Die Geschichte von HTC, Touch, dem iPAQ und UMTS

November 26th, 2011 | Posted by Mathias in Android | E-Mail | Erinnerungen | Fundstücke | Gadgets | job | Mobilfunk | WLAN - (Kommentare deaktiviert für Die Geschichte von HTC, Touch, dem iPAQ und UMTS)

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wo der Smartphone-Hersteller HTC eigentlich her kommt und wie sie so schnell zu einem der führenden Smartphone-Hersteller werden konnten, der sollte sich mal das folgende Video ansehen.

 

 

Ein spannendes Detail am Rande dürfte sein, dass HTC seit dem Jahre 2000 die Compaq  iPAQ gebaut hat. Einige dieser PDAs habe ich damals selbst rege genutzt. Besonders die „Sleeves“, die man als Erweiterung aufstecken konnte und den iPAQ so mit CF-Slots, PCMCIA-Karten für WLAN und UMTS und vielem mehr erweitern konnte, waren spannend. Denn so hatten wir damals ein Device mit dem man unterwegs ganz passable Mails lesen konnte. Und dies, obwohl die damalige Windows Mobile Variante auf dem Gerät echt Pain in the Ass war. Bis man sich mit den Einstellungen auf dem Gerät angefreundet hatte und alles so eingestellt hatte, wie man es haben wollte, vergingen Tage. Allein per Infrarot über das Handy eine Verbindung per GPRS aufzubauen. Gruselig. Kein Vergleich zu heute! Dennoch war es ein cooles Gadget.

Tja, damals- 2000/2001… Da haben wir noch an einem eigenen UMTS-Netz gearbeitet…

 

 

WLAN künftig mit 7 GBit/s

Mai 14th, 2010 | Posted by Mathias in Internet | Netzwerk | WLAN - (Kommentare deaktiviert für WLAN künftig mit 7 GBit/s)

Schon bald könnte die kommende WLAN Generation eine Geschwindigkeit von bis zu 7 GBit/s erreichen. Wie das gehen soll?

Die Wigig-Alliance (Wireless Gigabit Alliance) hat eine neue Funktechnik veröffentlicht, die in künftige WLAN-Generationen integriert werden soll. Dazu hat man sich mit der Wi-Fi-Alliance über eine generelle Zusammenarbeit geeinigt.

Wigig 1.0 spezifiziert nun eine Funktechnik, die im Frequenzbereich von 60GHz , Bandbreiten von 7GBit/s ermöglichen soll, dies allerdings auf Basis von bekannten Techniken, nämlich dem IEEE 802.11 Standard. Zudem sind die Reichweiten dieser Technik stark eingeschränkt. Wigig funktioniere lediglich in einem Radius um den Accespoint herum

Künftige WLAN Geräte werden dann so auf allen drei Frequenzbereichen senden können, auf 2,4 und 5 GHz mit bekannten WLANs, aber auf großer Reichweite mit relativ wenig Leistungs und auf 60 GHz für hohe Bandbreiten über geringe Entfernungen. Die Wigig-Spezifikation sieht dabei vor, dass einzelne Sessions – ähnlich wie im Mobilfunk von einem Sendemast zum anderen – von einer Technik zur anderen per „Handover“ weitergereicht werden können.

Für die meisten Haushalte dürfte die eher geringe Wigig-Reichweite nicht weiter relevant sein. Als Bottleneck könnte sich da höchstens die geringe Geschwindigkeit des eigenen Breitband-Anschlusses herausstellen.

Dass diese neue Technik definitiv in die WLAN-Standards intergriert werden wird, dürfte ausser Frage stehen, da die Member der jeweiligen Allince fast komplett übereinstimmen.

via: Künftige WLAN-Geräte mit 7 GBit/s

WLAN sicher verschlüsselnIn China scheinen sich auf den Schwarzmärkten recht umtriebige Gestalten herumzutreiben. Aktuell werden sogenannte „WLAN Cracking Kits“ verkauft, mit denen es möglich sein soll, die Passwörter unsicherer WLAn HotSpots ausspähen zu können. Der Clou: Die Kits sind mit umgerechnet knapp 19€ vergleichsweise günstig zu haben.Somit dürften die Kits auch bei Kids schnell beliebt werden.

