Das Nexus 7 Tablet von Google ist sicher eines der interessanten Tablets, die nicht aus dem Hause Apple kommen. Tests zum Gerät inkl. Unpacking Videos und Co. kann man bei Netbooknews ansehen. Die Tests sprechen für sich. Ich muss sagen, so eins würde ich mir auch zu legen – und das obwohl ich eigentlich immer eher zurückhaltend war, was Tablets betrift. Aber nachdem ich vor einigen Wochen schon das Huawei Mediapad testen konnte, hat sich das ein wenig geändert. Wer nur konsumieren will und ein wenig Facebook, Twitter und Co mit Updates befeuern will, der hat mit dem Huawei oder dem Nexus ein gutes Gerät. Auch Video, Filme und Musik lassen sich bestens konsumieren.

Google rührt nun ordentlich die Werbetrommel für das Nexus 7, unter anderem mit dem folgenden Video, wo Vater und Sohn auf  „großer Campingtour“ immer mal wieder das Tablet aus dem Rucksack zaubern:

http://www.youtube.com/watch?v=qqiSE-ukmgc

Im heimischen Garten, wo die beiden ihr Abenteuer begehen, wird wohl das heimische WLAN ausreichend genug sein, um das Tablet zu nutzen. Wer dann auf größerer Campingtour ist, der benötigt wohl einen mobilen UMTS-WLAN -Router oder ein Handy das Tethering beherrscht.

Hattet ihr auch schon einmal eine seltsame Notification auf euerm Android Handy? Vor einiger Zeit passierte es auf meinem Google Nexus S zum ersten Mal. In der Statusleiste erschien eine Notification, ein kleines grünes Plus-Zeichen wurde angezeigt. Das Öffnen der Notification Bar des Android Handys zeigte mir eine etwas kryptische URL. Mir schwante Böses, doch todesmutig öffnete ich den Link. Weitergeleitet wurde ich auf eine Gewinnspiel-Seite. Wochen-Abo zu je 4,99€. Ok. das lassen wir mal. Einige Tage später, passierte das gleiche noch einmal, allerdings mit einem anderen Ziel – irgendeine kostenpflichtige Spiele-App.

Zum einen finde ich es persönlich unschön auf diese Weise ständig gestört zu werden, zum anderen war aber auch meine Neugier geweckt: was steckt konkret dahinter. Werbung an sich stört mich ja nicht wirklich. Aber auf dem Handy finde ich diese Art der Werbung nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern empfinde sie auch als störend. Das ist ähnlich, wie unverlangt zugestellte Werbe-SMS und erinnert stark an SPAM

Nun gut. Da die URL kam nun nicht in einer SMS daher kam und, obwohl ich qua Beruf mit mobilen Diensten, Apps und mobile Payment zu tun habe, hatte ich hiervon bisher noch nichts gehört. Das lässt man ja ungern auf sich sitzen. Es handelt sich um irgendeine Art Push-Werbung, ich begab mich auf die Suche.

Nach einiger Zeit bin ich auf das hier gestoßen:

http://www.youtube.com/watch?v=bNQbo8Rao08

Für den Entwickler einer App klingt dies im ersten Moment alles höchst interessant, da die Umsätze pro Klick sehr hoch sein sollen und auch die Klickraten insgesamt höher liegen als bei herkömmlichen Bannern innerhalb von  Apps. Allerdings kann das auch ganz schön nach hinten losgehen, wie sich am Beispiel der App APNDroid gezeigt hatte. Mit APNDroid lässt sich auf einfache Weise der APN – also der Internetzugangspunkt – verändern, so dass zeitweise kein Zugang zum mobilen Internet möglich ist. Dies dient vor allem den Kunden, die keine Internetflat gebucht haben. Möchte man wieder ins Netz, genügt ein Klick auf die App, um die Einstellungen wieder herzustellen.

Der Entwickler Martin Adamek hatte ebenfalls auf Airpush gesetzt, in der Folge warf Google die App jedoch aus dem Market, wie Heise berichtete. Es gab schlicht zu viele nehative Bewertungen. Nach Deaktivierung der Airpush Ads, gelang die App wieder in den Market. Inzwischen ist die ehemals kostenlose App jedoch kostenpflichtig.  Auch das ist für mich okay. Eine gute App, die tut was sie soll und verständlich umgesetzt ist, darf auch etwas kosten. Es gibt natürlich kostenlose Alternativen. Diese nutzen dann meist jedoch wieder In-App-Ads zur Monetarisierung.

