Detailansicht lassen sich IP-Adressen fest zuweisen und Computer über das praktische „Wake on LAN“ aus dem Standby-Modus starten.

Ebenfalls neu ist die Priorisierung von Netzwerkverkehr. So können Anwender festlegen, welche Geräte und Netzwerkanwendungen beim Zugriff auf die Internetverbindung bevorzugt werden. Verbessert wurde auch die Router-Performance: Von dem erhöhten Maximaldurchsatz und den optimierten Paketlaufzeiten profitieren zahlreiche Netzwerkanwendungen, beispielsweise IPTV-Dienste oder Online-Spiele.

via AVM-Newsletter

Das vor allem in Deutschland beliebte Business-Kontaktnetzwerk Xing, formely known as OpenBC, lässt die Wogen in den USA derzeit kräftig überschwappen. Was ist passiert?

Xing setzt derzeit mit allen Mitteln durch, dass der Name des Netzwerks in den USA nicht an jeder Strassenecke misbraucht wird. Wer die Amis kennt, weiß, dass sie es lieben einige Wörter zu kürzen, Buchstaben wegzulassen und ganze Silben zu verschlucken. An Kreuzugen finden sich nun häufig Schlider, auf denen beispielsweise „School XING“ zu lesen ist. Natürlich hat das nichts mit dem Social-Network zu tun, aber sehen Sie selbst:

Link: xing.com bombastische regelung in der US

Tja, und wer jetzt immer noch glaubt, dass dies wahr und bitterer Ernst ist…. Sorry, aber hier hat sich jemand einen wirklich coolen Spass erlaubt. Thumbs up @XING. Klasse Kampagne!

via Sichelputzer