Die Inhalte des Kits und das nötige vorgehen beschreibt gulli.com wie folgt:

Die Ausrüstung besteht aus einem kleinen USB Adapter mit einer WLAN-Antenne, einer Treiber-CD, einer detailierten Gebrauchsanweisung und einer Live-CD inklusive der Linux Distribution BackTrack. Da in diesem kleinen Betriebssystem bereits Software für das Ausspähen von Passwörtern vorhanden ist, gestaltet sich der Vorgang denkbar einfach. Das Tool Spoonwep nutzt lange bekannte Sicherheitslücken im Protokoll von WEP-geschützten Netzwerken aus, während Spoonwpa WPA-geschütze Netzwerke mittels Bruteforcing attackiert (gebräuchlicher wären ein Wörterbuch-Angriff oder Rainbow Tables). Ist das gesuchte Passwort bekannt, wird der PC neugestartet, Windows gebootet und man kann fröhlich lossurfen. Allerdings kann sich der Bruteforcevorgang sehr langfristig gestalten. So brauchte Spoonwpa für das Erraten des Passwortes „sugar“ in einem Test, über eine Stunde.

Es wird nicht sehr lange dauern, bis solche Kits auch in Europa auf Schwarzmärkten angeboten werden.

Schützen kann man sich nur, wenn man das eigene WLAN-Netz mit der höchstmöglichen Verschlüsselungs-Technik sichert. Notfalls sollte man einenFachmann fragen.

Creative Commons License photo credit: nrkbeta | via: Neuer Topseller: WLAN Cracking Kits

In der Vergangenheit habe ich hier im Blog immer mal wieder über Joikuspot geschrieben. Joikuspot ist ein App, das aus einem Nokia bzw. S60 Handy einen mobilen WLAN Hotspot macht. In Verbindung mit einer Internet-Flat (keine Handy-Flat), hat man so immer einen relativ einfachen und meist schnellen Internetzugang. Natürlich könnte man auch ein Kabel an das Handy stecken und es als Modem nutzen, aber zum einen finde ich das ein wenig aufwändig, weil man erst eine Modemverbindung einrichten muß und zum anderen nervt das Kabel. Nerven tut das vor allem dann, wenn man zum Beispiel Zug unterwegs ist. Joikuspot ist mir da schon sehr viel lieber, da es mir als Anwender die nötige Freiheit beim mobilen Arbeiten in Verbindung mit dem Laptop lässt. Ein Nachteil ist allerdings, dass  die Kombination aus Handy und Joikuspot, dem Handy-Akku sehr zügig den Garaus macht.

Aber es geht auch noch besser. Gerade Gadget-Freaks kommen hier auf ihre Kosten. Die Firmen Novatel, Huawei und 4g haben neue, sehr kleine mobile WLAN-Router im Programm. Die Geräte sind maximal so groß, wie ein Smartphone, bringen WLAN-Verschlüsselung mit und bieten gängige UMTS-Geschwindigkeiten.

MiFi von Novatel scheint mir persönlich am besten. Dieses Gerät ist sehr handlich, bietet HSDPA und HSUPA, WPA2 Verschlüsselung und eine relativ lange Akkulaufzeit von bis zu 4Stunden. Mit 82 Gramm auch noch ein Leichtgewicht. Seit letzter Woche kann ich das gute Stück nun direkt testen, da es mir dankenswerterweise von Novatel zur Verfügung gestellt wude. Bis zu 5 WLAN-Nutzer können sich hier gleichzeitig mit WPA2-Veschlüsselung connecten. Ein weiterer Pluspunkt: das Gerät hat noch einen micro SDHC Slot. hier können Medien mit Speicher bis zu 16GB genutzt werden, wobei auch hier alle WLAN Nutzer nach Freigabe gleichzeitig Zugriff haben und so direkten Zugriff auf gemeinsam genutzte Dokumente bekommen. Klasse!

Das Gerät aus dem Hause Huawei erinnert stark an eine Antenne. Es bietet jedoch sonst ähnliche Werte, wie das Mifi. Allerdings fehlt hier meines Wissens der Speicherkarten-Slot. Gern mache ich hier mal einen Vergleichs-Test.

Das 4G-Gerät fällt eigentlich komplett aus dem Rahmen, da dieser Router zusätzlich für den Zugang zum mobilen Netz noch einen extra 3G-Daten-Stick braucht. Hier muß ich also zwei Geräte kaufen, um einen ansatzweise gleichartigen komfort zu bekommen, wie beim MiFi. Beim MiFi wirkt sich allerdings der Preis noch ein wenig negativ aus. Kostenpunkt etwa 230€

Natürlich gibt es eine Reihe von weiteren 3G-Routern im Markt. Bedeutender Vorteil dieser Geräte ist jedoch, dass sie per A kku mit Strom versorgt werden. Die damit möglichen Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Bus, Auto und Camper sind nur ein paar davon.