Problematisch an den Airpush Ads ist jedoch, dass man nicht direkt feststellen kann, welche App für für die Airpush Werbung verantwortlich ist. Der Nutzer einer App, welche Airpush einsetzt, hat zudem keine Wahl sich vor Installation vor Airpush zu schützen. Die einzige Möglichkeit solche Werbung zu verhindern besteht darin sich aktiv bei Airpush per „Opt-Out“ auszutragen. Allerdings bekommt Airpush so deine Daten. Andersherum wäre mir lieber, aber aktiv zustimmen diese Werbung zu erhalten werden wohl die wenigsten. Selbst dann nicht, wenn man dies bei Installation einer App mit Airpush abfragt.

Mir persönlich gefällt der Airpush-Ansatz nicht. Zumal jeder Android-Nutzer automatisch, ohne eigenes Zutun, mit Push-Werbung belästigt wird – zwar immer nur einmal am Tag, wie Airpush mitteilte, aber es stört eben. Deswegen habe ich weitergesucht und schließlich wurde ich bei Rowi nebenan auf dem Standardleitweg in seiner Wöchentlichen Android App Vorstellung – kurz WAAV – fündig.

 

Mit der App Airpush Detector werden alle auf dem Android Handy installierten Apps gescannt. Wird das Airpush Script innerhalb einer App entdeckt, wirft Airpush Detector die betroffenen Apps in Listenform aus. Nun kann der Nutzer entscheiden, ob er die App behalten oder deinstallieren möchte.

Was haltet ihr von Airpush Ads? Hattet ihr bereits Apps, die diese Werbeform nutzen?

 

Ken Block: The Hollywood Megamercial

August 17th, 2011 | Posted by Mathias in Fun | SocialMedia | Videos | Werbung - (Kommentare deaktiviert für Ken Block: The Hollywood Megamercial)

Ken Block, Rallyefahrer und Drift-Künstler, ist hier schon einige Male aufgetaucht. Aktuell hat er ein neues aufgelegt. Das Video kommt allerdings sehr, sehr kommerziell daher. Einziger Anlass scheint lediglich die Vermarktung der Block´schen Klamotten-Serie  zu sein. Etwas dick aufgetragen. Zudem gibt es bei den Gymkahna-Einlagen auch nichts wirklich neues.

Interview: Angry Birds Entwickler Vesterbacka über Erfolg und mobile Payment

Dezember 28th, 2010 | Posted by Mathias in Android | Apps | Google | mobile Gaming | mobile payment | SMS | Spiele - (Kommentare deaktiviert für Interview: Angry Birds Entwickler Vesterbacka über Erfolg und mobile Payment)

via: Peter Vesterbacka, Maker of Angry Birds Talks about the Birds, Apple, Android, Nokia, and Palm/HP

Peter Vesterbacka, verantwortlich für Business Development bei Rovio, die Spieleschmiede hinter dem äußerst erfoglreichem Handy-Game Angry Birds, erläutert einige Keyfacts zur Entwicklung des Spieles, zu Statistikdaten, zum Marketing und zu den Game-Sales. Auf technmarketing.com erläutert er ferner, warum Rovio glaubt, dass auf Android Systemen könne man keinen Content verkaufen.

In gewisser Weise teile ich diese Meinung und der Erfolg von Angry Birds auf Android gibt Vesterbacka zudem Recht. Doch schauen wir uns das mal genauer an:

Der überwiegende Teil der Käuferschaft von Android-Handys, wählt bewußt ein Android-Handy, da hier ein vermeintlich offenes System genutzt werden kann. Es ist hier (fast) nicht nötig, sich irgendwelchen Zwängen zu unterwerfen, will man in die Welt der Mobilen-Apps eintauchen oder eines der aktuell gehypten Smartphones nutzen. Ein Zwang ist sich unter Googles Augen eine Mail-Adresse des Suchmaschinen-Anbieters anzulegen. Denn nur so, kann man überhaupt in den dortigen App-Store, den Market, gelangen.

Der Android-Market bietet heute bereits eine Riesenauswahl an Apps, vielleicht nicht ganz so viele wie im iTunes-App-Store, doch durchaus ausreichend, um eine Vielzahl von Funktionen seinem neuen Smartphone zuzufügen. Die meisten der Apps sind, wie auch Rovios Angry Birds, Free-Apps. Also kostenlose Apps. Bei diesen kostenlosen Apps, wird, wie auch in der Android Version von Angry Birds, Werbung eingeblendet. Will man diese Werbung nicht und möchte bei einigen Tools Zusatzfunktionen nutzen, muß man die „Vollversion“ im Market erwerben, oder aus der Software heraus freischalten.

Um Software auf Android-Systemen über den regulären Market zu erwerben, oder freizuschalten, muss der Kunde sich bei Google-Checkout anmelden. Um über Checkout Zahlungen vornehmen zu können, muss man sich mit einer Kredit-Karte anmelden. Einzig T-Mobile USA Kunden, haben die Möglichkeit direkt über die Mobilfunkrechnung im Android-Market abzurechnen.

Dies ist also der zweite Zwang, dem sich Android-Nutzer unterwerfen müssen, wenn sie Apps kaufen möchten. Es gibt Alternativen, wie pdassi, AndroidPit, Handango, SlideMe, Getjar und andere, doch der reguläre Kunde, wird diese erst gar nicht oder nur nach intensiver Recherche finden. Die Zahlung in den Alternativen Shops erfolgt meist via Paypal.

Dies ist für Software- und Content-Anbieter natürlich eine Hürde. Viele Kunden wollen Ihre Kreditkarten-Daten nicht oder nur ungern im Netz bekanntgeben, erst Recht nicht ggü. Google. Verständlich!

Google könnte hier dem Markt, bzw. dem Market, einen ungeheuren Anschub geben, wenn die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung in allen Ländern, bei allen Providern freigegeben werden würde. Ein Abrechnung über Paypal reicht hier auch nicht aus (Paypal soll in Kürze im Market verfügbar sein), denn nicht jeder hat ein Paypal-Konto und auch hier muß ich Kreditkarte, EC-Karte, oder Kontoinformationen einem weiteren Unternehmen im Internet verfügbar machen.

Der große Vorteil an der Bezahlung über die Mobilfunkrechnung ist neben der Einfachheit und der Schnelligkeit, dass der Kunde dem Mobilfunkanbieter bereits mit allen zur Abrechnung nötigen Daten bekannt ist. Der Mobilfunkanbieter übernimmt die Abrechnung gegenüber dem Kunden und agiert so, als Mittler zwischen Market, Content-Anbieter und Kunden. Die Abrechnung selbst erfolgt über ein TAN-Verfahren per SMS. Dieses Systematik ist seit Jahren im Markt etabliert und sicher.

Solange Google hier mauert, sind die Content- und Software-Anbieter gezwungen auf Android-Systemen über die Krücke der Werbefinanzierung ihr Business-Modell zu stützen. Davon profitiert allerdings Google noch einmal: die meist genutzte mobile Werbeplattform AdMob gehört ebenfalls zu Google.

Fundstücke am Freitag (8) #TGIF

August 27th, 2010 | Posted by Mathias in Fun | Fundstücke | Navigation | Werbung - (Kommentare deaktiviert für Fundstücke am Freitag (8) #TGIF)

Vor etwa 3Monaten hatte der Hersteller von Navigations-Geräten aka TomTom mit einem Video etwas Aufsehen erregt. In dem Commercial agierte der aus Star Wars bekannte Schwarze Lord Darth Vader als Sprecher für die neueste Navigations-Software.

Ich helfe da gern noch einmal auf die Sprünge:

DirektTomTomVader

Bereits am Mittwoch fand ich in den Weiten des Web-Universums einen Würdigen Nachfolger, ebenfalls aus dem Hause TomTom. Diesmal mit … aber seht selbst:

DirekTomTomYoda

Großartig, oder? Auf die Straße könnte ich mich bei solchen Navi-Ansagen nicht wirklich mehr konzentrieren. TomTom bietet auf der Seite zu den Ansagen noch einige weitere Goodies an. Insgesamt kann man die Stimmen von Lord Vader, Yoda, C3PO und Han Solo erwerben.

Ich hoffe, TomTom produziert auch mit den noch fehlenden Charakteren ein paar Spots!