Abschließend läßt sich festhalten, dass einige Hersteller hier auf einen Trend setzen. Mobilität ist das A&O, dies vor allem auch bei der Nutzung des Internets. Noch bedarf es dazu eben dieser genannten Hardware. Natürlich gibt es Netbooks mit eigenem SIM-Karten-Schacht im Gerät, doch ein Router bietet hier einige Vorteile für den Kunden: Eine Sim-Karte, ein Vertrag, Zugang für viele Nutzer gleichzeitig. Will man nicht gerade auf allen angeschlossenen Rechnern gleichzeitig Videos streamen, reicht der mobile Breitband-Zugang einer Daten-Sim-Karte allemal.

Hausdurchsuchung: Fremdsurfen im offenen WLAN

Februar 28th, 2010 | Posted by Mathias in Computer | Netzwerk | Recht | WLAN - (Kommentare deaktiviert für Hausdurchsuchung: Fremdsurfen im offenen WLAN)

Toronto WiFiWLAN bietet dem Nutzer große Freiheit und Flexibilität. Die drahtlose Verbindung ins Internet ermöglicht mit dem Laptop oder PC die freie Standortwahl innerhalb des Senderadius des WLAN-Routers.

Doch als Betreiber eines WLAN-Routers in den heimischen vier Wänden gilt es einige Dinge zu beachten. Sobald das WLAN-Netz ersteinmal eingerichtet ist, ist das Netz für jederman innerhalb eines Radius von 200-300m, je nach Bauart des Gebäudes, sichtbar. Das WLAN-Netz bleibt nicht innerhalb der eigenen vier Wände. Auch Nachbarn und Passanten können jederzeit das eigene, private WLAN-Netz entdecken.

Genau dies hat sich ein Netbook-Besitzer zu Nutze gemacht. In irgendeiner Straße in einem Wohngebiet in Bayern hat dieser Mann sich mit dem Netbook Zugang zu einem unverschlüsselten WLAN-Netz verschafft und ist online gegangen. Dumm, dass er dabei von einigen Polizisten beobachtet wurde. Das Amtsgericht Taunusstein hat ihn seines Netbooks erleichtert und er mußte eine Hausdurchsuchung erleiden. Die rechtliche Lage mag nicht eindeutig geklärt sein und ma darf gespannt sein, wie der Fall ausgeht. Doch was hätte der „Wardriver“ wider Willen besser machen können?

Zum einen hätte er natürlich nicht einfach ein fremdes, wenn auch offenes WLAN nutzen dürfen. Besser wäre gewesen, er hätte einen Datenstick oder Surfstick genutzt. Alternativ hätte er auch sein Handy zum Router machen können, sofern er auf dem Handy einen enstprechenden Datentarif zur Verfügung gehabt hätte.

Was mich ein wenig wundert ist die Tatsache, dass die Polizisten so klar feststellen konnten, dass er in einem fremden WLAN surft. Sicherlich hat dies die Situation und ein Gespräch, wie auch immer ergeben.

Das Beispiel zeigt jedoch auch, dass es immer noch Menschen gibt, die ihren WLAN-Router offen und unverschlüsselt betreiben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die DSL-Anbieter bieten inzwischen zwar Router, die Plug&Play funktionieren, so soll bei 1&1 der Router durch einfache Eingabe eines Keys die gesamte Konfiguration erfolgen, so dass der Besitzer sofort online ist. Offenbar gibt es aber zwischen den einzelnen Hardware-Elementen, wie Laptop, Router, PC, Spielekonsole und Handy immer mal wieder Schwierigkeiten mit der gemeinsamen Nutzung einer Verschlüsselungsart, so daß der WLAN-Router-Betreiber die Verschlüsselung genervt einfach abschaltet.

Dies sollte man unter keinen Umständen tun. Jede Verschlüsselung ist besser als gar keine. Notfall sollte man immer mal jemanden Fragen der sich auskennt, oder noch besser, einen Fachmann zu Rate ziehen. Denn als Betreiber eines WLAN-Netzes kann man auch dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn fremde Personen den Router nutzen, um ihrer kriminelle Energie freien Lauf zu lassen. So wurden bereits unbescholtene Bürger verklagt, weil Dritte über ihren WLAN-Router Musik, Spiele oder Software gesaugt haben.

Besser ist also immer mit Verschlüsselung. Hilfe und Unterstützung findet man auch immer sehr schnell im DSL-Forum. Einfach mal vorbeischauen!

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